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Tag-Archiv für 'iPad'

Allgemein &postaweek2011 | 07 Jul 2011

Bookmarklet im iPad-Webbrowser

Bookmarklet im iPad Web-Browser

Endlich Schreib-Zugriff auf meine Online-Lesezeichen.

Das iPad ist ein prima Gerät, um Inhalte jedweder Art zu konsumieren. Leider vermisste ich bis jetzt mein AddThis-Bookmarklet zum Ablegen von Lesezeichen.

Dabei ist das Einrichten von diesem (und anderen, die JavaScript benutzen) denkbar einfach:

  1. Einfach im Web-Browser ein Lesezeichen speichern, die Seite ist dabei eher beliebig.
  2. Das soeben angelegte Lesezeichen mit “Bearbeiten” bearbeiten.
  3. Einen sinnvollen Namen (AddThis-Bookmarklet) vergeben.
  4. Und letztlich in die URL den String

javascript:void((function(svc) {var d=document,w=window,p=0,b=function(){if(!p){p=1;if(_atc.xol)_adr.onReady();if(w.addthis_sendto)addthis_sendto(svc||’bkmore’,{product:’bmt-’+_atc.ver})}else{p=0;if(_atw)_atw.clb()}};if(!w._atc){var ol=w.addthis_onload||[],o=d.createElement(‘script’);w.addthis_product = ‘bmt-250′;o.src=’//s7.addthis.com/js/250/addthis_widget.js#domready=1&username=bookmarklet’;ol.push(b);w.addthis_onload=ol;d.getElementsByTagName(‘body’)[0].appendChild(o)}else b()})())

einfügen.

Speichern und das war es. Wurde alles richtig gemacht, öffnet sich daraufhin der AddThis-Dialog. Diese Vorgehensweise funktioniert bei mehreren Bookmarklets. Einfach ausprobieren. Dabei muss der Quelltext auf den “javascript“-String hin durchstöbert werden. Dieser wird dann als Lesezeichen URL eingefügt.

Viel Spass!

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Allgemein &postaweek2011 | 01 Jul 2011

Das iPad ist ein Notizbuch mit Bamboo Paper von Wacom

Mit Bamboo Paper, der noch kostenlosen Applikation für das iPad und dem optional erhältlichen Stift Bamboo Stylus für knapp 30 €, wird das iPad zum praktischen Notizbuch. Ich bin begeistert.

20110701-090024.jpg

Schöner wird mein Gekritzel jedoch dadurch auch nicht.

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Allgemein &postaweek2011 | 17 Jun 2011

Verflixt und zugenäht, wo ist der Leihfilm hin?

Ähnliches Erscheinungsbild, unterschiedliche Funktion: iDVD auf dem Mac (Leo) und Videos in iOS (v.l.n.r.).

Ich kam mir hinterher ehrlich gesagt wie ein lesebebrillter Opa vor, der vergebens versucht, mit Fernbedienung in der einen und Programmzeitschrift in der anderen Hand, seinen Videorecorder zu programmieren. Was war geschehen?

Ich hatte mir meinen zweiten Leihfilm über iTunes auf dem iPad geholt und wollte ihn nun auf demselben abspielen.



Also: iTunes > Downloads > Einkäufe…

So habe ich es doch das erste Mal auch gemacht, oder?
iTunes öffnet daraufhin das Programm iPod – warum auch immer. Dort finden sich die Audiodateien, Hörbücher, Fernsehsendungen und Filme. KEINE LEIHFILME, AAARRRGH!

Wo ist der Film? Auf iTunes am Mac ist er unter dem Gerät iPad angeführt.

Ich suche.
Ich recherchiere.
Und finde nichts.

Die Gebrauchsanleitung, die ich unter iBooks abgelegt habe, nach “Leihfilm” durchsucht, verweist auf das separate Abspielprogramm “Videos”. Warum das denn?

iTunes macht doch alles, oder? Ich kann damit Musik, Podcasts, Hörbücher, Webradio (zumindest auf dem MacBook), Fernsehsendungen und Filme abspielen. Gleichzeitig ist es auf dem Notebook die digitale Verteilerstelle (Hub).

Die Applikation Videos habe ich sehr wohl gesehen, hielt sie aber aufgrund der Ähnlichkeit mit iDVD für ein Programm zur Bearbeitung von Videos und nicht für eine Funktion, die unter die Domäne von iTunes fallen sollte.

