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Web und SEO, Jazz und Grüntee

Tag-Archiv für 'Dion Hinchcliffe'

Allgemein | 01 Jan 2010

Lifestyle “Twenty Ten”: Nein zum “Ja”

Die 10er Jahre haben begonnen und es entspricht der Tradition die Vorgängerjahre (die 0er) Revue passieren zu lassen. Gehen wir eine weitere Dekade zurück zum Ende des letzten Jahrhunderts. Die 90er haben uns dem Anfang von dem gebracht, was wir damals noch “Cyberspace” nannten. Das WWW schlüpfte aus dem Ei. War es Anfangs eher eine Art CB-Funk für Geeks (gab es den Begriff Geek damals schon?), wurde es zu Beginn des neuen Jahrtausends das Objekt wilder Spekulationen, bis der Neue Markt und die Dotcom-Blase platzte. Ich weiss, mittlerweile will das niemand mehr hören (vor allem angesichts der neuen Hypes des späten Web 2.0 – ja Web 3.0 oder Web Squared gar). Was sich aber im Verlauf geändert hat war eher eine stille Revolution. Keine manuelle und teure Einwahl ins Internet, Webseiten sind kein Fall für Spezialisten mehr. Die Internet-Flatrate, die Eintrittskarte zum WWW, hat sich zum Telefonie-Komlettpaket dazugesellt, Weblogs und Wikis erfreuen sich großer Beliebtheit, Facebook und Twitter sind hip, jeder kann mitmachen. Anfangs der 90er waren Mobiltelefone noch etwas für Angeber, heutzutage ist die erweiterte Realität (AR) auf Smartphones schon fast ein alter Hut. Wir haben diese neuen Technologien, belächelt, bestaunt oder vielleicht sogar gefürchtet. Jetzt wenden wir sie an, als ob es nichts Selbstverständlicheres gäbe (Abb.).

Zeitachse Web 1.0 - 4.0

Abb.
:
 Zeitachse der Web-Evolution. Als “The fertile Verge” wird der Zeitabschnitt bezeichnet, der zwischen der Generation von Web 1.0- und Web 2.0-Anwendungen und Diensten verstrichen ist.

Bringen wir nun einen interessanten Vergleich mit ins Spiel, indem wir unser menschliches Gehirn mit einer Festplatte gleichsetzen. Im Laufe der Zeit hat sich unsere Aufmerksamkeit auf verschiedene Medien, Netzwerke und Technologien fragmentiert, zersplittert, verlaufen oder zerstreut – wie eine alte Festplatte quasi. Das Echtzeit-Web, eine wertvolle Informationsquelle ist zugleich eine schreckliche Zeitfalle und momentan können wir die Flut von Informationen nur schlecht bändigen. Nun sollten wir diese neue Ära nutzen, eine Art digitale Defragmentierung vorzunehmen, unsere Aufmerksamkeit neu bündeln und zu alter Produktivität zurückzukeheren. Eine praktikable Variante zum geistigen Defragmentieren schlägt hier beispielsweise John Mayer (Quelle: Techcrunch) vor – es muss ja nicht gleich Web 2.0-Selbstmord sein.

Mayer schlägt Folgendes vor, um den zerstreuten Geist wieder zu ordnen:

  • Das Defragmentieren startet um 9 Uhr vormittags 2010-01-01 und endet 2010-01-08 zur selben Zeit.
  • E-Mails werden nur von Desktop- oder Notebook-Computern geschrieben.
  • Mobiltelefone werden nur zum Telefonieren benutzt.
  • Soziale-Netzwerk-Websites sind komplett tabu.
  • Unterhaltungs-Websites (Snopes, Digg, YouTube, ect.) ebenso.

Ist das praktikabel? Aus meiner Sicht ein klares Jein. Dennoch werde ich die digitalen Ströme, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke, neu ordnen. Problematisch ist hier nur, dass der Computer und das Web bei mir zur Arbeit, zur Kommunikation und zur Zerstreuung verwendet wird, da ich mich von meinem Fernseher getrennt habe und nur äusserst ungern telefoniere. Ferngesehen wird auch auf dem Computer nicht, Radio gehört schon. Ab und an spiele ich auch. So werde ich Mayers Vorschläge jedenfalls für mich umsetzen:

