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	<title>geldo.de - Weblog &#187; Jazz</title>
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	<description>Web und SEO, Jazz und Grüntee</description>
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		<title>The Overtone Quartet – Marians Jazzroom Bern Innere Enge 2011-04-23</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 09:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[postaweek2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dieses Konzert habe ich mich besonders gefreut und das zu Recht, wie sich herausstellte. Zuerst jedoch begann alles mit einer kurzen Verwirrung. Der Bassist Dave Holland kam nicht. Bedauerlicherweise ist seine Frau schwer erkrankt, da mag er nicht von ihrer Seite weichen. Das ist verständlich und bedauernswert und ich wünsche eine baldige Genesung. Statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Overtone Quartett by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5656515429/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5225/5656515429_2018e43820.jpg" alt="Overtone Quartett" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Raue Skizze der Band auf der Bühne wg. Fotoverbot.</p></div>
<p>Auf dieses Konzert habe ich mich besonders gefreut und das zu Recht, wie sich herausstellte. Zuerst jedoch begann alles mit einer kurzen Verwirrung. Der Bassist Dave Holland kam nicht. Bedauerlicherweise ist seine Frau schwer erkrankt, da mag er nicht von ihrer Seite weichen. Das ist verständlich und bedauernswert und ich wünsche eine baldige Genesung.</p>
<p>Statt dessen wurde der Bassist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drew_Gress">Drew Gress</a> bemüht. Und dieser passt prima zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jason_Moran">Jason Moran</a> (p, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fender_Rhodes">rhodes</a>) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Harland">Eric Harland</a> (dr), die beide zusammen im <a href="http://www.charleslloyd.com/homepage.htm">Charles Lloyd New Quartett</a> spielen. Zu dritt grooven und jammen sie, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätten und wirken dabei so mühelos, dass Chris Potter (ts), der ebenfalls eine respektable Leistung vollbringt, dabei etwas bemüht wirkt mitzuhalten. Dieser Meinung ist übrigens auch <a href="http://www.derbund.ch/kultur/pop-und-jazz/Extrem-auf-Zack-/story/13178194">Der Bund</a>.</p>
<p>Wer Moran und Harland in der Band hat, benötigt keinen zusätzlichen Percussionisten und wenn Moran eine Glasflasche parat hat, wird er sie auch mit dem Piano benutzen, wobei er sich diesmal eher im Hintergrund hielt und das Quartett mit seiner Arbeit am Flügel zusammenhielt.</p>
<p>Auch diesmal habe ich mir beide Sets gegönnt und konnte während der Pause kurz mit einem gut gelaunten Eric Harland an der Bar plaudern. Zum zweiten Set mischten sich übrigens <a href="http://www.anke-helfrich.de/">Anke Helfrich</a> nebst Schlagzeuger <a href="http://www.dejanterzic.com/diaspora.php">Dejan Terzic</a> unters Publikum.</p>
<p>Ein äusserst gelungener Abend, über den ich hiermit verspätet berichte, an den ich mich aber sehr oft erinnere und das beweist, wie gut er tatsächlich war.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2011%2F05%2F25%2Fthe-overtone-quartet-marians-jazzroom-bern-innere-enge-2011-04-23%2F&amp;title=The%20Overtone%20Quartet%20%E2%80%93%20Marians%20Jazzroom%20Bern%20Innere%20Enge%202011-04-23" id="wpa2a_2"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ahmad Jamal &#8211; Marians Jazzroom Bern Innere Enge 2011-04-09</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 09:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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		<description><![CDATA[Über Marians Jazzroom habe ich mich ja anlässlich des Konzerts von Anke Helfrich bereits ausgelassen. Nachdem nun Ahmad Jamal anlässlich des Internationalen Jazzfestivals Bern quasi direkt vor die Haustüre kommt, entschloss ich mich sehr früh Karten für beide Sets zu erwerben. Ahmad ist mir noch nicht so lange von seiner CD A Quiet Time bekannt. In nahezu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Marians Jazzroom by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5130820503/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4148/5130820503_51d07b2842.jpg" alt="Marians Jazzroom" width="500" height="358" /></a><p class="wp-caption-text">Der Jazzkeller.</p></div>