Ärgerlich ist es immer, wenn etwas, das durch häufige Benutzung quasi ins Muskelgedächtnis gewandert ist, dann nicht mehr funktioniert – insbesondere bei Apple.
Wird z.B. ein Lichtschalter versetzt, greift der Mensch noch wochen-, wenn nicht monatelang, daneben, bis das Muskelgedächtnis neu “verdrahtet” wurde.

In meinem Fall war der Lichtschalter “iTunes”, der auf “Videos” verlegt wurde. Wieso benötige ich neben iTunes, iPod noch dieses Programm, das zudem vom Icon eher an Filmschnitt erinnert?

Hier wäre mehr Konsistenz wünschenswert.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 09 Jun 2011

Lernen mit Karteikarten? Zellstoff-Speicher sind im iZeitalter doch uncool!

Würde ich Evernote benutzen und müsste ich auf eine Prüfung lernen, wäre das kostenlose Evernote Peek für das iPad 2 in Verbindung mit dem Smart Cover eine willkommene Alternative zum altbackenen System mit Karteikarten. Das sind einige Konjunktive auf einem Haufen, doch sehen wir uns die Applikation einmal etwas an:

Das erste Segment der iPad Hülle aufgeklappt und eine Frage wird sichtbar. Wird das zweite Segment hochgehoben, folgt die Antwort darauf. Das funktioniert sowohl mit Fragen zur Allgemeinbildung, die das Programm voreingestellt parat hält, als auch mit eigenen Notizen, die vorher eingegeben wurden. Letztere können zum Lernen von spezifischen Prüfungsfragen genutzt werden.

Das mag vielleicht etwas vom Schiessen auf Spatzen mit Kanonen haben, wenn es jedoch der Motivation zuträglich ist, heiligt auch hier der Zweck die Mittel (falls vorhanden).

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 16 Mai 2011

Kleine Änderungen bei Bildschirmarbeiten führen zu mehr Ergonomie und weniger Verspannungen

Kleine Änderungen bei der Arbeit am Bildschirm oder mit mobilen Geräten können drastische Verbesserungen der Haltung bewirken. Dadurch entstehen weniger Verspannungen, Schmerzen und Überkompensationen.

Wenngleich die Video-Anleitungen vielleicht etwas antiquiert sind, bieten sie doch immerhin einige pragmatische Ansätze, von denen einige anschliessend in dauerhaftere Lösungen umgesetzt werden sollten.

Ich für meinen Teil schwöre auf einen Sitzball, werde jedoch langfristig mein MacBook höher stellen und eine zusätzliche Tastatur benutzen.



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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 16 Apr 2011

Einen Monat freies “Kabel” (Wired) für’s iPad

Das Wired-Magazin, erlaubt ab sofort für 30 Tage den unentgeltlichen Download der Aktuellen Ausgabe für das iPad. Diese würde normalerweise 2,99 € kosten. Gerade für Interessierte ausserhalb der Vereinigten Staaten ist dies eine tolle Möglichkeit an das Magazin heranzukommen. Unter bit.ly/eedzi0 gibt es weiterführende Informationen.

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Allgemein &postaweek2011 | 25 Mrz 2011

iWait

Einen Monat noch warten - allemal besser als Schlangestehen.

Jetzt habe ich doch noch angebissen.
Verwundert, dass der Apple Store heute morgen tadellos funktionierte, habe ich mir ein iPad 2 bestellt. Jetzt heisst es allerdings einen Monat noch darauf warten.
Egal, besser als sich die Beine in den Bauch stehen, denn das ist vertane Zeit.

Ausserdem habe ich genau das Modell, das ich auch wollte und das rote Ledercover, das es nur im Apple Store gibt.

Vielleicht radle ich trotzdem heute nachmittag nach Jegenstorf, um zu sehen, ob der Inter Discount dort iPads führt und ob da ein Andrang herrscht.

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Allgemein &postaweek2011 | 10 Mrz 2011

Eingeschlossen in der Relevanz-Blase – Zeit für die Dusel-Maschine

Bubble World

Leben in einer abgekapselten Welt - schön, schön einfältig!

Kaum, dass wir persönliche Ergebnisse von Suchdiensten erhalten, werden schon die ersten Kritikerstimmen laut. Credo: Wenn wir nur die Informationen zugesteckt bekommen, die wir tatsächlich auch beachten, erweitern wir unseren Horizont nicht mehr. Prinzip Chinesische Mauer – wir leben in unserem eigenen Mini-Universum und schauen nicht mehr über den Tellerrand hinaus. Und das bei so einem innovativen Medium wie dem World Wide Web!

