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Artikel in der Kategorie 'postaweek2011'

Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 28 Jul 2011

Fortgeschrittener Schrauberling

Es ist ja nicht so, als dass ich nicht schon einiges an Rechnern herum geschraubt hätte. Beim Mac mini hatte ich jedoch einige Skrupel, handelte es sich schliesslich nicht um meinen Rechner, sondern den von Dr. N. Egal, die RAM-Erweiterung war überfällig.

Die ganze Prozedur sah jedoch in obigem Video sowohl brutal (Kittmesser) als auch piepselig (Sprungfedern und dünne Käbelchen) aus und ihr haftete zudem das Attribut “Fortgeschritten” an.

Einmal kurz durchgeschnauft und aus Mangel eines Kittmessers zur kleinen Stuckspachtel (inkl. anheftenden Stuckresten) gegriffen. Das Gehäuse wurde entschlossen aufgehebelt, was zu meiner Überraschung recht flott und reibungslos ging – vermutlich lag es am professionellen Werkzeug. Ein schmales Buttermesser, Tortenheber o. ä. hätten es vermutlich auch getan.

Alle anderen Gerätschaften lagen parat und so wurde die Laufwerkseinheit zügig entfernt, das ganze Gerät ausgepustet und der neue Speicher eingeklickt. Einzig ein Käbelchen einer WiFi-Antenne und ein Schräubchen zeigten sich beim Zusammenbau etwas weniger kooperativ.

Insgesamt hat die ganze Prozedur nur unwesentlich länger als das Anleitungsvideo (ca. 10 min.) gedauert und ich darf mir jetzt die Eigenschaft “Fortgeschritten” anheften.

Fazit: Ich fühlte mich an meine zahlreichen Cube-Schraubereien der Vergangenheit erinnert, die sich ähnlich grob- und feinmotorisch durchmengt gestalteten. So schwierig ist die RAM-Selbsthilfe nun auch wieder nicht und der Aufwand (und der Schwierigkeitsgrad) rechtfertigt die Ersparnis einem Apple zertifizierten Umbau gegenüber beträchtlich.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 18 Jul 2011

Das Jahr 2000 – Kolonien im All

Angesichts der jüngsten Ereignisse in puncto Raumfahrt – Stilllegung der Shuttle-Flotte, ist es erstaunlich, wie zielgerichtet die NASA damals 1970 war.

Im Vergleich dazu erscheint sie heutzutage eher zögerlich – naja, immerhin gibt es da noch die ISS.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 15 Jul 2011

Google nippt am Foto-Wein

Photovine ist ein interessantes Experiment, das der Maschine Google ein Bildergedächtnis und Semantik beibringen könnte.

Der Nutzer lädt ein Bild hoch und versieht es mit Schlagworten. Gleichgesinnte können daraufhin eigene Fotos daran anknüpfen, die sie mit den Schlagworten in Verbindung bringen:

Eine Assoziationskette entsteht.

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Allgemein &postaweek2011 | 07 Jul 2011

Bookmarklet im iPad-Webbrowser

Bookmarklet im iPad Web-Browser

Endlich Schreib-Zugriff auf meine Online-Lesezeichen.

Das iPad ist ein prima Gerät, um Inhalte jedweder Art zu konsumieren. Leider vermisste ich bis jetzt mein AddThis-Bookmarklet zum Ablegen von Lesezeichen.

Dabei ist das Einrichten von diesem (und anderen, die JavaScript benutzen) denkbar einfach:

  1. Einfach im Web-Browser ein Lesezeichen speichern, die Seite ist dabei eher beliebig.
  2. Das soeben angelegte Lesezeichen mit “Bearbeiten” bearbeiten.
  3. Einen sinnvollen Namen (AddThis-Bookmarklet) vergeben.
  4. Und letztlich in die URL den String

javascript:void((function(svc) {var d=document,w=window,p=0,b=function(){if(!p){p=1;if(_atc.xol)_adr.onReady();if(w.addthis_sendto)addthis_sendto(svc||’bkmore’,{product:’bmt-’+_atc.ver})}else{p=0;if(_atw)_atw.clb()}};if(!w._atc){var ol=w.addthis_onload||[],o=d.createElement(‘script’);w.addthis_product = ‘bmt-250′;o.src=’//s7.addthis.com/js/250/addthis_widget.js#domready=1&username=bookmarklet’;ol.push(b);w.addthis_onload=ol;d.getElementsByTagName(‘body’)[0].appendChild(o)}else b()})())

einfügen.

Speichern und das war es. Wurde alles richtig gemacht, öffnet sich daraufhin der AddThis-Dialog. Diese Vorgehensweise funktioniert bei mehreren Bookmarklets. Einfach ausprobieren. Dabei muss der Quelltext auf den “javascript“-String hin durchstöbert werden. Dieser wird dann als Lesezeichen URL eingefügt.

