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Web und SEO, Jazz und Grüntee

Tag-Archiv für 'Flickr'

Allgemein | 28 Okt 2010

Probieren geht über Studieren

Probieren geht über Studieren – dieses Sprichwort kenne ich aus meiner Kindheit. Während meines Studiums wurde es hin und wieder auch in “Kopieren geht über Studieren” abgeändert. Eine ähnliche Redensart scheint es im Englischen nicht zu geben, denn Chris Dixon kommt ganz überraschend zu folgendem Schluss:

You need to use social services to understand them

cdixon.org – chris dixon’s blog / You need to use social services to understand them

Und wird begeistert ge-retweetet (ist das der richtige denglische Ausdruck?). Nun ja, es lässt sich erst wirklich fundiert über etwas berichten, das am eigenen Leibe gespürt wurde – ausprobiert oder angetestet eben. Ich selbst war bis vor eineinhalb Jahren auch nicht sonderlich begeistert vom Mitmach-Web Web 2.0. Das änderte sich schlagartig, nachdem ich das Buzzword “Web 2.0″ in meine Diplomarbeit aufnahm.

(In Zusammenhang mit Web 2.0 bevorzuge ich persönlich den Begriff “Trotzschrei”)

Jedenfalls, um eine runde Arbeit abzuliefern, musste ich recherchieren – und Web 2.0-Dienste ausprobieren. Ich war begeistert und staunte, was mir bis dato alles entgangen war. Daher mein Appell:

Probiert es doch selbst einmal aus!

Die meisten Dienste lassen die Anmeldung über ein Pseudonym (das sich später immer noch ändern lässt – oft sogar inklusive des Geschlechts) zu und eine separate E-Mail-Adresse für diese Tests ist auch nur einen Klick entfernt.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch ganz unverschämt für meinen neuen Weblog auf WordPress.com Werbung machen:

Weissblaue Noten - mein privater Weblog

Bei diesem sehr persönlich gefärbten Weblog auf WordPress.com kommentiere ich Erlebnisse des Alltags in meiner neuen Heimat.

Ich recherchiere derzeit für ein WordPress Buch, das ich zu schreiben gedenke. Zu WordPress gehört das Programm, das auf WordPress.org zu haben ist und der Dienst unter WordPress.com. Und erst nachdem ich Letzteren ausprobiert habe, kann ich sagen, wie gut er wirklich ist. Vermutlich würde ich mein Diplom, wenn ich es jetzt schreiben würde, um diesen Dienst herum aufbauen, anstatt den Weblog, der Gegenstand meiner Arbeit war, selbst zu betreiben.

Ohne grössere weiter Umschweife hier nun die Web-Dienste, die mittlerweiler fester Bestandteil meines Alltags wurden:

  • Dienste von Google – über Google lässt sich sagen, was man mag, die Anwendungen sind jedenfalls sehr gut:
    • Gmail – die Einstiegsdroge, der Großteil meines E-Mail-Volumens läuft über diesen Dienst. Wer ein Google-Benutzerkonto hat, aka Gmail-Account, dem stehen alle weiteren Google-Dienste zur Verfügung.
    • Google Docs – Text, Tabellenkalkulation, Präsentationen, gegenseitige Nutzung von Daten und Dateien – oft braucht es nicht mehr, um alleine oder in der Gruppe erfolgreich an verschiedensten Projekten zu arbeiten und die Tabellenkalkulation hat ein paar nette Tricks auf Lager.
    • iGoogle – die personalisierte Google-Startseite, alle Anwendungen auf einem Blick.
    • Google Calendar – Googles Terminplaner – hat mich soeben an meine Termine erinnert.
    • Google url shortener – goo.gl – zum Kürzen langer URLs – Google direkt mit Hyperlinks füttern.
    • Panoramio – hier hinterlasse ich virtuelle Brotkrumen auf der Landkarte.
    • YouTube – gehört auch zum Google Imperium – der gelegentliche Clip zur Entspannung oder zum Speichern interessanter (Technologie) Videobeiträge.
  • Auch Yahoo! bietet jede Menge nützlicher Dienste an – hier meine kleine Auswahl:
    • Flickr – für mich der Web-Dienst zum Speichern, Suchen und Weiterleiten von Bilddateien schlechthin. Die Flickr Gruppen sind ein kleines Ökosystem für sich.
    • Delicious – das Lesezeichen-Arbeitstier. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich mit meinen derzeit knapp 900 Lesezeichen sonst zurechtkäme. So sollte eine Lesezeichen-Verwaltung sein, ohne Delicious machen Lesezeichen keinen Sinn. Zwar habe ich bei Delicious keine Freunde zum gemeinsamen Lesezeichen-Austausch (wink, wink), jedoch ändert das nichts an dem rundum klasse Dienst.
  • Natürlich gibt es auch noch weitere interessante Dienste verschiedener Anbieter, die sich in meinen Alltag eingeschlichen haben:
    • Twitter – viel Lärm und wirklich gute brandaktuelle Informationen mittendrin, der clevere Mix der Nachrichtenkanäle entscheidet zwischen Top oder Flop!
    • SlideShare – nicht der einzige Dienst zum Konvertieren, Einbetten und Austauschen von Präsentationen und Dokumenten (spontan fallen mir da DocShare und Scribd ein) – ich kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und SlideShare ist nach eigenen Angaben hier der dickste Fisch im Teich.
    • Photoshop.com – Der Platzhirsch auf den Schreibtischen professioneller Bildbearbeiter, derer die sich dafür halten und Raubkopierer. Ich raubkopiere nicht, also habe ich keinen Photoshop. Doch den gibt’s ja online. Richtig gelesen, für die gelegentliche Bildbearbeitung (von derzeit leider nur JPEG-Dateien) reicht die Online-Anwendung vollkommen aus und funktioniert auch ohne Registrierung – nette Effekte inklusive. Wer sich dennoch anmeldet, bekommt 2 GB Speicher spendiert, eine Flickr-ähnliche Fotoverwaltung und einen Organizer, mit dem sich auch die Bilder auf Flickr, Facebook, Picasa und Photobucket verwalten lassen.
    • WordPress – ein simpler Weblog oder ein CMS als Dienst oder zum selber Betreiben. Wird auch professionellen Ansprüchen gerecht.  Habe ich bereits weiter oben mit Lobhudeleien bedacht.
    • Xing – das Netzwerk für die Arbeitswelt, hier versuche ich erst seit kurzem Fuß zu fassen.
    • Facebook – die Erfogsstory um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wurde unlängst sogar verfilmt. Mir ist es eigentlich egal, wieviel Freunde Herr Zuckerberg nun tatsächlich hat, Facebook nervt mich derzeit eher, als dass es mich erfreut. Facebook ist angeblich für Konsumenten, Twitter für Kreative. Da bevorzuge ich doch Twitter. IMHO lassen sich die beiden ohnehin nicht vergleichen. Praktisch ist jedoch Facebook Connect, mit dem ich mich auf weiteren Seiten anmelden kann, ohne eine weitere Registrierungs-Prozedur absolvieren zu müssen. Twitter Benutzern wird diese Option jedoch auch oft angeboten. Ein Unentschieden also. Die Facebook-Spiele sind recht amüsant, wer jedoch nicht über sehr viel freie Zeit verfügt, sollte von Spielen, die auf -Ville oder -Wars enden, am besten gleich die Finger lassen. Tu es nicht!