  • Gestartet habe ich heute nach dem Aufstehen. Das neue Regime, in dem ich mich zwinge effektiver mit den digitalen Informationsströmen umzugehen und sie neu zu evaluieren, sollte bis Sonntag den 10ten Januar andauern. Dann werde ich mir evtl. mehr gönnen aber auch hoffentlich einiges beibehalten.
  • E-Mails werden nur noch morgens oder abends (vorzugsweise nur noch abends) geschrieben und beantwortet.
  • Mobiltelefone werden zum Telefonieren benutzt – das ist nicht weiterhin schwierig. SMS-Textnachrichten waren noch nie ein Fall von mir und telefonieren ist ohnehin nicht meine Stärke. Mein Mobiltelefon benutze ich hauptsächlich als Stoppuhr. Das bleibt so. Ein Smartphone besitze ich nicht.
  • Soziale Netzwerke – das ist schwierig. Ich beziehe viele Nachrichten über Twitter. Twitter als Morgen- und Abendlektüre, inklusive einiger gelegentlicher Nachrichten meinerseits zu diesen Zeiten, scheint mir hingegen angemessen. Bei Facebook werde ich mir ein abendliches Spielchen FarmVille jedoch nicht verwehren. Aus der Mafia bin ich heute bereits ausgetreten. Andere Social Games spiele ich nicht. Da meine Tochter jedoch auf meinem Benutzerkonto Happy Aquarium – so ganz und gar nicht mein Fall – und ebenso FarmVille spielen darf, werde ich sie dennoch weiterhin dabei beaufsichtigen
  • Was sonst noch bleibt:
    • YouTube und SlideShare Objekte werde ich nur noch dann ansehen oder als Lesezeichen speichern, wenn sie in einem Weblog-Eintrag von beruflichem Interesse erscheinen.
    • Delicious benutze ich als Lesezeichenverwaltung und das bleibt auch so.
    • Digg – darauf verzichte ich schlichtweg.
    • Flickr und andere soziale Online-Fotodienste: Schwierig. Ich werde vorerst nicht mehr meinen Kontakten folgen, jedoch weiterhin Flickr als persönliches Grafikarchiv nutzen. Dieser Punkt ist insofern heikel, da ich in den nächsten Tagen einige SEO-Tests bezüglich Image-Hosting unter verschiedenen Diensten durchführen möchte.
    • Alle anderen Dienste, die ich vielleicht vergessen habe, fallen in eine der oben genannten Kategorien (Einschränken, Verzichten oder berufliche Nutzung).

Was wird demzufolge mehr genutzt werden? Auch diesbezüglich habe ich so meine Vorstellungen:

  • Der Computer, bzw. das Notebook wird wieder als das genutzt, was es für mich sein sollte: Ein Instrument zum Sammeln und Bearbeiten von Ideen.
    • Ich werde mehr Weblog-Beiträge schreiben.
    • Auch werde ich öfters die (bösen) Google-Docs benutzen, da ich es leid bin meine festgehaltenen Ideen zwischen Notebook und Desktop abzugleichen.
  • Schon seit geraumer Zeit habe ich Ideen für einige SEO-Tests. Ich werde die Zeit nutzen, um einige davon durchzuführen – und darüber Weblog-Artikel schreiben, die ich mit Grafiken, die bei Flickr gehostet werden, illustrieren werde.
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Fortschritt Diplomarbeit | 06 Jul 2009

Das WWW als Informationsstrom, Evolution, aktuelle Trends und zukünftige Entwicklung

Das World Wide Web (WWW) wandelt sich mehr und mehr in einen Strom aus Informationen. Dieser Strom kann nicht bezwungen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, in diesen Strom einzutauchen und die relevanten Informationen herauszufiltern. Wie diese Entwicklung begann und wo sie hinführen wird, soll nachfolgend aufgeführt werden.

Das ist die Einleitung zum ersten Drittel meiner DA. Die aktuelle Arbeit hat jedoch eine andere Einführung, das erste Drittel befasst sich – wie bereits erwähnt – mit der Evolution und greift aktuelle Trends auf. Im weiteren Verlauf (der noch nicht geschrieben ist) widme ich mich dem Thema SEO und wende einige besprochene Technologien im Beispiel an.

26 Seiten, 12 Abbildungen und 27 Quellenangaben.

Hier befinden sich übrigens die Folien dazu: Jump Into The Stream

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Allgemein &Literatur | 27 Jun 2009

Dion Hinchcliffe’s attempt at Web Squared

We’re at the edge of taking that leap and we’ll realize that we’ve taken it in about five years. Web Squared is an odd term, tho. Imho the mobile devices are at an early stage of Web 3.0 and the underlying technique – semantics – which will enable linking ideas instead of pages is not fully implemented and at an early stage yet.

Originally posted as a comment by bluenote84149 on Dion Hinchcliffe’s Web 2.0 Blog using Disqus.

