geldo.de – Weblog

Web und SEO, Jazz und Grüntee

Tag-Archiv für 'Web 2.0'

Allgemein dominik | 02 Sep 2010

Mein Jeanshemd und ich – über Mode, Gleichgesinnte und aggregierte Meinungen

Ich hatte einmal eine Freundin, die besass gleich drei Jeanshemden. Irgendetwas musste also an diesen Dingern dran sein. Bevor ich mich jetzt beschwerte – denn ich mochte Jeanshemden nicht besonders, beschloss ich, mir erstmal selbst eins zuzulegen.
Jeanshemd

Mein Fazit: unbequem, steif und irgendwie schrecklich bieder. Dennoch stopfte ich es in den Rucksack als leichte Jacke und im Laufe der Waschvorgänge, die während der Jahre folgten wurde das zähe Ding weich, einigermassen bequem und zum willkommenen Begleiter in kühlen Sommernächten. Gerade jetzt im September ist es praktisch, eine leichte Jacke bei sich zu haben – aber die ursprüngliche Frage blieb: Trendy? – Wohl kaum. Poplig? -  Schon eher! Und sollte Mann überhaupt Jeanshemden tragen? Eine Frage, die sich jetzt dank dem sozialen Web-Dienst fashism.com beantworten lässt. Bild geknipst, Photo hochgeladen und Frage gestellt (“Geht das?” oder “Was ist besser?”) – auch anonym. Innerhalb kurzer Zeit beantworten die engagierten Fashists sämtliche Stilfragen. EIn praktischer Dienst und ein schönes Beispiel, wie wir Informationsquellen im Allgemeinen bewerten.
Soziale Relevanz
Obige Graphik benutze ich in diesem Zusammenhang öfters.

Begebe ich mich auf fashism.com unterstelle ich jetzt einmal, dass ich mich unter Gleichgesinnten befinde und deren Meinung schon im vornherein sehr hoch einschätze – in diesem Fall eher noch höher, als die meiner Freunde, denn die könnten voreingenommen sein. Durch ein simples Rangsystem, das mir die Kompetenz der Person anzeigt, die eine Bewertung abgibt, sehe ich sofort, wer tonangebend ist (Einflussreiche Quellen/ Meinungsmacher) und wer sich erst noch seine Sporen verdienen muss. Zusätzlich kann jeder Benutzer eine Wertung abgeben (I like it/ I hate it), die in Prozent das Outfit bewertet (Aggregieren der breiten Masse).

Bilder können übrigens auch via E-Mail und neuerdings auch über eine iPhone Applikation eingestellt werden. Ich stelle mir das als praktische Entscheidungshilfe beim Einkaufsbummel vor, wenn selbst die beste Freundin/ der beste Freund nicht mehr weiter weiss. Schnell ein Photo geschossen und eingestellt, Kleidung kurz zurücklegen lassen, in einer Eisdiele Pause einlegen und die Ergebnisse abwarten. Anschliessend kann dann zugegriffen werden – vielleicht auch nicht, oder es werden anhand hilfreicher Bewertungen Anpassungen hinsichtlich Grösse, Farbe, etc. vorgenommen.
Was mich und mein Hemd angeht, ich habe es schlussendlich auf einen mikrigen Stand von 27% gebracht und bekam damit bestätigt, was ich mir schon immer dachte: Jeanshemden sind ok, aber eigentlich nicht wirklich.

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Allgemein dominik | 30 Aug 2010

Augmented Tageszeitung



Augmented Reality
Originally uploaded by Dominik W. Neuffer

Nun ist mittlerweile auch in meiner kleinen Welt die Angereicherte Realität (Augmented Reality – AR) in Form einer Zeitungsanzeige angekommen. Um die Wirklichkeit anzureichern, muss eine spezielle URL mit dem Web-Browser aufgerufen werden – Webcam vorausgesetzt. Ist das Shockwave-Plugin und das Xtra für die AR installiert, baut sich auf der Zeitungsseite ein Häuschen zusammen. Das ganze wirkt noch etwas hölzern und archaisch, lässt aber schon erahnen, wie sich die AR in unser tägliches Leben einschleichen wird.

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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit &Hypermedia &Migration &SEO-Tests dominik | 26 Aug 2010

Was wurde eigentlich aus…?

