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Web und SEO, Jazz und Grüntee

Tag-Archiv für 'Hypertext'

Allgemein &postaweek2011 | 07 Mrz 2011

Rezepte häppchenweise – Publizieren mit Microdata

Fruit Tray

Mundgerechte Happen - für unsereins die Obstschale. Maschinen bevorzugen Microdata, Microformats oder RDFa.


Angeregt vom Artikel Slice and dice your recipe search results im offiziellen Google Blog habe ich mich entschlossen mich (endlich einmal) mit der semantischen Kennzeichnung von Texten im Web auseinanderzusetzen.
Natürlich sollen Texte im Web zuerst für Menschen und erst dann für Maschinen gestaltet werden. Mit ein wenig Aufwand jedoch, lassen sich z.B. Rezepte, Adressen oder auch Produkte auch für Maschinen besser aufbereiten. Möglich ist die bessere Lesbarkeit für Google und Co. durch den Einsatz von RDFa, Microformats und Microdata.
Ich habe mich hierbei für das Microdata-Format entschieden, das im Wired Weblog Webmonkey recht gut beschrieben wird. Grund dafür ist der, dass die Strukturierung mit Microdata vermutlich die simpelste Variante der dreien ist und sich (laut Webmonkey) wohl als Standard in HTML 5 durchsetzen wird.
Über Microdata wacht die WHATWG, die Web Hypertext Application Technology Working Group, die von Mitarbeitern Apples, der Mozilla Foundation und Opera Software 2004 mit dem Web-Autor als Zielgruppe ins Leben gerufen wurde.
Angeregt durch die leckere Obstschale oben und da ich mich erst einmal auf die Strukturierung mit Microdata konzentrieren muss, beschränkte ich mich auf ein einfaches Rezept: Ein Obstsalat.
Ja, ich schreibe nebenher als Co-Autor Rezepte für einen Küchen-Weblog auf WordPress.com.
Sicherheitshalber habe ich das Rezept diesmal im externen Editor Dashcode erstellt. Das war auch besser so, denn WP.com entfernt die mühsam eingepflegten Attribute einfach beim Abspeichern. Auf diesem Weblog hier (auch WordPress, aber selbst gehostet) bleiben die Formatierungen jedenfalls im Quelltext erhalten.
Leider sieht das span-Tag in Verbindung mit einer Liste trotzdem nicht gerade schön aus. Was folgt ist jedenfalls das Ergebnis meiner Strukturierungsarbeit:

Obstsalat mit Honigquark

Von

Obstsalat mit Honigquark

Vitamine im Winter


Auch im Winter gibt es bei und Obstsalat. Als Obst wird das genommen, was gerade gut zu bekommen ist – die Orangenzeit ist mittlerweile fast vorbei und die ersten Erdbeeren (und Spargel) lauern bereits in den Startlöchern. Natürlich gehört auf den Obstsalat normalerweise (Sprüh-)Schlagsahne oder Joghurt. Interessant und winterlicher ist die Variante mit Honigquark.
Zubereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamte Zeit:
Portionen: 3
Zutaten:


  • Äpfel:
    1 Apfel

  • Mango:
    1 Mango

  • Bananen:
    1 Banane

  • Kiwi:
    1 Kiwi

  • Ananas:
    1 Ananas

  • Zitronensaft:
    2-3 El

  • Honig:
    2-3 El

  • Halbfettquark:
    250 g

  • Milch:
    2-3 El

Zubereitung:

  1. Obst säubern und in eine grosse Schüssel schnippeln.
  2. Etwas Honig dazugeben und mit dem Zitronensaft beträufeln und mehrmals durchmengen.
  3. Den Quark in eine weitere Schüssel geben und mit der Milch und dem Honig verrühren.
  4. Vor dem Servieren den Obstsalat nochmals durchmengen. Nach Lust mit gehackten Nüssen, Mandeln oder Rosinen/ Sultaninen bestreuen.

Im Quelltext sieht das dann (in Google Chrome) so aus:

Der Quelltext, WP.com lässt die Attribute jedoch weg und das Gepfriemel ist für die Katz.


Fazit: Für eine standardisierte Erfassung strukturierter Texte, die von Google und Co. besser ausgelesen werden können, ist Microdata recht gut geeignet, sofern ein Grundverständnis an HTML und etwas Geduld für den zusätzlichen Arbeitsaufwand mitgebracht wird. Web-Autoren werden sich dennoch unnötigerweise schwer tun, solange Microdata noch nicht in das CMS der Wahl integriert ist.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 11 Jan 2011

Kleiner Bruder – gratis Sci-Fi von Cory Doctorow

Cover Little Brother

Cory Doctorows Buch spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft und in San Franzisko - wie übrigens auch Blade Runner.