Habe ich einen interessanten Dienst ausgelassen oder einen ungerechtfertigterweise zu sehr über den grünen Klee gelobt? Konstruktive Kritik ist gerne gesehen.

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SEO-Tests | 05 Feb 2010

SEO-Nudeln – Test Image-Hosting und Tagging

Fresh spinach pasta on Flickr - uploaded by Vincent Ma

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/thevince/ Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0



Regelmässige Leser dieses Weblogs werden sich letzten Monat über einige seltsame Artikel gewundert haben. Es handelte sich hierbei um ein paar SEO-Tests, die als Nebenprodukt meiner Diplomarbeit entstanden sind. Aus persönlicher Neugierde heraus, habe ich einige davon in Angriff genommen und wenn mir weiterhin etwas Zeit bleibt, werden weitere folgen.
Ohne grössere Umschweife nun das Ergebnis des Tests Image-Hosting und Tagging:

In diesem Test sollte untersucht werden, welche Art des Image-Hostings verwendet werden soll, damit eine Bilddatei sowohl bei der Web- als auch bei der Bilder-Suche optimal platziert wird. Dazu wurde ein Foto bei mehreren Image-Hosting-Services (Flickr, Picasa und Photobucket) und in einen WordPress Weblog hochgeladen (inkl. Erstellung eines Artikels) und mit entsprechenden Schlagworten (Tags) und einer Beschreibung versehen. Bei der Web- und Bildersuche wurden bevorzugt Ergebnisse des Weblogs vor Flickr angezeigt. Weitere Ergebnisse kamen dadurch zustande, dass dritte Websites (z.B. MyBlogLog, Flickriver) den Flickr-Datenstrom nach Schlagworten geordnet auslesen und auf diese Weise zusätzliche Listeneinträge erzeugen. Die Testergebnisse lassen darauf schliessen, dass eine Bilddatei besonders gut in den Google-Suchergebnissen platziert und darüberhinaus im WWW publiziert wird, wenn sie bei Flickr gehostet wird und in einen Weblog-Artikel eingebunden ist.

Die komplette Testanordnung sowie das Protokoll der Ergebnisse kann in diesem Dokument eingesehen werden.

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Allgemein | 05 Jun 2009

Taxonomy of Internet Maps

Taxonomy of Internet Maps

Professor Mara Vanina Oses aus Buenos Aires hat sich bereits ans Auswerten der Internet-Mindmaps gemacht und ihre Ergebnisse in einem PDF zusammengefasst.

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Allgemein | 02 Jun 2009

The Internet Mapping Project

The Internet Mapping Project

internetmap014 by Kevin Kelly.

Kevin Kelly bittet alle, die dies lesen, eine Karte zu zeichnen, wie sie das Internet warnehmen und dort ihr “Home” einzutragen. Alle bis jetzt eingegangenen Zeichnungen können bei Flickr angesehen werden.

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