<p>Über Marians Jazzroom habe ich mich ja anlässlich des <a title="Witchcraft feat. Stafford Hunter &amp; Carolyn Breuer – Marians Jazzroom Bern Innere Enge 2010-10-30" href="http://www.geldo.de/wordpress/2010/11/01/witchcraft-feat-stafford-hunter-carolyn-breuer-marians-jazzroom-bern-innere-enge-2010-10-30/">Konzerts von Anke Helfrich</a> bereits ausgelassen. Nachdem nun <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Jamal">Ahmad Jamal</a> anlässlich des <a href="http://www.jazzfestivalbern.ch/html/home_d.htm">Internationalen Jazzfestivals Bern</a> quasi direkt vor die Haustüre kommt, entschloss ich mich sehr früh Karten für beide Sets zu erwerben.</p>
<p>Ahmad ist mir noch nicht so lange von seiner CD <a href="http://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/Ahmad-Jamal-geb-1930-A-Quiet-Time/hnum/7555727">A Quiet Time</a> bekannt. In nahezu der gleichen Besetzung kam das Quartett nach Bern: Ahmad Jamal, p; James Cammack, b; Herlin Riley, dr (auf der CD Kenny Washington) und Manolo Badrena, per.</p>
<p>Kurzum, wem die neueste CD Vergnügen bereitet, der ist auch bei einem Live Konzert bestens aufgehoben. Die Musiker hatten allesamt einen Heidenspass und fühlten sich sichtlich wohl in der Inneren Enge. Ahmad Jamal ist hierbei besonders beeindruckend. Auf Fingerzeig kommandiert er seine Mitstreiter, ruft hin und wieder &#8220;<em>Cut!</em>&#8221; und äussert seine Zufriedenheit mit einem &#8220;<em>Yeah, yeah!</em>&#8220;.</p>
<p>Jamal, mittlerweile 80-jährig spielt äusserst virtuos, jedoch mit Ecken und Kanten und explodiert bisweilen aus dem Nichts heraus. Da macht es Sinn, den Percussionisten Manolo Badrena als Gegenpol einzusetzten, was meist auch hervorragend gelingt. Ab und an jedoch, wären mir die Stücke in einer Trio-Version lieber gewesen.</p>
<p>Beide Sets dauerten je ca. eineinhalb Stunden und waren in ihrer Zusammensetzung gleichwertig. Die Stücke des ersten Sets gefielen mir besser, im zweiten Set spielten hingegen die Musiker (noch) besser.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2011%2F04%2F24%2Fahmad-jamal-marians-jazzroom-bern-innere-enge-2011-04-09%2F&amp;title=Ahmad%20Jamal%20%26%238211%3B%20Marians%20Jazzroom%20Bern%20Innere%20Enge%202011-04-09" id="wpa2a_4"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Don Friedman Johannes Enders Duo &#8211; Heppel &amp; Ettlich im Drugstore München Schwabing &#8211; 2010-11-14</title>
		<link>http://www.geldo.de/wordpress/2010/11/19/don-friedman-johannes-enders-duo-heppel-ettlich-im-drugstore-muenchen-schwabing-2010-11-14/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 14:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Don Friedman]]></category>
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		<category><![CDATA[Johannes Enders]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag Abend bis in die nicht mehr so frühen Morgenstunden des Sonntags wurde kräftig Party gefeiert. Dementsprechend mau war die Verfassung aller Beteiligten, die sich am frühen Nachmittag zum Aufräumen einfanden. Selbst fühlte ich mich noch relativ rüstig, was vielleicht am Verzicht auf Alkohol und am guten Linsensalat lag. Es half nichts und wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag Abend bis in die nicht mehr so frühen Morgenstunden des Sonntags wurde kräftig Party gefeiert. Dementsprechend mau war die Verfassung aller Beteiligten, die sich am frühen Nachmittag zum Aufräumen einfanden. Selbst fühlte ich mich noch relativ rüstig, was vielleicht am Verzicht auf Alkohol und am guten Linsensalat lag.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Tomatensalat mit rosa Linsen, Hüttenkäse und Schafskäse by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5186760253/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4103/5186760253_3d56b963e8.jpg" alt="Tomatensalat mit rosa Linsen, Hüttenkäse und Schafskäse" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Reste vom Feste.</p></div>
