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Tag-Archiv für 'Wired'

Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 16 Apr 2011

Einen Monat freies “Kabel” (Wired) für’s iPad

Das Wired-Magazin, erlaubt ab sofort für 30 Tage den unentgeltlichen Download der Aktuellen Ausgabe für das iPad. Diese würde normalerweise 2,99 € kosten. Gerade für Interessierte ausserhalb der Vereinigten Staaten ist dies eine tolle Möglichkeit an das Magazin heranzukommen. Unter bit.ly/eedzi0 gibt es weiterführende Informationen.

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Allgemein &postaweek2011 | 10 Mrz 2011

Eingeschlossen in der Relevanz-Blase – Zeit für die Dusel-Maschine

Bubble World

Leben in einer abgekapselten Welt - schön, schön einfältig!

Kaum, dass wir persönliche Ergebnisse von Suchdiensten erhalten, werden schon die ersten Kritikerstimmen laut. Credo: Wenn wir nur die Informationen zugesteckt bekommen, die wir tatsächlich auch beachten, erweitern wir unseren Horizont nicht mehr. Prinzip Chinesische Mauer – wir leben in unserem eigenen Mini-Universum und schauen nicht mehr über den Tellerrand hinaus. Und das bei so einem innovativen Medium wie dem World Wide Web!

Nun, das Problem ist folgendes: Wir würden ja z.B. gerne “Krieg und Frieden” lesen, greifen aber dann doch zum “Lustigen Taschenbuch” oder der Fernbedienung. Das zeichnen die schlauen Algorithmen der diversen Web-Dienste natürlich geflissentlich auf und präsentieren uns als Folge dessen nur noch intellektuelles “Junk Food” und so entstehen ungewollt Scheuklappen, die das Blickfeld einengen. Doch irgendwie muss dem anschwellenden Informationsstrom Einhalt geboten werden, damit der Informationssuchende keine nassen Füsse bekommt.

Das Thema Relevanz habe ich hier in diesem Zusammenhang bereits des öfteren behandelt. Relativ neu und dementsprechend spannend ist der aufkommende Begriff Serendipidität, glücklicher Zufall – weniger akademisch ausgedrückt, oder einfach Dusel im süddeutschen Sprachraum, der derzeit im Zusammenhang mit Relevanz öfters genannt wird.

Serendipidität

Grafik nach "The Information Discovery" Matrix von Mahendra Palsule in "The Age Of Relevance"

Die Dusel-Maschine liefert mir demzufolge, indem sie den Relevanz-Filtern ein Rauschen hinzufügt, Ergebnisse, an die ich gar nicht gedacht hätte, die aber dennoch für mich interessant sind. In meinem Fall ist dies StumbleUpon und Twitter.

StumbleUpon überrascht mich immer noch mit Ergebnissen aus den weit gesteckten Interessensbereichen, die ich selbst so eingestellt habe. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die schlauen Filter den Streuungsfaktor weiter einengen werden, sofern ich selbst nicht eine überraschende Handlung vornehme.

Twitter benutze ich in der Rohform quasi, direkt aus dem Browser und lese meine 15 bunt gewürfelten Quellen, die zwar meist aus der Technologie kommen, aber auch einen Farmer aus Alabama und eine “Soccer mom” beinhalten, eben wegen dem Streuungsfaktor der Ergebnisse.

Einige Stimmen verlangen die Freigabe und Einsicht in die verwendeten Algorithmen der Dienste oder einen Streuungsregler, mit dem den Suchergebnissen ein gewisser Anteil Zufallsrauschen hinzugefügt werden könnte. Bis dahin müssen wir jedoch selbst auf die gesunde Mischung unserer Informationsdiät achten.

mashup

Fachartikel und ein LTB - die Mischung macht's!

Wenn wir also tatsächlich “Krieg und Frieden” lesen wollen, nimmt uns das niemand ab. Ein Hörbuch wäre da ein praktikabler Kompromiss. Was unseren Konsum angeht, sind wir aber genau so selbstverantwortlich, wie wir das für das Hinterlassen unserer Datenspur auch sind. Und so beisst sich die Schlange in den Schwanz, denn das eine bedingt auch hier das andere.