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Allgemein &Fortschritt Diplomarbeit &Literatur | 26 Jun 2009

Enterprise Web 2.0 en

Enterprise Web 2.0 Meme Map
Enterprise Web 2.0 en

Originally uploaded by Hank Mobley

Hier habe ich mir die Mühe gemacht und die Meinungen von Dion Hinchliffe, Andrew McAfee, Tim O’Reilly und Patricio Robles zu dem Thema Enterprise Web 2.0 zusammengefasst. Die deutsche Version befindet sich ebenfalls in meinem Flickr Photostream unter der Creative Commons Lizenz für nicht kommerzielle Zwecke.

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Fortschritt Diplomarbeit &Hypermedia &Literatur &Vorbereitung | 19 Jun 2009

E-Commerce: “Jump Into The Stream” 2009-06-24 10:30 I401

Dieser Vortrag umfasst knapp das erste Drittel meiner Diplomarbeit. Die schriftliche Ausarbeitung dazu ist ebenso fast fertig. Der (freiwillige) Vortrag half mir ungemein beim (visuellen) Ordnen der Gedanken. Der knappe Termin hat mich zu zügigem Arbeiten angespornt.

Dienstag 2009-06-23 werde ich einen Probevortrag gegen 12:30 an der FH halten. Am 24ten sind mir 30 Minuten Vortragszeit erlaubt. Sollten sich Interessenten für den 23ten finden, können wir uns durchaus länger unterhalten. Bei Interesse, einfach Kontakt mit mir aufnehmen.

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Literatur | 07 Jun 2009

Unboxing Web-Oriented Architecture: The 6 Aspects Of An Emergent Architectural Style

Diesen Kommentar habe ich auf Dion Hinchcliffes letzten Artikel geschrieben.

That pretty much sums it up. The platform being built, allows us, the users and the enterprises to finally own that services, instead of being only a member to them. That indicates what’s happening around us at the moment, with that technology given, having meta-accounts, we can subsumize our memberships into one meta-application and finally own them. I vision this meta-application as a dashboard which collects all the memberships (example: google wave), which may eventually may be only a part of bigger system, a (web) OS which connects to all those services.Throw in visualization (edit:) virtualisation and/aka PaaS, voilà you have a Web OS to which we may connect through small clients eventually. We’ll have our computing done elsewhere – in the cloud – and may pay, like in former days, the processing time.

Unboxing Web-Oriented Architecture: The 6 Aspects Of An Emergent Architectural Style

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Hypermedia | 07 Jun 2009

InfoQ: Transforming Software Architecture with Web as Platform

Transforming Software Architecture with Web as Platform

InfoQ: Transforming Software Architecture with Web as Platform

Dieser Hyperlink ereilte mich heute morgen von Dion Hichcliffe via Twitter. In einer ruhigeren Stunde (hoffentlich bald), werde ich mir die Aufzeichnung zu Gemüte führen. Während Hinchcliffes Ausführungen auf Film ablaufen, werden die Folien dazu im unteren Bereich des Browsers als Bilder dargestellt. Hinchcliffe ist ein äußerst eloquenter Redner, von dem ich mir noch das ein oder andere abschauen möchte.

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Literatur | 25 Mai 2009

Dion Hinchcliffe’s Blog – Musings and Ruminations on Building Great Systems

Dion Hinchcliffe’s Blog – Musings and Ruminations on Building Great Systems

Dion Hinchcliffes Ausführungen sind immer wieder ein Quell der Inspiration. Heute habe ich mir seinen Blog auf hinchcliffe.org (ausgedruckt und auf einer Parkbank) vorgenommen. Hinchcliffe befasst sich kurz gesagt damit, wie aktuelle Web-Technologien und Trends in Unternehmen eingesetzt werden können. Einige seiner Schlagworte: Enterprise2.0, WOA (Web Oriented Architecture) und PaaS (Platform as a Service). Hinchcliffe ist auch bei Twitter, schreibt einen Blog bei ZDNet und hat gerade ein Buch herausgebracht.

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Allgemein &Vorbereitung | 25 Mai 2009

Mashup

Mashup

Literatur Mashup heute Nachmittag auf einer Bank im Wittelsbacher Park: Dion Hichcliffes gesammelte Blogs, Notizbüchlein und die Entenhausener Gazette :D

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Allgemein &Hypermedia | 21 Mai 2009

Dion Hinchcliffe Webinar über Cloud Computing

College of Informatics 2009 Webinar Series
Dieses Web-Seminar (Webinar) findert heute abend (2009 8:00 PM – 9:00 PM CEST) statt. Die Registrierung ist kostenlos. Ich werde versuchen daran teilzunehmen, denn Dion Hinchcliffe will ich mir keinesfalls entgehen lassen. Bei Interesse einfach auf das obige Banner klicken.

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