<p>Es half nichts und wenn der Sonntag noch zum Dösen &#8211; oder in meinem Fall für einen Konzertbesuch in München mit einem der Partygastgeber &#8211; verwendet werden sollte, war vorher noch die dröge Pflicht zu erledigen, um den Sonntag gepflegt zu beenden.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Aufräumen nach Party by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5187673447/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4104/5187673447_70d635b64e.jpg" alt="Aufräumen nach Party" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Besen schwingen und Staubsauger ziehen.</p></div>
<p>Dank schönem Herbstwetter, frischer Luft und die Aussicht auf einen Teller Chili, ging alles recht flott und mein Freund konnte sich vor unserer Fahrt im Smart auf der A8 noch etwas in die Horizontale begeben. Ich schlenderte durch mein geliebtes Augsburg und freute mich schon auf das Highlight des Sonntags. Ich habe nämlich herausgefunden, dass einer meiner Lieblingspianisten, <a title="Dons Website" href="http://www.donfriedman.net/">Don Friedman</a>, während meines verlängerten Wochenendes in Augsburg im nahen München einen Auftritt gab. Leider stand bei Don nur, dass er in München sei. Über die <a href="http://www.myspace.com/johannesenders">MySpace-Seite seines Duo-Partners Johannes Enders</a> jedoch, konnte ich den genauen Ort des Gastspiels ausfindig machen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.heppel-ettlich.de/joomla/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=22&amp;Itemid=83"><img title="Drugstore" src="http://www.heppel-ettlich.de/joomla/images/stories/theater/theater-3.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Der Drugstore in Schwabing, im ersten Stock Heppel &amp; Ettlich.</p></div>
<p>Das Heppel &#038; Ettlich ist ein kleines Theater, das sich im ersten Stock des Drugstore in Schwabing befindet. Und wenn ich es richtig verstanden habe, hatte der Veranstalter der jungen Jazzkonzert-Reihe, Herr Loft, das Empfinden, dass in Schwabing eindeutig zu wenig Jazz gespielt wird. Das möchte er unbedingt ändern. Die Konzerte im Heppel &#038; Ettlich sind auch noch ein ganz geheimer Geheimtipp, denn zum ersten fanden sich 30 und zum zweiten magere 12 Jazzfreunde ein. Bei diesem dritten Konzert war das Theater immerhin komplett belegt, was maximal 200 Plätzen (eher 120) entsprechen mag. So ist es nicht verwunderlich, wenn es mir gelang ca. zwei Stunden vorher noch unsere Karten (je 12,- €) zu reservieren. Schweizerisch knapp fuhren wir los, kamen gut über die A8 nach München, fanden gleich einen Parkplatz &#8211; umsonst und direkt davor, bekamen unsere Karten und einen guten Platz, ungefähr eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Don Friedman Johannes Enders Duo by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5187655139/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1013/5187655139_a98a1aee15.jpg" alt="Don Friedman Johannes Enders Duo" width="500" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Don Friedman und Johannes Enders Duo im Heppel &amp; Ettlich im Drugstrore in Schwabing.</p></div>
<p>Das gute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feng_Shui">Feng Shui</a>, das den ganzen Sonntag über beseelte, hielt also an und das kleine Konzert wurde zum krönenden Abschluss des Abends.</p>
<p>Der Erfolg ist launisch. Dem einen fliegt er zu, während sich ein anderer oft vergeblich müht. Leider gehört Don Friedman eher zu den letzteren, zu dem trotz jahrzehntelanger solider Arbeit mit den ganz grossen (Attila Zoller, Joe Henderson und auch Charles Lloyd) die Bezeichnung &#8220;kaum bekannter Gigant&#8221; leider recht gut passt. Sein Partner <a href="http://www.johannes-enders.com/">Johannes Enders</a> war mir wieder einmal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Enders#Auszeichnungen">trotz etlicher Auszeichnungen</a> gänzlich unbekannt &#8211; ich kann nicht alle Tenorsaxophonisten kennen. Johannes Enders ist aber jetzt mein Freund auf Facebook und somit ist dieses Manko auch ausgemerzt.</p>
<p>Der Klang (ja, jetzt geht das wieder los) war gut. Besonders gefiel mir, dass das Klavier (!) und Saxophon rein akustisch gespielt wurden &#8211; das Saxophon war leider in einigen Passagen einen Deut zu laut. Jedoch spielten die beiden so hervorragend, dass ich sie am liebsten im Kultur-Casino Bern oder im zürcher Neumünster (beide haben eine ausgezeichnete Akustik) gehört hätte (dann jedoch wäre das nicht mehr für nur 12,- € möglich).</p>