Cory Doctorow ist ein kanadischer Science-Fiction-Autor, der unter anderem seit 2001 auch für Boing Boing schreibt. Seine Bücher – auch “Little Brother” werden unter der Creative Commons-Lizenz (CC-Lizenz) veröffentlicht (wie auch die Beiträge in diesem Weblog). Das englischsprachige Original des spannenden Romans kann auf Doctorows eigener Website in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden. Da das Werk frei verfügbar ist und unter einer viralen CC-Lizenz steht, ist es nicht nur von der Fangemeinde in mannigfaltigen Formaten, sondern auch in verschiedenen Sprachen frei erhältlich. Ins Deutsche hat Christian Wöhrl das Buch übersetzt und als PDF verfügbar gemacht. Dieses wiederum hat Fabian Neidhardt als gratis Hörbuch realisiert und das ist absolut hörenswert! Zwar habe ich bis jetzt noch nicht allzu vielen professionellen Hörbüchern gelauscht, mit diesen jedoch kann das Fanbuch allemal konkurrieren.

Die jugendliche Stimme Neidhardts passt ausgezeichnet zum 17-jährigen Erzähler Marcus, a.k.a “w1n5t0n” oder Mickey. Dieser führt das Leben eines technisch begeisterten Schülers, der sich einen Spass daraus macht, die Sicherheitssysteme an seiner Schule zu seinen Gunsten zu manipulieren. Der Spass hört allerdings auf, als Terroranschläge das Leben in San Franzisko komplett umkrempeln und Marcus – zur falschen Zeit am falschen Ort – selbst der Mittäterschaft beschuldigt und vorübergehend kurzerhand in ein Militärgefängnis verfrachtet wird. Endlich wieder auf freiem Fuss, schwört er Rache und sagt dem nun allgegenwärtigen Überwachungsapparat des Militärs selbst den Kampf an. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur eins noch: Im Gegensatz zum grossen Vorbild “Big Brother” wirkt die kleinere Ausgabe akut bedrohlich, da sie mit viel Technikverständnis geschrieben wurde und nur noch wenige Jahre vom heutigen Tage entfernt stattfindet. Kurzum “Little Brother” ist brisant, spannend, lustig und nachdenklich zugleich – egal in welcher Form das Werk konsumiert wird.

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Hypermedia | 02 Mai 2010

Web-Suche, Suche in Echtzeit, zukünftige Web-Suche

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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit | 28 Aug 2009

Modell einer zukünftige Web-Suche – aktualisiert

Modell einer zukünftigen Web-Suche

Modell zukünftige Web-Suche – Originally uploaded by Hank Mobley

Gestern Nacht bis heute in den frühen Morgenstunden saß ich an dieser Zeichnung. Warum immer nachts?
Die Überlegungen zu diesem Modell sind folgende:
Eine Echtzeit-Suche, so wie sie z.B. derzeit von TwitterSense (Quelle: http://www.techcrunch.com/2009/08/27/twittersense-its-coming/) entwickelt wird, kann die konventionelle Suche, die auf Archiven basiert, (zumindest vorerst) nicht ersetzen.
Eine Bereicherung für Informationssuchende ist die Suche in Echtzeit auf jeden Fall. Ein Modell, das derzeitige Suchmöglichkeiten kombiniert, könnte wie folgt aussehen:
Der Benutzer stellt sich seinen Informationsstrom aus unterschiedlichen Kanälen zusammen. Die Echtzeit-Suchmaschine setzt Zeiger auf Einträge, die von Interesse sein könnten. Wird eine Information für wertvoll gehalten (oder auch nur, um später in Ruhe gelesen werden zu können), wandert sie ins persönliche Archiv, in dem Schlagworte und Bewertungen vergeben werden können und das natürlich selbst über Suchfunktionen verfügt (ähnlich Delicious).
Parallel dazu existiert natürlich noch ein globales Web-Archiv des gesamten Datenstroms (z.B. Google). Aus diesem können ebenso Informationen gezogen werden. Mundpropaganda vs. Bibliothek quasi.

Interessant ist hier die Schnittstelle zwischen persönlichem und globalem Archiv. Hier werden die Informationen bewertet, verglichen und berechnet. An diesem Schnittpunkt setzen Lösungen wie WolframAlpha und auch Wikis an. Ergebnisse, die sich hier ergeben, können wieder in den Datenstrom einfliessen.