Nun, das Problem ist folgendes: Wir würden ja z.B. gerne “Krieg und Frieden” lesen, greifen aber dann doch zum “Lustigen Taschenbuch” oder der Fernbedienung. Das zeichnen die schlauen Algorithmen der diversen Web-Dienste natürlich geflissentlich auf und präsentieren uns als Folge dessen nur noch intellektuelles “Junk Food” und so entstehen ungewollt Scheuklappen, die das Blickfeld einengen. Doch irgendwie muss dem anschwellenden Informationsstrom Einhalt geboten werden, damit der Informationssuchende keine nassen Füsse bekommt.

Das Thema Relevanz habe ich hier in diesem Zusammenhang bereits des öfteren behandelt. Relativ neu und dementsprechend spannend ist der aufkommende Begriff Serendipidität, glücklicher Zufall – weniger akademisch ausgedrückt, oder einfach Dusel im süddeutschen Sprachraum, der derzeit im Zusammenhang mit Relevanz öfters genannt wird.

Serendipidität

Grafik nach "The Information Discovery" Matrix von Mahendra Palsule in "The Age Of Relevance"

Die Dusel-Maschine liefert mir demzufolge, indem sie den Relevanz-Filtern ein Rauschen hinzufügt, Ergebnisse, an die ich gar nicht gedacht hätte, die aber dennoch für mich interessant sind. In meinem Fall ist dies StumbleUpon und Twitter.

StumbleUpon überrascht mich immer noch mit Ergebnissen aus den weit gesteckten Interessensbereichen, die ich selbst so eingestellt habe. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die schlauen Filter den Streuungsfaktor weiter einengen werden, sofern ich selbst nicht eine überraschende Handlung vornehme.

Twitter benutze ich in der Rohform quasi, direkt aus dem Browser und lese meine 15 bunt gewürfelten Quellen, die zwar meist aus der Technologie kommen, aber auch einen Farmer aus Alabama und eine “Soccer mom” beinhalten, eben wegen dem Streuungsfaktor der Ergebnisse.

Einige Stimmen verlangen die Freigabe und Einsicht in die verwendeten Algorithmen der Dienste oder einen Streuungsregler, mit dem den Suchergebnissen ein gewisser Anteil Zufallsrauschen hinzugefügt werden könnte. Bis dahin müssen wir jedoch selbst auf die gesunde Mischung unserer Informationsdiät achten.

mashup

Fachartikel und ein LTB - die Mischung macht's!

Wenn wir also tatsächlich “Krieg und Frieden” lesen wollen, nimmt uns das niemand ab. Ein Hörbuch wäre da ein praktikabler Kompromiss. Was unseren Konsum angeht, sind wir aber genau so selbstverantwortlich, wie wir das für das Hinterlassen unserer Datenspur auch sind. Und so beisst sich die Schlange in den Schwanz, denn das eine bedingt auch hier das andere.