Viel Spass!

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Allgemein &postaweek2011 | 01 Jul 2011

Das iPad ist ein Notizbuch mit Bamboo Paper von Wacom

Mit Bamboo Paper, der noch kostenlosen Applikation für das iPad und dem optional erhältlichen Stift Bamboo Stylus für knapp 30 €, wird das iPad zum praktischen Notizbuch. Ich bin begeistert.

20110701-090024.jpg

Schöner wird mein Gekritzel jedoch dadurch auch nicht.

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Allgemein &Literatur &postaweek2011 | 21 Jun 2011

Renaissance des Buches

Auch wenn die Zukunft des Buches in Amazon Kindle und anderen Anzeigevorrichtungen liegen mag, es gibt noch immer exklusive Verwendungsmöglichkeiten für diese altmodischen Speichermedien des gedruckten Wortes.

Eine wahre Wiedergeburt ist das, was Jeremy May mit Büchern anstellt.
Aus dem Innenleben schält er Schmuck heraus – Kunst zum Tragen entsteht.

Da der Rest des Buches intakt bleibt, ist es zusätzlich die Schatulle zum jeweiligen Schmuckstück. Bravo!

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Allgemein &postaweek2011 | 17 Jun 2011

Verflixt und zugenäht, wo ist der Leihfilm hin?

Ähnliches Erscheinungsbild, unterschiedliche Funktion: iDVD auf dem Mac (Leo) und Videos in iOS (v.l.n.r.).

Ich kam mir hinterher ehrlich gesagt wie ein lesebebrillter Opa vor, der vergebens versucht, mit Fernbedienung in der einen und Programmzeitschrift in der anderen Hand, seinen Videorecorder zu programmieren. Was war geschehen?

Ich hatte mir meinen zweiten Leihfilm über iTunes auf dem iPad geholt und wollte ihn nun auf demselben abspielen.



Also: iTunes > Downloads > Einkäufe…

So habe ich es doch das erste Mal auch gemacht, oder?
iTunes öffnet daraufhin das Programm iPod – warum auch immer. Dort finden sich die Audiodateien, Hörbücher, Fernsehsendungen und Filme. KEINE LEIHFILME, AAARRRGH!

Wo ist der Film? Auf iTunes am Mac ist er unter dem Gerät iPad angeführt.

Ich suche.
Ich recherchiere.
Und finde nichts.

Die Gebrauchsanleitung, die ich unter iBooks abgelegt habe, nach “Leihfilm” durchsucht, verweist auf das separate Abspielprogramm “Videos”. Warum das denn?

iTunes macht doch alles, oder? Ich kann damit Musik, Podcasts, Hörbücher, Webradio (zumindest auf dem MacBook), Fernsehsendungen und Filme abspielen. Gleichzeitig ist es auf dem Notebook die digitale Verteilerstelle (Hub).

Die Applikation Videos habe ich sehr wohl gesehen, hielt sie aber aufgrund der Ähnlichkeit mit iDVD für ein Programm zur Bearbeitung von Videos und nicht für eine Funktion, die unter die Domäne von iTunes fallen sollte.

Ärgerlich ist es immer, wenn etwas, das durch häufige Benutzung quasi ins Muskelgedächtnis gewandert ist, dann nicht mehr funktioniert – insbesondere bei Apple.
Wird z.B. ein Lichtschalter versetzt, greift der Mensch noch wochen-, wenn nicht monatelang, daneben, bis das Muskelgedächtnis neu “verdrahtet” wurde.

In meinem Fall war der Lichtschalter “iTunes”, der auf “Videos” verlegt wurde. Wieso benötige ich neben iTunes, iPod noch dieses Programm, das zudem vom Icon eher an Filmschnitt erinnert?

Hier wäre mehr Konsistenz wünschenswert.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 09 Jun 2011

Lernen mit Karteikarten? Zellstoff-Speicher sind im iZeitalter doch uncool!

Würde ich Evernote benutzen und müsste ich auf eine Prüfung lernen, wäre das kostenlose Evernote Peek für das iPad 2 in Verbindung mit dem Smart Cover eine willkommene Alternative zum altbackenen System mit Karteikarten. Das sind einige Konjunktive auf einem Haufen, doch sehen wir uns die Applikation einmal etwas an:

Das erste Segment der iPad Hülle aufgeklappt und eine Frage wird sichtbar. Wird das zweite Segment hochgehoben, folgt die Antwort darauf. Das funktioniert sowohl mit Fragen zur Allgemeinbildung, die das Programm voreingestellt parat hält, als auch mit eigenen Notizen, die vorher eingegeben wurden. Letztere können zum Lernen von spezifischen Prüfungsfragen genutzt werden.