Update: Twine ist bereits daran ein ähnliches Konzept (mit APIs) zu realisieren:

http://www.techcrunch.com/2009/09/18/sneak-peak-at-t2-twines-semantic-search-engine/

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Fortschritt Diplomarbeit &Vorbereitung | 27 Aug 2009

Model einer zukünftigen Web-Suche – Skizze

Skizze

Modell-Web-Suche-Zukunft – Originally uploaded by Hank Mobley

Da bin ich mal für knapp zwei Stunden komplett ungestört, fliegt mir diese Skizze vom Kopf in den Schoß. Diese Illustration deckt ca. ein Drittel meines vorletzten Kapitels, das ich derzeit bearbeite. Mit OmniGraffle werde ich sie demnächst ins Reine zeichnen. Aktualisierung folgt!

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Fortschritt Diplomarbeit | 06 Jul 2009

Das WWW als Informationsstrom, Evolution, aktuelle Trends und zukünftige Entwicklung

Das World Wide Web (WWW) wandelt sich mehr und mehr in einen Strom aus Informationen. Dieser Strom kann nicht bezwungen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, in diesen Strom einzutauchen und die relevanten Informationen herauszufiltern. Wie diese Entwicklung begann und wo sie hinführen wird, soll nachfolgend aufgeführt werden.

Das ist die Einleitung zum ersten Drittel meiner DA. Die aktuelle Arbeit hat jedoch eine andere Einführung, das erste Drittel befasst sich – wie bereits erwähnt – mit der Evolution und greift aktuelle Trends auf. Im weiteren Verlauf (der noch nicht geschrieben ist) widme ich mich dem Thema SEO und wende einige besprochene Technologien im Beispiel an.

26 Seiten, 12 Abbildungen und 27 Quellenangaben.

Hier befinden sich übrigens die Folien dazu: Jump Into The Stream

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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit | 04 Jul 2009

Ownership vs. Membership

Membership Array Ownership

Ownership vs. Membership considering Web-Applications and Services

This reflects O’Reilly’s idea of the user who controls (owns) his data.
Open user accounts (like OpenID, google, yahoo or even facebook connect which is proprietary) give the possibilities to configure, encompass and administrate – even different – user accounts.
Open APIs and protocols (e.g. OAuth) allow these services and applications to interconnect and make the creation of new mashups possible.
Considering this, the relationship of the user to these applications extends from a member even to an owner – if these services are hosted on a central accessible device.
This development is at an early stage, but nevertheless there are already several meta-applications which allow to encompass ones services on different planes:

  • Dashboards: In this context dashboard means a control panel from which the services of a single distributor can be monitored and configured.
  • Example: iGoogle, Google Dashboard, Google Desktop, ZOHO.
  • Webtops: Webtops allow to configure and administrate services of multiple distributors. Webtops don’t need to be web-browser applications, with the advent of HTML 5 the borders between desktop and browser applications are blurring.
  • Example: gowebtop beta from Laszlo Webmail
  • Meta-User: One single user account allows to administrate the different user accounts of ones online services – that is the online equivalent to an unix admin account. Roles and profiles allow to assign the services to certain categories like public, business or private. That way the admin can control which group of the outside world has which distinct privileges on the data.
  • Example: Chi.mp.
  • Meta-Weblog: With a meta-weblog one can encompass all of his online activities like Twitter, Facebook, Picasa, Flickr and RSS-Feeds and combine them to a multi-hypermedial diary.
  • Example: storytlr.
  • Web-Browser: The browser is – asside of the task to display hypermedia documents – the gate of all online activities like e-mail, news-ticker, web-clipboard, blogging-client, video-streams and chat.
  • Example: Flock Browser, Mozilla Jetpack, Opera Unite.
  • Operating System: APIs are integrated in the operating system and are therefore allowing data control and exchange on the system level.
  • Example: Google Android.
  • Server: Applications are hosted on a central server and are available to a whole user group.
  • Example: MS SharePoint, Google Wave, Opera Unite.
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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit &Hypermedia | 04 Jul 2009

Sie haben Post!

Neuffer E-Commerce

Neuffer E-Commerce

Diesen Friedenspostreiter aus dem 17ten Jhd. habe ich als Bild für mein Resümee des Vortrags “Jump Into The Stream” genommen. Schon damals haben wir Menschen einen nicht unerheblichen Aufwand betrieben, um miteinander zu kommunizieren. Daraus entstanden neue Formen der Kommunikation, die wiederum Bestandteil unseres Alltags wurden und Grundlage für neue Formen der Kommunikation bildeten.

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Hypermedia | 07 Jun 2009

Douglas Adams – Hyperland (1990)

Wer hätte das gedacht, einer unserer Lieblingsautoren (leider mittlerweile verstorben) Douglas Adams war an einem BBC-Dokumentarfilm über Hypermedia beteiligt.

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Literatur | 14 Mai 2009

We Are the Web

We Are the Web
Von Computer Pionier Vannevar Bush bis zu Visionen vom WebOS, dieser Artikel umfasst auf fünf Seiten weit mehr als nur 10 Jahre Geschichte des World Wide Webs.

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