Geht es Ihnen auch so? Manchmal sitze ich da und frage mich: Was macht eigentlich…? Oder: Was wurde aus…?
Dabei habe ich scheinbar ganz vergessen mitzuteilen, was aus meiner Diplomarbeit wurde – bis auf das, dass sie termingerecht abgegeben wurde. Nun, nachdem ich knapp ein weiteres Semester gewartet hatte, flatterten die Papiere in’s Haus, mit denen ich mich zur Abholung meines Notenspiegels begeben konnte. Um’s kurz zu machen, eine 1,7 ist es geworden – hätte vermutlich besser werden können, wenn ich mich nochmals vor Ort während der Schlussredaktion mit meinem Professor hätte absprechen können. Egal, hier nun in all ihrer Glorie die komplette Arbeit (auch zum Download). Wenn nun jemand ein gedrucktes Exemplar möchte, kann er mich ja kontaktieren, ich frage dann den Buchbinder vor Ort, was das kosten soll ;) .

Wer noch etwas warten kann, kann vielleicht im Laufe des nächsten Jahres ein Buch über dieses Thema erwerben. Ja, richtig gelesen. Ich fand das ganze Thema so spannend, dass in mir der Plan reifte über Web 2.0, SEO und WordPress als CMS ein Buch zu schreiben. Einen interessierten Verlag habe ich immerhin schon, die Gliederung und einige erste Seiten auch.
Ich werde darin auch den Dienst auf WordPress.com behandeln, der weit mehr als nur eine Sparversion von wordpress.org darstellt. Daher verfüge ich nun auch über einen Weblog auf WordPress.com. Das ist noch ein ganz zartes Pflänzchen. Dort werde ich zukünftig über meine Schweizer Escapaden schreiben. Dieser Weblog bleibt weiterhin eher technisch und musikalisch.

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Hypermedia dominik | 02 Mai 2010

Web-Suche, Suche in Echtzeit, zukünftige Web-Suche

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Allgemein dominik | 01 Jan 2010

Lifestyle “Twenty Ten”: Nein zum “Ja”

Die 10er Jahre haben begonnen und es entspricht der Tradition die Vorgängerjahre (die 0er) Revue passieren zu lassen. Gehen wir eine weitere Dekade zurück zum Ende des letzten Jahrhunderts. Die 90er haben uns dem Anfang von dem gebracht, was wir damals noch “Cyberspace” nannten. Das WWW schlüpfte aus dem Ei. War es Anfangs eher eine Art CB-Funk für Geeks (gab es den Begriff Geek damals schon?), wurde es zu Beginn des neuen Jahrtausends das Objekt wilder Spekulationen, bis der Neue Markt und die Dotcom-Blase platzte. Ich weiss, mittlerweile will das niemand mehr hören (vor allem angesichts der neuen Hypes des späten Web 2.0 – ja Web 3.0 oder Web Squared gar). Was sich aber im Verlauf geändert hat war eher eine stille Revolution. Keine manuelle und teure Einwahl ins Internet, Webseiten sind kein Fall für Spezialisten mehr. Die Internet-Flatrate, die Eintrittskarte zum WWW, hat sich zum Telefonie-Komlettpaket dazugesellt, Weblogs und Wikis erfreuen sich großer Beliebtheit, Facebook und Twitter sind hip, jeder kann mitmachen. Anfangs der 90er waren Mobiltelefone noch etwas für Angeber, heutzutage ist die erweiterte Realität (AR) auf Smartphones schon fast ein alter Hut. Wir haben diese neuen Technologien, belächelt, bestaunt oder vielleicht sogar gefürchtet. Jetzt wenden wir sie an, als ob es nichts Selbstverständlicheres gäbe (Abb.).

Zeitachse Web 1.0 - 4.0

Abb.
:
 Zeitachse der Web-Evolution. Als “The fertile Verge” wird der Zeitabschnitt bezeichnet, der zwischen der Generation von Web 1.0- und Web 2.0-Anwendungen und Diensten verstrichen ist.

Bringen wir nun einen interessanten Vergleich mit ins Spiel, indem wir unser menschliches Gehirn mit einer Festplatte gleichsetzen. Im Laufe der Zeit hat sich unsere Aufmerksamkeit auf verschiedene Medien, Netzwerke und Technologien fragmentiert, zersplittert, verlaufen oder zerstreut – wie eine alte Festplatte quasi. Das Echtzeit-Web, eine wertvolle Informationsquelle ist zugleich eine schreckliche Zeitfalle und momentan können wir die Flut von Informationen nur schlecht bändigen. Nun sollten wir diese neue Ära nutzen, eine Art digitale Defragmentierung vorzunehmen, unsere Aufmerksamkeit neu bündeln und zu alter Produktivität zurückzukeheren. Eine praktikable Variante zum geistigen Defragmentieren schlägt hier beispielsweise John Mayer (Quelle: Techcrunch) vor – es muss ja nicht gleich Web 2.0-Selbstmord sein.