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Allgemein &postaweek2011 | 07 Mrz 2011

Rezepte häppchenweise – Publizieren mit Microdata

Fruit Tray

Mundgerechte Happen - für unsereins die Obstschale. Maschinen bevorzugen Microdata, Microformats oder RDFa.


Angeregt vom Artikel Slice and dice your recipe search results im offiziellen Google Blog habe ich mich entschlossen mich (endlich einmal) mit der semantischen Kennzeichnung von Texten im Web auseinanderzusetzen.
Natürlich sollen Texte im Web zuerst für Menschen und erst dann für Maschinen gestaltet werden. Mit ein wenig Aufwand jedoch, lassen sich z.B. Rezepte, Adressen oder auch Produkte auch für Maschinen besser aufbereiten. Möglich ist die bessere Lesbarkeit für Google und Co. durch den Einsatz von RDFa, Microformats und Microdata.
Ich habe mich hierbei für das Microdata-Format entschieden, das im Wired Weblog Webmonkey recht gut beschrieben wird. Grund dafür ist der, dass die Strukturierung mit Microdata vermutlich die simpelste Variante der dreien ist und sich (laut Webmonkey) wohl als Standard in HTML 5 durchsetzen wird.
Über Microdata wacht die WHATWG, die Web Hypertext Application Technology Working Group, die von Mitarbeitern Apples, der Mozilla Foundation und Opera Software 2004 mit dem Web-Autor als Zielgruppe ins Leben gerufen wurde.
Angeregt durch die leckere Obstschale oben und da ich mich erst einmal auf die Strukturierung mit Microdata konzentrieren muss, beschränkte ich mich auf ein einfaches Rezept: Ein Obstsalat.
Ja, ich schreibe nebenher als Co-Autor Rezepte für einen Küchen-Weblog auf WordPress.com.
Sicherheitshalber habe ich das Rezept diesmal im externen Editor Dashcode erstellt. Das war auch besser so, denn WP.com entfernt die mühsam eingepflegten Attribute einfach beim Abspeichern. Auf diesem Weblog hier (auch WordPress, aber selbst gehostet) bleiben die Formatierungen jedenfalls im Quelltext erhalten.
Leider sieht das span-Tag in Verbindung mit einer Liste trotzdem nicht gerade schön aus. Was folgt ist jedenfalls das Ergebnis meiner Strukturierungsarbeit:

Obstsalat mit Honigquark

Von

Obstsalat mit Honigquark

Vitamine im Winter


Auch im Winter gibt es bei und Obstsalat. Als Obst wird das genommen, was gerade gut zu bekommen ist – die Orangenzeit ist mittlerweile fast vorbei und die ersten Erdbeeren (und Spargel) lauern bereits in den Startlöchern. Natürlich gehört auf den Obstsalat normalerweise (Sprüh-)Schlagsahne oder Joghurt. Interessant und winterlicher ist die Variante mit Honigquark.
Zubereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamte Zeit:
Portionen: 3
Zutaten:


  • Äpfel:
    1 Apfel

  • Mango:
    1 Mango

  • Bananen:
    1 Banane

  • Kiwi:
    1 Kiwi

  • Ananas:
    1 Ananas

  • Zitronensaft:
    2-3 El

  • Honig:
    2-3 El

  • Halbfettquark:
    250 g

  • Milch:
    2-3 El

Zubereitung:

  1. Obst säubern und in eine grosse Schüssel schnippeln.
  2. Etwas Honig dazugeben und mit dem Zitronensaft beträufeln und mehrmals durchmengen.
  3. Den Quark in eine weitere Schüssel geben und mit der Milch und dem Honig verrühren.
  4. Vor dem Servieren den Obstsalat nochmals durchmengen. Nach Lust mit gehackten Nüssen, Mandeln oder Rosinen/ Sultaninen bestreuen.

Im Quelltext sieht das dann (in Google Chrome) so aus:

Der Quelltext, WP.com lässt die Attribute jedoch weg und das Gepfriemel ist für die Katz.


