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Tag-Archiv für 'Mac'

Allgemein &Hypermedia | 09 Jan 2012

Gut gebrüllt

Diese Schrauberei war wirklich simpel. Seit Erscheinen des Betriebssystems Lion von Apple, benutze ich es mit wachsender Begeisterung auf einer externen Festplatte von Lacie. Extern, deshalb, weil ich ein absolut neues System haben wollte, mit der Option wieder zum Alten wechseln zu können.

Nun gefiel mir Lion so gut, dass ich es genau so in dieser Ausprägung intern haben wollte. Was lag also näher, als die Platten zu tauschen.

Was mich vorerst noch davon abhielt, war die Tatsache, dass in der externen HD eine Hitachi verbaut war und ich war mir nicht sicher, ob das Gehäuse des Winzlings Rikiki auch tatsächlich zum Öffnen vorgesehen sei.

Schnell merkte ich jedoch, dass die im MacBook verbaute Festplatte, bis auf die Kapazität, baugleich mit der, von Lacie verwendeten, ist.

Der Plattentausch verlief reibungslos. Die Externe ist nun intern und die Interne im Gehäuse. Der Rechner startet anstandslos.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 28 Jul 2011

Fortgeschrittener Schrauberling

Es ist ja nicht so, als dass ich nicht schon einiges an Rechnern herum geschraubt hätte. Beim Mac mini hatte ich jedoch einige Skrupel, handelte es sich schliesslich nicht um meinen Rechner, sondern den von Dr. N. Egal, die RAM-Erweiterung war überfällig.

Die ganze Prozedur sah jedoch in obigem Video sowohl brutal (Kittmesser) als auch piepselig (Sprungfedern und dünne Käbelchen) aus und ihr haftete zudem das Attribut “Fortgeschritten” an.

Einmal kurz durchgeschnauft und aus Mangel eines Kittmessers zur kleinen Stuckspachtel (inkl. anheftenden Stuckresten) gegriffen. Das Gehäuse wurde entschlossen aufgehebelt, was zu meiner Überraschung recht flott und reibungslos ging – vermutlich lag es am professionellen Werkzeug. Ein schmales Buttermesser, Tortenheber o. ä. hätten es vermutlich auch getan.

Alle anderen Gerätschaften lagen parat und so wurde die Laufwerkseinheit zügig entfernt, das ganze Gerät ausgepustet und der neue Speicher eingeklickt. Einzig ein Käbelchen einer WiFi-Antenne und ein Schräubchen zeigten sich beim Zusammenbau etwas weniger kooperativ.

Insgesamt hat die ganze Prozedur nur unwesentlich länger als das Anleitungsvideo (ca. 10 min.) gedauert und ich darf mir jetzt die Eigenschaft “Fortgeschritten” anheften.

Fazit: Ich fühlte mich an meine zahlreichen Cube-Schraubereien der Vergangenheit erinnert, die sich ähnlich grob- und feinmotorisch durchmengt gestalteten. So schwierig ist die RAM-Selbsthilfe nun auch wieder nicht und der Aufwand (und der Schwierigkeitsgrad) rechtfertigt die Ersparnis einem Apple zertifizierten Umbau gegenüber beträchtlich.

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Allgemein &postaweek2011 | 02 Feb 2011

Technologie wird diskret – vom Desktop zum Notebook zum Netbook?

Passend zur plakativen Jahreswende 2009/10 vor einem Jahr, habe ich meine Web- und Technologie-Nutzung evaluiert und auch geändert. Nahezu gleichzeitig habe ich mich von meinem monströsen G5-Desktop verabschiedet und ein kleines MacBook angeschafft. Kurz darauf hauchte der G5 tatsächlich seinen Geist aus – als ob ich es geahnt hätte.

Desk G5

Bestandsaufnahme beim Eintreffen des neuen MacBooks.

Hatten die Bildschirme am Desktop-System durchaus ihre ergonomischen Vorteile, überwiegt trotzdem der Platzgewinn des schlanken MacBooks. Das Gerät selbst und eine externe Festplatte als gespiegeltes Archiv und Backup ist genug. Ich habe seitdem auch eine Veränderung in meinem Verhalten, wie ich den Computer selbst benutze, bemerkt. Zusammengeklappt sitzt das Gerät beinah unsichtbar auf meinem Schreibtisch und ich überlege mir fast jedesmal, bevor ich es benutze, was ich denn tatsächlich damit machen will. Der prominente Desktop-Rechner verführte allein durch seine starke Präsenz zur Benutzung aus reiner Verlegenheit.
Somit ist meine Zeit am Computer und auch fernab von einer höheren Qualität geprägt als früher. Dies allein dadurch, dass ich den Gebrauch des Rechners schlichtweg mehr differenziere. (Ausserdem habe ich vor etlichen Monaten sämtliche Spiele auf Facebook gestrichen.)