<p>Beide Künstler verfügen über eine recht breite Spielweise. Don Friedman wurde oft mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Evans_(Pianist)">Bill Evans</a> verglichen. Auf frühere Aufnahmen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MosaFnj-7YU">Circle Waltz</a>) mag das zutreffen. Bill Evans spielt jedoch sehr überlegt und analytisch. Ihm fehlt das, was Don Friedman ausmacht und da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Don Friedman fügt seinem Spiel Lebhaftigkeit und eine wunderschöne Lyrik hinzu &#8211; oft sogar beides zugleich. Das Abendprogramm bestand aus Stücken Friedmans und Enders und Standards. Das hatten beide bereits im Kitano in New York geübt und auf CD festgehalten. Das Duo ergänzte sich perfekt. Friedman als Routinier die Konstante, Enders der junge Saxophonist das Überraschungsmoment. Und so klangen Stücke aus Friedmans Repertoire so neu und jung, dass ich sie nicht auf Anhieb erkannte, obwohl ich sie auf mehreren Alben mit unterschiedlicher Besetzung habe. Nach eineinhalb kurzweiligen Stunden war der Auftritt leider auch schon aus, jedoch blieben die beiden Künstler noch gutgelaunt an der Bar, wo ich versuchte sie zu überreden, nach Bern zu kommen. Ob ich damit Erfolg habe, wird sich zeigen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F11%2F19%2Fdon-friedman-johannes-enders-duo-heppel-ettlich-im-drugstore-muenchen-schwabing-2010-11-14%2F&amp;title=Don%20Friedman%20Johannes%20Enders%20Duo%20%26%238211%3B%20Heppel%20%26%23038%3B%20Ettlich%20im%20Drugstore%20M%C3%BCnchen%20Schwabing%20%26%238211%3B%202010-11-14" id="wpa2a_6"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Witchcraft feat. Stafford Hunter &amp; Carolyn Breuer &#8211; Marians Jazzroom Bern Innere Enge 2010-10-30</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 09:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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		<category><![CDATA[Hard Bop]]></category>
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		<category><![CDATA[Lindy Huppertsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stafford Hunter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage werden langsam neblig und kurz, höchste Zeit, mehr Zeit drinnen zu verbringen. Zum Beispiel im Jazzclub. Zwar wollte ich bereits Freitags in den BeJazz-Club, allerdings war ich so beschäftigt, geplättet von der Woche und hatte noch ein Bananenbrot für den hiesigen Gemeindebazar am Samstag anzufertigen &#8211; es war mir einfach alles zuviel. Zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage werden langsam neblig und kurz, höchste Zeit, mehr Zeit drinnen zu verbringen. Zum Beispiel im Jazzclub.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Fraubrunner Morgennebel by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5131358128/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5131358128_dee44e0cb4.jpg" alt="Fraubrunner Morgennebel" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Morgennebel im Fraubrunner Moos - schön, schön kalt.</p></div>
<p>Zwar wollte ich bereits Freitags in den BeJazz-Club, allerdings war ich so beschäftigt, geplättet von der Woche und hatte noch ein Bananenbrot für den hiesigen Gemeindebazar am Samstag anzufertigen &#8211; es war mir einfach alles zuviel. Zudem am Samstag die letzte Möglichkeit bestand, die attraktive und brillante Pianistin Anke Helfrich mit dem Frauentrio Witchraft [Anke Helfrich (p), Lindy Huppertsberg (b), Carola Grey (dr) ] ebenfalls in Bern zu hören. Anke kannte ich bereits <a href="http://www.anke-helfrich.de/">mit ihrem eigenen Trio</a> vom <a href="http://www.geldo.de/wordpress/2009/05/24/bmw-welt-jazz-award-ruckblick/">BMW Welt Jazz Award 2009</a> und die Lieder ihrer CD &#8220;<a href="http://www.omm.de/cds/jazz/anke-helfrich-better-times.html">Better Times Ahead</a>&#8221; laufen bei mir recht oft auf meinem MP3-Player, wenn ich durch die hiesige Moorlandschaft renne (gerade bei trübem Wetter). Bei ihrem Gastspiel in Bern gesellten sich die Saxophonistin Carolyn Breuer und der Posaunist Stafford Hunter hinzu &#8211; zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich alle anderen Musiker nicht kannte.<br />