Mayer schlägt Folgendes vor, um den zerstreuten Geist wieder zu ordnen:

  • Das Defragmentieren startet um 9 Uhr vormittags 2010-01-01 und endet 2010-01-08 zur selben Zeit.
  • E-Mails werden nur von Desktop- oder Notebook-Computern geschrieben.
  • Mobiltelefone werden nur zum Telefonieren benutzt.
  • Soziale-Netzwerk-Websites sind komplett tabu.
  • Unterhaltungs-Websites (Snopes, Digg, YouTube, ect.) ebenso.

Ist das praktikabel? Aus meiner Sicht ein klares Jein. Dennoch werde ich die digitalen Ströme, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke, neu ordnen. Problematisch ist hier nur, dass der Computer und das Web bei mir zur Arbeit, zur Kommunikation und zur Zerstreuung verwendet wird, da ich mich von meinem Fernseher getrennt habe und nur äusserst ungern telefoniere. Ferngesehen wird auch auf dem Computer nicht, Radio gehört schon. Ab und an spiele ich auch. So werde ich Mayers Vorschläge jedenfalls für mich umsetzen:

  • Gestartet habe ich heute nach dem Aufstehen. Das neue Regime, in dem ich mich zwinge effektiver mit den digitalen Informationsströmen umzugehen und sie neu zu evaluieren, sollte bis Sonntag den 10ten Januar andauern. Dann werde ich mir evtl. mehr gönnen aber auch hoffentlich einiges beibehalten.
  • E-Mails werden nur noch morgens oder abends (vorzugsweise nur noch abends) geschrieben und beantwortet.
  • Mobiltelefone werden zum Telefonieren benutzt – das ist nicht weiterhin schwierig. SMS-Textnachrichten waren noch nie ein Fall von mir und telefonieren ist ohnehin nicht meine Stärke. Mein Mobiltelefon benutze ich hauptsächlich als Stoppuhr. Das bleibt so. Ein Smartphone besitze ich nicht.
  • Soziale Netzwerke – das ist schwierig. Ich beziehe viele Nachrichten über Twitter. Twitter als Morgen- und Abendlektüre, inklusive einiger gelegentlicher Nachrichten meinerseits zu diesen Zeiten, scheint mir hingegen angemessen. Bei Facebook werde ich mir ein abendliches Spielchen FarmVille jedoch nicht verwehren. Aus der Mafia bin ich heute bereits ausgetreten. Andere Social Games spiele ich nicht. Da meine Tochter jedoch auf meinem Benutzerkonto Happy Aquarium – so ganz und gar nicht mein Fall – und ebenso FarmVille spielen darf, werde ich sie dennoch weiterhin dabei beaufsichtigen
  • Was sonst noch bleibt:
    • YouTube und SlideShare Objekte werde ich nur noch dann ansehen oder als Lesezeichen speichern, wenn sie in einem Weblog-Eintrag von beruflichem Interesse erscheinen.
    • Delicious benutze ich als Lesezeichenverwaltung und das bleibt auch so.
    • Digg – darauf verzichte ich schlichtweg.
    • Flickr und andere soziale Online-Fotodienste: Schwierig. Ich werde vorerst nicht mehr meinen Kontakten folgen, jedoch weiterhin Flickr als persönliches Grafikarchiv nutzen. Dieser Punkt ist insofern heikel, da ich in den nächsten Tagen einige SEO-Tests bezüglich Image-Hosting unter verschiedenen Diensten durchführen möchte.
    • Alle anderen Dienste, die ich vielleicht vergessen habe, fallen in eine der oben genannten Kategorien (Einschränken, Verzichten oder berufliche Nutzung).

Was wird demzufolge mehr genutzt werden? Auch diesbezüglich habe ich so meine Vorstellungen:

  • Der Computer, bzw. das Notebook wird wieder als das genutzt, was es für mich sein sollte: Ein Instrument zum Sammeln und Bearbeiten von Ideen.
    • Ich werde mehr Weblog-Beiträge schreiben.
    • Auch werde ich öfters die (bösen) Google-Docs benutzen, da ich es leid bin meine festgehaltenen Ideen zwischen Notebook und Desktop abzugleichen.
  • Schon seit geraumer Zeit habe ich Ideen für einige SEO-Tests. Ich werde die Zeit nutzen, um einige davon durchzuführen – und darüber Weblog-Artikel schreiben, die ich mit Grafiken, die bei Flickr gehostet werden, illustrieren werde.
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Allgemein dominik | 15 Dez 2009