Das mag vielleicht etwas vom Schiessen auf Spatzen mit Kanonen haben, wenn es jedoch der Motivation zuträglich ist, heiligt auch hier der Zweck die Mittel (falls vorhanden).

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 30 Mai 2011

Privates soziales Netzwerk oder geschönte Überwachung?

Baby show

Familienbande: Privates soziales Netzwerk - die einen freuen sich, die anderen eher weniger.

Selektive Wahrnehmung, oder nimmt das Thema Überwachung in der Tat derzeit kein Ende? Neben den Missbräuchen, Schludrigkeiten und Sicherheitslücken der Platzhirsche wie Facebook, Google und Apple mit den nutzergenerierten Daten, verschwinden die Bemühungen der ambitionierten kleinen Mittstreiter fast im Rascheln des virtuellen Blätterwalds.

Auf folgende zwei Applikationen wurde ich über meinen RSS-Feed von TechCrunch aufmerksam.

I’mOK – die harmlosere der beiden, lässt sich als privates soziales Netzwerk bezeichnen. Eltern, die sich um das Wohlergehen ihres Sprösslings sorgen, stellen Belohnungen in Aussicht, die der Nachwuchs durch ein Punktesammel-System einlösen kann. Punkte gibt es für das freiwillige Preisgeben von Informationen über Aufenthalt, Tätigkeit oder Photos über die Applikation I’mOK.

ImOK Intro Video – Knowing without the nagging from I'mOK on Vimeo.

Auf diese Weise können die Eltern beruhigt sein, ohne die Kinder nerven zu müssen. Das verspricht zumindest der Dienst. Ich wäre hingegen in meinen jungen Jahren durch so eine Applikation erst so richtig angefressen gewesen und hätte Möglichkeiten ersonnen, dieses System zu unterwandern.

Noch bunter treibt es da Footprints. Diese Anwendung sollte iStalk heissen. Sie geht über das, was Apple mit dem Aufzeichnen der Geodaten bei iPhone und -Pad versuchte, weit hinaus und versucht es unter dem Mäntelchen der Fürsorge zu legitimieren. Einmal eingerichtet, kann der Beobachter die Bewegungen und die Bewegungsgeschwindigkeit des präparierten iPhones in Echtzeit auf einer Karte verfolgen. TechCrunch weist in seinem Artikel darauf hin, dass es durchaus nützliche Einsatzmöglichkeiten für Footprints im Unternehmen geben mag, wenn es darum geht die Ressourcen einer verteilten Mannschaft geographisch sinnvoll zu verwalten.
Die Möglichkeiten zur übertriebenen Überwachung sind aber auch nicht gerade zu vernachlässigen.

Auch dieses System kann unterwandert werden und wenn tatsächlich der Einsatz im privaten Bereich in Erwägung gezogen werden sollte, ist es vermutlich besser, im Vorfeld darüber nachzudenken, was denn den eigentlichen Grund dieser Notwendigkeit überhaupt darstellt.

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Jazz &postaweek2011 | 25 Mai 2011

The Overtone Quartet – Marians Jazzroom Bern Innere Enge 2011-04-23

Overtone Quartett

Raue Skizze der Band auf der Bühne wg. Fotoverbot.

Auf dieses Konzert habe ich mich besonders gefreut und das zu Recht, wie sich herausstellte. Zuerst jedoch begann alles mit einer kurzen Verwirrung. Der Bassist Dave Holland kam nicht. Bedauerlicherweise ist seine Frau schwer erkrankt, da mag er nicht von ihrer Seite weichen. Das ist verständlich und bedauernswert und ich wünsche eine baldige Genesung.

Statt dessen wurde der Bassist Drew Gress bemüht. Und dieser passt prima zu Jason Moran (p, rhodes) und Eric Harland (dr), die beide zusammen im Charles Lloyd New Quartett spielen. Zu dritt grooven und jammen sie, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätten und wirken dabei so mühelos, dass Chris Potter (ts), der ebenfalls eine respektable Leistung vollbringt, dabei etwas bemüht wirkt mitzuhalten. Dieser Meinung ist übrigens auch Der Bund.

Wer Moran und Harland in der Band hat, benötigt keinen zusätzlichen Percussionisten und wenn Moran eine Glasflasche parat hat, wird er sie auch mit dem Piano benutzen, wobei er sich diesmal eher im Hintergrund hielt und das Quartett mit seiner Arbeit am Flügel zusammenhielt.

Auch diesmal habe ich mir beide Sets gegönnt und konnte während der Pause kurz mit einem gut gelaunten Eric Harland an der Bar plaudern. Zum zweiten Set mischten sich übrigens Anke Helfrich nebst Schlagzeuger Dejan Terzic unters Publikum.

Ein äusserst gelungener Abend, über den ich hiermit verspätet berichte, an den ich mich aber sehr oft erinnere und das beweist, wie gut er tatsächlich war.

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