MacBook

Notebook und externe Backupfestplatte ersetzen Monster G5.

Der Schreibtisch hat wieder ein ansehnliches Aussehen und interessanterweise verhält es sich durch die unaufdringliche Technologie-Präsenz bei mir so, dass ich sie besser in mein Leben integrieren kann. Je mehr die Schlichtheit des Apparats ihn mit seiner Umgebung verschmilzen lässt, desto deutlicher wird seine Nutzung abgegrenzt. Zumindest verhält das sich bei MacBook contra G5 so. Ich besitze immer noch kein Smartphone, iPad o.ä. und das Telefonieren (mit dem Mobiltelefon) ist mir ein Gräuel, also kann ich hier keine weiteren Aussagen treffen.
Ein weiteres Unterfangen war die Installation von Windows, womit sich ein weiters Gerät einsparen ließ. Da ich letztes Jahr während des Wintersemesters noch Student war, konnte ich mir ganz legal eine brandneue Windows 7-Version laden.

WinBook

Windows 7 (32-Bit) funktioniert gut.


Aus Kompatibilitätsgründen entschied ich mich für die 32-Bit Variante. Mit BootCamp war schnell die Festplatte vorbereitet und die Installation verlief problemlos – bis auf den Neustart. Da blieb nämlich der Bildschirm schwarz. Vermutlich hätte ich während der ganzen Zeit dabeibleiben sollen, denn angeblich hätte ich explizit das Hochfahren der Windows-Partition mittels Tastenkombination während des Startvorgangs auswählen sollen (das zumindest habe ich in einem Forum gefunden). Vielleicht lag es aber auch daran, dass die AirPort-Karte mangels Treiber nicht funktionierte und Windows die obligatorische Software-Aktualisierung nicht beginnen konnte. Egal, nach einem erzwungenem Neustart, konnte Windows hochgefahren werden. Vorher hatte ich mir noch die neuesten Treiber für die AirPort besorgt. Anschliessend klappte alles wie am Schnürchen und ich konnte Gabriel Knight Sins of the Fathers – ein Sierra Adventure aus meiner Jugend – spielen ;) .
Nach einem Jahr nur mit dem MacBook muss ich feststellen, dass mir das grosse Monstrum G5 überhaupt nicht abgeht und ich spare jetzt schon auf das kleine MacBook Air, das ich mir voraussichtlich mit OS X Lion anschaffen werde. Das entspräche dann von den Dimensionen her einem Netbook und wäre demnach noch dezenter auf dem Schreibtisch.

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Allgemein | 30 Sep 2010

Meine Sony Cyber-shot DSC-HX5V und iPhoto ’09

Meine alte, günstige und dennoch zuverlässige Praktika luxmedia 10-X3 hat nach knapp vier Jahren ihren Geist aufgegeben. Selbst das hat sie nur halbherzig vollbracht, denn die Speicherkarte rastet nicht mehr in der Halterung ein und mit nur 32 MB eingebautem Speicher im Gerät selbst, ist es nur noch begrenzt einsetzbar.

Bereits seit einiger Zeit faszinierten mich Kameras mit eingebautem GPS. Dadurch, dass die Geodaten an die Bilddatei angehängt werden, lässt sich genau feststellen, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Das ist sowohl positiv als auch negativ zu berwerten, wobei sich das GPS ausschalten lässt und die Geodaten auch nachträglich von den Bilddateien entfernt werden können. Für mich ist es ideal, da ich, wenn ich auf einer Radtour oder Wanderung bin, nur ein Foto zu machen brauche, um nachträglich feststellen zu können, wo genau ich gewesen bin. Um vorwegzugreifen – das funktioniert erstaunlich gut.

Ursprünglich fiel meine Wahl auf diese Kamera von Samsung. Allerdings wurde sie vermutlich aufgrund einiger Zipperlein mit dem GPS schleichend aus dem Verkehr gezogen – so scheint es zumindest.