Abschliessende Dezembertests


google-tests-batz-2009-12-15 – Originally uploaded by Hank Mobley

Ich habe mich gefragt, wie die Platzierungen mittlerweile bei Google aussehen und habe einen weiteren Testdurchlauf gestartet. Diesmal habe ich nur die normale Google-Suche bemüht, Caffeine habe ich ausgelassen. Das Ergebnis spricht für sich selbst: Nur noch fünf Web 1.0-Seiten unter den ersten zehn, dafür ganze 28 der Web 2.0-Fraktion und dazu extrem gut positioniert. Interessanterweise hat sich ein Wechsel bei den Schlagwörtern vollzogen, einige, die zuvor gut platziert waren, tauchen mittlerweile nicht mehr auf und Suchanfragen, die zuvor kein oder nur ein schlechtes Ergebnis lieferten, liegen ganz weit oben. durch die Migration hat sich der Schwerpunkt geändert. Es werden jetzt vielmehr die Schlagworte gelistet, die auch tatsächlich auf der Website verwendet werden. Verknüpfungen erklärungsbedürftiger Begriffe mit Wikipedia bescherte den korrespondierenden Seiten noch bessere Platzierungen und eine lokale Suchanfrage resultierte in einem Ergebnis bei Google Maps – nach einer Anmeldung der Firma bei Google mit einem Benutzerkonto ist das auch nicht sehr verwunderlich.

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Fortschritt Diplomarbeit dominik | 09 Okt 2009

Beinah!

graph-auswertung

Fast fertig, heute werde ich noch die verbleibenden Tabellen für den Anhang formatieren und die komplette Arbeit nochmals durchlesen. Montag werde ich in Druck gehen. Immerhin gelang es mir das Thema in seiner Komplexität mit knapp 100 Seiten abzuhandeln. Insgesamt bin ich auf Seite 122 mit Anhang, inkl. 49 Grafiken und voraussichtlich 27 Tabellen.

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Fortschritt Diplomarbeit &Migration &SEO-Tests dominik | 11 Sep 2009

Übergangsphase – Transition

Seit einem Monat teste ich zwei Websites mit gleichem Inhalt. Web 1.0-Version ist bereits etabliert, ein statisches HTML (PageRank 2) und verfügt über insgesamt drei URLs, von denen zwei in Googles-Ergebnislisten angezeigt werden. Web 2.0-Version ist erst seit Mitte August fertig, ein WordPress CMS (PageRank 0) mit nur einer URL.

I’m testing two websites with identical content during the timespan of one month now. The Web 1.0-Version is a static HTML-Website (PageRank 2) and has three URLs pointing on it. Google lists two of the three URLs in its results. The Web 2.0-Version has been online and complete since mid August, it’s a WordPress CMS (PageRank 0) with only one URL.
Migration Schritt1
Nach dem ersten SEO-Test wurden alle URLs auf die Web 2.0-Variante umgeleitet.

After the first test all URLs have been redirected to the Web 2.0 CMS.
Migration Schritt2
Seit 2009-09-05 ist die Web 1.0-Homepage (etablierte URL) durch die 2.0-Variante im Google-Cache ersetzt worden. In den Graphen ist auch ersichtlich, wie nun der gefundene Kontent von Web 1.0 nach Web 2.0 wandert. Im letzten Schritt der Migration werden weitere Web 2.0-Dienste in die Website eingebunden. Die Web 1.0-Variante bleibt inaktiv.

The Web 1.0-homepage (established URL) has been replaced in Googles cache since 2009-09-05. One can see in the grafics, that there is now an ongoing shifting process from Web 1.0 to Web 2.0 taking place in the found results. The final step of the migration will include the integration of further Web 2.0-services on the Website. The Web 1.0-version remains suspended.
Migration Schritt3
Auswertung-graph-Google

Google Ergebnisse – Google results
Auswertung-graph-Google-caffeine
Caffeine Ergebnisse – Results from caffeine
Gezählt wurden die Treffer, die bei meinen Suchanfragen unter den ersten 10 bei Google oder caffeine landeten. Für Platz 1 wurden 10 Punkte vergeben, Platz 10 bekam noch einen Punkt.

I counted only the results that were found on the first page of Google or caffeine. I used a scoring modell, first place got 10 points, tenth place one point.