Fazit: Für eine standardisierte Erfassung strukturierter Texte, die von Google und Co. besser ausgelesen werden können, ist Microdata recht gut geeignet, sofern ein Grundverständnis an HTML und etwas Geduld für den zusätzlichen Arbeitsaufwand mitgebracht wird. Web-Autoren werden sich dennoch unnötigerweise schwer tun, solange Microdata noch nicht in das CMS der Wahl integriert ist.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 19 Jan 2011

Lebenszeichen von Kevin Kelly



Kevin Kelly ist ein Vordenker der technologischen Evolution. Der Mitgründer des Wired-Magazins hat dazu unlängst wieder ein Buch geschrieben. Das mag auch Grund dafür sein, dass es in letzter Zeit etwas still um ihn geworden ist. Zwar gehören die zwei obigen Clips jetzt nicht unbedingt zu den Highlights um Kelly (was auch am Interviewer liegen mag). Dennoch ist es erfreulich, den Ausführungen des alten Haudegens wieder einmal zu folgen.

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Allgemein &Hypermedia | 03 Nov 2010

Das kleine Spielzeug Gottes

Nach dem letzten musikalischen Beitrag wird es Zeit, sich wieder mit den technischen Spielereien zu beschäftigen. Die Wireless-Drone der französischen Firma Parrot erinnert mich sehr stark an das Kinderspielzeug, das Autor William Gibson 1999 in seinem Buch All Tomorrow’s Parties erwähnt. Das dort beschriebene “God’s Little Toy” ist ein kleiner, mit Helium gefüllter Zeppelin, der sich fernsteuern lässt, an dem nachträglich eine Kamera angebracht wurde.

Dieses Spielzeug, das in obigem Video in Aktion zu sehen ist, ist zwar kein Zeppelin, verfügt aber bereits über zwei integrierte Kameras – eine nach vorne, die andere nach unten gerichtet. Derzeit kann die Kameradrohne nur mit dem iPhone oder iPod Touch gesteuert werden, jedoch soll dies auch zukünftig mit anderen Smartphones, die die Voraussetzungen dafür erfüllen, möglich sein. Willkommen in Gibsons Zukunft.

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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit &Hypermedia | 04 Jul 2009

Sie haben Post!

Neuffer E-Commerce

Neuffer E-Commerce

Diesen Friedenspostreiter aus dem 17ten Jhd. habe ich als Bild für mein Resümee des Vortrags “Jump Into The Stream” genommen. Schon damals haben wir Menschen einen nicht unerheblichen Aufwand betrieben, um miteinander zu kommunizieren. Daraus entstanden neue Formen der Kommunikation, die wiederum Bestandteil unseres Alltags wurden und Grundlage für neue Formen der Kommunikation bildeten.

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Fortschritt Diplomarbeit &Hypermedia &Literatur &Vorbereitung | 19 Jun 2009

E-Commerce: “Jump Into The Stream” 2009-06-24 10:30 I401

Dieser Vortrag umfasst knapp das erste Drittel meiner Diplomarbeit. Die schriftliche Ausarbeitung dazu ist ebenso fast fertig. Der (freiwillige) Vortrag half mir ungemein beim (visuellen) Ordnen der Gedanken. Der knappe Termin hat mich zu zügigem Arbeiten angespornt.

Dienstag 2009-06-23 werde ich einen Probevortrag gegen 12:30 an der FH halten. Am 24ten sind mir 30 Minuten Vortragszeit erlaubt. Sollten sich Interessenten für den 23ten finden, können wir uns durchaus länger unterhalten. Bei Interesse, einfach Kontakt mit mir aufnehmen.

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Fortschritt Diplomarbeit | 30 Mai 2009

Web 4.0 – Web OS

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie lange man für ein kurzes Textstück braucht. Es folgt ein kurzes Unterkapitel meiner Diplomarbeit, dem ich mich heute gewidmet habe (Pre-Version).