Zweite Wahl ist nun die Sony Cyber-shot DSC-HX5V. Letztlich denke ich, dass sie die bessere Wahl war und nachdem sie zuzüglich 8 GB Speicherkarte auf 399,- CHFr herabgesetzt wurde, schlug ich mit meinem Ersparten zähneknirschend zu.

Nun besitze ich das Gerät seit ein paar Wochen und meine ersten Eindrücke sind:

  • Sehr gute bis mässige Verarbeitung – der Deckel zum Batteriefach ist trecht schmalbrüstig, der Rest ist ein solider Plastik/ Metall-Mix.
  • Das GPS funktioniert überaschend gut.
  • Sensor und Objektiv (super Weitwinkel und mächtiges Zoom) sind hervorragend.
  • Sehr gute Bildprogramme, kinderleichte Bedienung.
  • Die intelligente Panorama-Funktion, die es ermöglicht mit einem zügigen 180°-Schwenk beeindruckende Aufnahmen einzufangen, ist eine nette Spielerei als Zugabe, die ich öfters benutze, als ursprünglich angenommen.
  • Der Stromverbrauch ist dagegen eher stattlich, was vermutlich auch am GPS liegen mag.
  • Die mitgelieferte Windows-Software ist brauchbar.
Neuer Kindergarten und Tagesschule

Intelligente Panoramafunktion für spektakuläre 180°-Ansichten (inkl. Dixi-Toilette).

Ballonstart Schalunen

Die Bedienung ist so einfach, dass sogar unsere 7-jährige Tochter spontan tolle Fotos schiessen kann.

Software für den Meckertopf (Mac) gibt es an sich nicht (vom mobilen Uploader auf der integrierten Karte in der Kamera mal abgesehen.) Aber es gibt ja noch iPhoto!

Dieses Programm aus Apples iLife-Paket habe ich bis jetzt immer abgelehnt, da es mir zu wenig Kontrollmöglichkeiten über die Fotoverwaltung im Dateisystem auf der Festplatte bot. Dieses Manko ist leider immer noch geblieben, dafür unterstützt es prima die GPS-Funktion der Kamera.

Geodaten in iPhoto

GPS-Daten hintelassen eine Spur auf der Landkarte in iPhoto.

Die Bilderverwaltung in iPhoto selbst ist hervorragend und zusätzlich bietet es (neben MobileMe) eine Synchronisierungsfunktion mit Facebook und Flickr. MobileMe mache ich nicht, das Synchronisieren mit Facebook habe ich noch nicht ausprobiert, vom Flickr-Abgleich bin ich schlichtweg begeistert. Für mich bietet das eine perfekte Symbiose von lokaler Datenhaltung und Speicherung in der Coud.

Wünschenswert für das nexte iPhoto wären Schlagwörter, die sich auch mit Flickr synchronisieren lassen – Bildtitel und Ordner werden bereits jetzt abgeglichen, Schlagwörter kann ich in iPhoto nicht vergeben – und eine Einbindung von Panoramio. Um Panoramio zu verwenden muss ich nämlich erst die Bilder, die ich hochladen will, vorher umständlich aus iPhoto herauskopieren. Klasse ist jedenfalls die (speicherzehrende) Versionsverwaltung in iPhoto, die es ermöglicht jederzeit zur Originaldatei eines Bildes zurückzukehren, nachdem es im Programm geändert wurde.

Fazit: Meine Sony Cyber-shot DSC-HX5V und iPhoto ’09 – ein super Team – kein Dreamteam, aber dazu fehlt nicht viel!

An dieser Stelle bedanke ich mich noch für den Backlink von GPS-Kamera.eu und verweise im Gegenzug auf den ausgezeichneten Artikel über dieses Gerät, der auf der Website zu finden ist.

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Allgemein | 02 Feb 2010

Mac Cube

Mac Cube
Dieser Rechner bekommt einen Ehrenplatz! Soweit ich mich erinnern kann, besitze ich Teile dieses Geräts bereits seit 2002 – ich hatte einmal zwei. Unlängst leistete er sogar als Firewire-Festplatte wertvolle Dienste bei einer Datenrettung. Zusammen mit einem 15″ Studio-Display und den Speakers wird er zukünftig zum Abspielen von DVDs herhalten müssen – ich verfüge über keinen Fernseher mehr – kein besonders schlimmer Verlust.

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