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Fortschritt Diplomarbeit &Migration &SEO-Tests dominik | 05 Sep 2009

Dritte Testrunde

Nachdem ich mittlerweile wöchentlich (mehr als) 23 unterschiedliche Suchanfragen sowohl an google.com, als auch caffeine gerichtet und die Ergebnisse mindestens bis auf Platz 100 verfolgt habe, verfüge ich nun über umfangreiches Datenmaterial für meine zwei Charts. Insgeheim habe ich ja gehofft, die unterschiedlichen URLs würden längst konsolidiert sein und ich hätte nicht die doppelte (mit caffeine vierfache) Arbeit beim Protokollieren. Egal, mittlerweile liegen mir seitenweise Tabellen mit Ergebnissen und Hyperlinks vor. Diese habe ich heute begonnen auszuwerten. Gewertet wurden nur die Webseiten, die bei meinen Suchanfragen auf die erste Ergebnisseite von Google kamen, also die ersten 10. Zusätzlich habe ich die durchschnittliche Platzierung mit einem simplen Punktesystem errechnet – Platz 1 bekommt 10 Punkte, Platz 10 nur noch einen – invers quasi, für eine bessere Sichtbarkeit im Diagramm.SEO Test google.com

Bei google.com gefällt mir die Konsistenz der gefundenen Seiten und weniger die schlechtere Platzierung der Web 2.0 Seiten bei meiner letzten Abfrage. Es scheint so, als ob die Bemühungen, die ich betreibe, aufgrund komplexer Wechselwirkungen im PageRank, mehr der 1.0-Version zu gute kommen. Wenn die URLs letztlich auch im Cache von Google konsolidiert sind (Google hat noch immer die 1.0-Version im Zwischenspeicher), sieht das Ergebnis hoffentlich insgesamt besser aus als die Platzierung der 1.0-Version momentan, da ich auf einen Heterosis-Effekt hoffe.

SEO Test caffeine

Bei caffeine fühlt sich die Suchanfrage deutlich lebhafter an, wobei sich die Ergebnisse nur leicht unterscheiden. Es scheint, die Veränderungen im Algorithmus der Suchmaschine reagieren sensibler auf aktuelle Änderungen, bzw. bewerten die Arbeit an der Web 2.0-Version mit Pluspunkten, im Gegensatz zur eingefrohrenen Web 1.0-Site, wo sich schon länger nichts mehr geändert hat. Ein zarter Trend könnte sich hier bereits in den Ergebnissen abzeichnen. Es bleibt spannend!

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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit dominik | 28 Aug 2009

Modell einer zukünftige Web-Suche – aktualisiert

Modell einer zukünftigen Web-Suche

Modell zukünftige Web-Suche – Originally uploaded by Hank Mobley

Gestern Nacht bis heute in den frühen Morgenstunden saß ich an dieser Zeichnung. Warum immer nachts?
Die Überlegungen zu diesem Modell sind folgende:
Eine Echtzeit-Suche, so wie sie z.B. derzeit von TwitterSense (Quelle: http://www.techcrunch.com/2009/08/27/twittersense-its-coming/) entwickelt wird, kann die konventionelle Suche, die auf Archiven basiert, (zumindest vorerst) nicht ersetzen.
Eine Bereicherung für Informationssuchende ist die Suche in Echtzeit auf jeden Fall. Ein Modell, das derzeitige Suchmöglichkeiten kombiniert, könnte wie folgt aussehen:
Der Benutzer stellt sich seinen Informationsstrom aus unterschiedlichen Kanälen zusammen. Die Echtzeit-Suchmaschine setzt Zeiger auf Einträge, die von Interesse sein könnten. Wird eine Information für wertvoll gehalten (oder auch nur, um später in Ruhe gelesen werden zu können), wandert sie ins persönliche Archiv, in dem Schlagworte und Bewertungen vergeben werden können und das natürlich selbst über Suchfunktionen verfügt (ähnlich Delicious).
Parallel dazu existiert natürlich noch ein globales Web-Archiv des gesamten Datenstroms (z.B. Google). Aus diesem können ebenso Informationen gezogen werden. Mundpropaganda vs. Bibliothek quasi.

Interessant ist hier die Schnittstelle zwischen persönlichem und globalem Archiv. Hier werden die Informationen bewertet, verglichen und berechnet. An diesem Schnittpunkt setzen Lösungen wie WolframAlpha und auch Wikis an. Ergebnisse, die sich hier ergeben, können wieder in den Datenstrom einfliessen.

Update: Twine ist bereits daran ein ähnliches Konzept (mit APIs) zu realisieren:

http://www.techcrunch.com/2009/09/18/sneak-peak-at-t2-twines-semantic-search-engine/

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