Web 4.0 – Web OS
Die Vision eines allgegenwärtigen Webs, das als Meta-Anwendung alle Dienste des Internets und sämtliche angeschlossenen Geräte umfasst, ist keine utopische Vision mehr. Das Netzwerk selbst entwickelt sich zu einem einzigen, gigantischen Computer. (Kelly 2005) Bereits 2005 verglich Kelly das WWW mit einem Rechner, dessen Hauptfunktionen mit der Geschwindigkeit eines frühen Arbeitsplatzrechners getaktet waren. Eine Million E-Mails, die seinerzeit jede Sekunde verschickt wurden, bedeuteten, dass dieser Dienst mit einem Megahertz getaktet war,  der Sofortnachrichten-Dienst (ICQ, MSN, AIM, ect.) war mit 100 Kilohertz getaktet und der SMS-Nachrichten-Dienst mit der Geschwindigkeit von einem Kilohertz. Der gesamte externe Arbeitsspeicher dieser Maschine betrug 2005 200 Terabytes, Jahr für Jahr werden ca. 20 Exabytes an Daten erzeugt. Die verteilte Architektur des Rechenwerks dieser Maschine umfasste 2005 ca. eine Milliarde aktiver Arbeitsplatzrechner und dies entspricht der Anzahl an Transistoren, die damals auf einem Mikrochip für PCs möglich war. Dieses Computernetzwerk, das unseren Planeten umspannt ist in seiner Komplexität durchaus mit einem menschlichen Gehirn vergleichbar. Bereits 2005 verfügte das WWW über eine Billion Verknüpfungen – im Vergleich dazu verfügt das menschliche Gehirn ca. 100 mal mehr Verknüpfungen (Synapsen). Jedoch verdoppelt das Netzwerk aus Maschinen seine Dimension alle paar Jahre – bereits 2008 waren zwei Milliarden Transistoren auf einem Mikrochip möglich. Dieses Netzwerk ist fraktal, da alle aktiven Rechner darin selbst über Milliarden einzelner Transistoren verfügen, auf denen Unterfunktionen ablaufen. Nach dieser Rechnung verfügt dieses Maschinennetzwerk schon jetzt mehr Komplexität als ein menschliches Gehirn und hat die 20-Petahertz-Grenze, ab der künstliche Intelligenz möglich werden kann, bereits überschritten. Zukünftig wird dieses System über umfangreiche Transport- und Schutz-Routinen verfügen, die  Engpässe vorhersehen und vermeiden, sowie Viren, Spam und dergleichen selbständig abwehren können. Da dieses System seit seiner Erfindung – von lokalen Ausfällen abgesehen – bisher zuverlässig und kontinuierlich lief und es sehr unwahrscheinlich in der nächsten Dekade ausfallen wird, wird es das verlässlichste Gerät sein, über das wir verfügen werden. Wir, die Nutzer werden dieses Web OS erschaffen, da wir dieses System bereits jetzt mit jedem Klick, Tag (Meta-Tag), Hochladen oder Verknüpfen stärken (Kelly 2005). Noch immer unterschätzen wir das Potential der Werkzeuge, die wir schaffen und die unsere Denkweisen verändern werden. Tatsächlich ist dieser Fall schon längst eingetreten, denn wir können nicht tagtäglich Teil dieses Netzwerkes sein, ohne uns dabei selbst zu ändern (Kelly 2009).

PDF-Version: Web OS

Quellen:

Kelly, K. (2005): We Are the Web, http://www.wired.com/wired/archive/13.08/tech.html, zugegriffen am: 2009-05-30

Kelly, K. (2009): The New Socialism: Global Collectivist Society Is Coming Online, http://www.wired.com/culture/culturereviews/magazine/17-06/nep_newsocialism, zugegriffen am: 2009-05-30

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Literatur | 28 Mai 2009

The New Socialism: Global Collectivist Society Is Coming Online

The New Socialism: Global Collectivist Society Is Coming Online

Dieser Beitrag stammt vom Wired Magazine. Kelly beschreibt hier die Auswirkungen sozialer Medien auf die Gesellschaft, denn “…haben wir wirklich geglaubt, wir könnten den ganzen Tag zusammen virtuelle Welten erschaffen, dies tagtäglich vollbringen und unser Blickwinkel würde davon nicht betroffen sein?

Fazit: Sechs äußerst lesenswerte Seiten.

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Hypermedia | 15 Mai 2009

Tim O’Reilly Talks Web 2.0

April 8, 2009

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