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Allgemein | 01 Feb 2010

Web-Suche als Einheit: Bewusstsein und Erfahrung

Die letzte Zeit bin ich recht häufig Zug gefahren. Nachdem Bahnsteig suchen, Umsteigen, ect. habe ich die Zeit unterwegs verbracht, den “Herr der Ringe” zu lesen und das Prinzip “Suche in Echtzeit” zu überdenken. Dabei stellte sich heraus, dass das Umfeld des Bahnfahrens ein sehr gutes Beispiel ergibt, um die traditionelle Archivbasierte-Suche und die Echtzeit-Suche zu veranschaulichen.
Es ist kein Geheimniss, dass bereits seit langen Zeiten Bestrebungen unternommen werden, Maschinen menschlicher zu gestalten. Hypermedia beispielsweise, die Grundlage des WWWs, ermöglicht es, innerhalb des Netztwerks an Maschinen, das das Internet darstellt, Hypermediale Dokumente abzurufen und bereitzustellen. Die Grundidee von Hypermedia ist es jedoch, die Verknüpfung der menschlichen Gedankenwelt abzubilden (Nelson 1974). Kein Wunder also, wenn sich bezüglich der Informationssuche im WWW ähnliche Vergleiche ziehen lassen. In diesem Beispiel vergleiche ich die Echtzeit-Suche mit dem Bewusstsein (consciousness) und die Archivbasierte-Suche mit der Erinnerung (memory). Beide lassen sich getrennt betrachten, machen aber erst im Zusammenspiel wirklich Sinn.
web-search-consciousness-memory
Suche als Kombination von Bewusstsein und Erfahrung.
Wenn ich nun mit dem Zug verreisen möchte, dann habe ich mir meistens bereits im Vorhinein meine Verbindungen herausgesucht und irgendwie festgehalten (Archiv), dass früher und später (meist) auch noch Züge fahren, habe ich ebenfalls registriert, aber die genauen Informationen habe ich mir nicht gemerkt, also vergessen (oblivion). Ebenso habe ich ggf. Erfahrungen meiner Bekannten (“Fahr bloss nicht um diese Uhrzeit, da ist es immer gerammelt voll!”) mit in meine Entscheidung einbezogen (soziales). Ist es soweit und ich befinde mich am Bahnhof, muss ich sowohl mein Wissen (Zugverbindungen, Empfehlungen), Erfahrung (Prinzip des Öffentlichen Personenverkehrs, Bedienung eines Fahrkartenautomaten, ect.) als auch auf mein Bewusstsein (Anzeigetafel der Zugverbindungen bei eventuellen Änderungen wie Gleiswechsel oder Verspätung, suchen des Bahnsteigs, ect.) in Anspruch nehmen (consciousness). Dabei filtert mir mein Bewusstsein unnötige Informationen bereits im Vorfeld heraus und einiges wird mir vermutlich nicht auf Dauer im Gedächtnis bleiben (Farbe der Schuhe der Leute, die mir entgegen kommen), anderes hingegen schon, so dass ich, wenn ich z.B. diese spezielle Zugverbindung tagtäglich benutze, nicht mehr lange suchen muss, sondern mich zielstrebig an den jeweiligen Bahnsteig begebe (memory). Auch wird im Laufe der Zeit einiges aus meiner Erinnerung verschwinden, sofern es nicht mehr benötigt wird (Fahrplanänderungen). Spontan reagiere ich auf das, was ich in Echtzeit erlebe. Sehe ich beispielsweise, dass die Buchhandlung in der Bahnhofspassage 50% Rabatt auf Krimis anbietet, und ich weiss, dass z.B. meine Tochter gerne Krimis liest (soziales), dann werde ich es mir überlegen, ob ich nicht noch schnell ein Mitbringsel in dieser Buchhandlung erwerben werde, sofern noch genügend Zeit bleibt.
An diesem einfachen, alltäglichen Beispiel, wird bereits ersichtlich, wie komplex tagtäglicheVorgänge des Suchens oder Findens ablaufen. Ständig muss zwischen relevanten und unnötigen Informationen unterschieden und auf bereits Erlerntes zurückgegriffen werden.
Nun das Beispiel einer Web-Suche, wie sie in Zukunft ablaufen könnte. “Könnte” deswegen, weil die Filter, die hierfür nötig sind noch nicht ausreichend entwickelt sind.
In naher Zukunft möchte ich mir einen neuen Computer zulegen. Einige Kriterien, die ich hierfür zu Rate ziehe sind:

  • Mobilität – ich möchte gerne unterwegs Artikel lesen und mir Notizen machen.
  • OS: Linux oder Mac OS.
  • Genügend Speicher, um meinen Desktop PC überflüssig zu machen – optional.

Damit mir nun eine Suche passende Ergebnisse liefern kann, die zu einer Kaufentscheidung führen, muss ein Profil (memory) meiner Wünsche vorhanden sein, das Filter zur Verfügung stellt, die mir vielleicht Folgendes vorschlagen:

  • iPad
  • MacBook
  • Netbook mit Intel Atom

Jeder einzelne obige Punkt stellt hierbei einen Kompromiss dar und ich denke, dass ein System schon sehr komplex ausgeprägt sein muss, damit es auf eine Suche wie z.B. “mobiler PC kaufen” diese Liste liefert. Bei dieser Auflistung hätte ich nun z.B. die Möglichkeit die Eigenschaften der unterschiedlichen Prozessoren und Betriebssysteme zu vergleichen (memory), dadurch, dass mir beispielsweise weiterführende Hyperlinks zu Wikipedia angeboten werden. Das iPad wird aus Aktualitätsgründen auch in dieser Liste aufgeführt, da es meinen Anforderungen an einen mobilen PC recht nahe kommt. Da es jedoch über kein Leopard-artiges OS verfügt, scheidet es leider u.a. auch wegen des Fehlens einer Kamera aus – ist jedoch für die fernere Zukunft weiterhin aktuell. Was die Ergebnisse bezüglich Netbook angeht, könnte ich jetzt z.B. eine weiterführende Liste mit Installationstipps für Linux auf Netbooks und kompatible Modelle aufgeführt bekommen, bei denen die Installation besonders unkompliziert verläuft – das könnte ein Ergebniss aus Echtzeit- und Archivbasierten-Resultaten sein. Wenn ich mir nun das Modell, das mir besonders geeignet erscheint, genauer ansehe, erhalte ich vielleicht einen Hinweis darüber, dass sich ein Linux-Freak aus meinem sozialen Netz gerade eben dieses Netbook zugelegt hat. Er hat eine kleine Review geschrieben, in der er das Fazit ziehen mag, dass die Leistung vollends für einen mobilen Gebrauch genügt, er jedoch trotzdem auf ein zusätzliches DVD-Laufwerk nicht verzichten kann. Des weiteren ist das Schreiben von längeren Texten auf dem Gerät nicht besonders ergonomisch.

Das MacBook letztlich ist mittlerweile in einer neuen Auflage erschienen, preislich und aus Gründen der Mobilität kommt für mich das Einsteigermodell (13″) in Frage. Der Prozessor ist jedoch nicht unbedingt sehr viel schneller als das Modell, das ich jetzt habe, dafür ermöglicht es bis zu 4GB RAM, das zudem wesentlich schneller angesprochen wird als das RAM in meinem Gerät, das nur über 1GB verfügt. Zusätzlich zum integrierten DVD-Laufwerk kann ich Festplatten bis zu 500GB einbauen lassen. Damit bräuchte ich meinen Desktop nicht mehr als Datenspeicher – derzeit verwende ich knapp 100GB. Meine Idealkonfiguration des Einsteiger MacBooks (2.26GHz Intel Core 2 Duo, 4GB DDR3 RAM, 320GB HD) ist jedoch nun nicht mehr ganz so günstig, wie ich es mir erhofft hatte. Ich erhalte einen Hinweis (z.B. über Twitter – Echtzeit), dass ein grosser Elektronik-Handel derzeit das MacBook vergünstigt anbietet, leider ist es jedoch das Vorgängermodell in der Standardkonfiguration. Ein weiterer Hinweis teilt mir mit, dass ich noch bis zu Mitte März eingeschriebener Student sein werde und demnach im Apple Store zu Studentenkonditionen einkaufen kann. Dadurch wird das Gerät doch noch einigermassen erschwinglich und voraussichtlich werde ich mir in den nächsten Tagen ein solches Gerät zulegen. Über mein weiteres Leben ohne Desktop, werde ich dann im Anschluss berichten.

Recherchen, die durch sukzessiven Ausschluss zu diesem Ergebniss (MacBook 13″, 2.26GHz Intel Core 2 Duo, 4GB DDR3 RAM, 320GB HD) führten habe ich alle unlängst (mühsam) selbst durchgeführt. Was ich mir nun für die Zukunft vorstelle, wäre ein Assistent, der mich innerhalb weniger Klicks (ähnlich Wolfram|Alpha) zu meinem Ergebnis bringt. Dieser Assistent benötigt jedoch zusätzlich zu einem “Bewusstsein” auch “Erfahrung”, um tatsächlich brauchbare Entscheidungshilfen zu liefern. Für mich ist demnach die Echtzeit-Suche nicht ein Trend, oder nur eine weitere Möglichkeit der Web-Suche. In Verbindung mit der traditionellen, Archivbasierten-Suche, wird eine komplett neue Web-Suche als Einheit (Assistent) entstehen.

Echtzeit-Suche wurde und wird übrigens auch oft mit Sozialer-Suche gleichgesetzt. Interessanterweise übt sich Google derzeit in den Disziplinen Echtzeit und Soziales getrennt. Es ist jedoch meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis beides wieder zusammen findet. Die Soziale-Suche ist ein Filter, der für Echtzeit-Suchergebnisse einerseits, als auch für die traditionelle Archivbasierte-Suche sinnvoll eingesetzt werden kann.

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