Schreckt mich der <a href="http://www.geldo.de/wordpress/2010/10/21/doubledrums-horns-bejazz-saisoneroffnung-201011-2010-10-15/">S-Bahnhof Bern Liebefeld</a> immer etwas von einem Besuch im BeJazz ab, so fand ich die <a href="http://www.mariansjazzroom.ch/html/home_d.htm">Website von Marians Jazzclub</a> ähnlich grauslig, zumal sie mir nicht alle Informationen bot und ich vor meinem Besuch zum Telephon greifen musste, um letzte Fragen abzuklären. Die Künstler spielen dort i.d.R. immer durchgehend fünf Abende von Dienstag bis Freitag zwei Sets (je 75 Minuten von 19:30 &#8211; 20:45 und 22:00 &#8211; 23:15) pro Abend. Jedes Set kostet 30,- CHFr., beide zusammen 50,- CHFr. Speziell bei einem Besuch des Ersteren sollte vorher (telephonisch) reserviert werden. Nachdem alles abgeklärt und ein Platz für mich gebucht wurde, konnte es am Samstag losgehen. Die Buslinie 21 fährt praktischerweise vom Berner Hauptbahnhof direkt vor die Tür des vier Sterne Hotels Innere Enge (Haltestelle Innere Enge &#8211; Richtung Bremgarten), im Untergeschoss befindet sich der Jazzclub.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Hotel Innere Enge by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5131420962/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1354/5131420962_07c6b57620.jpg" alt="Hotel Innere Enge" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Hotel Innere Enge Bern.</p></div>
<p>Sicherheitshalber bin ich schon um 18:04 mit der <a href="http://rbs.ch/">RBS</a> losgefahren und war früh genug da, um noch im Foyer des Hotels die Neue Zürcher Zeitung zu lesen und einen Assam zu trinken.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Hotel Innere Enge Foyer by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5131421242/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4132/5131421242_711b1582ea.jpg" alt="Hotel Innere Enge Foyer" width="500" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Im Foyer des Hotels.</p></div>
<p>Der Jazzkeller öffnet um 19:00 und dort kann ebenso alles aus dem Kontingent des Hotels bestellt werden, was das Herz begehrt. Viel Raum gibt es dort nicht, jedoch auch keine schlechten Plätze. Alles ist sehr gemütlich und plüschig.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Marians Jazzroom by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/5130820503/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4148/5130820503_51d07b2842.jpg" alt="Marians Jazzroom" width="500" height="358" /></a><p class="wp-caption-text">Sicht aus meinem Platz in Marians Jazzroom.</p></div>
<p>Aus Zeit und Kostengründen beschloss ich nur ein Set zu besuchen, zumal Anke alljährlich in Marians Jazzroom kommt.</p>
<p>Der Klang: Es mag der Eindruck entstehen, dass ich hier besonders penibel bin. Finde ich nicht, schliesslich gebe ich dafür mein gutes Geld und die Musiker ihr ganzes Können. Mit Herzblut gespielte Musik schlecht abgestimmt durch eine mittelmäßige Anlage zu nudeln, ist doch genau so, als würde ein Kellner ein bestelltes Sterne-Essen erst lauwarm werden lassen und anschliessend damit in einem Kleinwagen um das Restaurant heizen, bis alles komplett vermanscht auf dem Teller ist. Klar, schmecken wird es vermutlich dennoch, jedoch im Sinne des Koches &#8211; und Gastes &#8211; ist dies nicht! Also, der Kland im Marians ist gut, abhängig von Position zur Bühne und jeweiligem Musiker &#8211; ich sass recht nah am Schlagzeug, doch ein Kügelchen Zellstoff im betroffenen Ohr behob das Ungleichgewicht.</p>
<p>Die dargebotenen Stücke (z.B. von Herbie Hancock) waren allesamt groovig-swingend, auch lateinamerikanisch und meinem Empfinden nach im Bereich Hard Bop (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Neo-bop_jazz">Neo Bop</a>?) anzuordnen. Jedem Musiker wurden angenehm viele Soli zuteil &#8211; alle Damen bewiesen eindrucksvoll ihr Können am Instrument. Carolyn Breuer am Saxophon hielt sich angesichts des Posaunisten aus New York scheinbar respektvoll zurück. Dieser widerlegte mit seinem Spiel, dass die Posaune ein behäbiges Blasinstrument sei und überraschte, als er im letzten Stück des Sets (vor Zugabe), auf verschiedenen Muscheln blasend, improvisierte.</p>
<p>Besonders beeindruckend war Carola Grey aka <a href="http://www.carolagrey.de/">Noisy Mama</a> am Schlagzeug.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CysGJgt4Ffs?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/CysGJgt4Ffs?fs=1&amp;hl=en_US" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Fazit: Ein sehr sehr schönes Konzert in einem angenehmen Ambiente. Die An- und Abreise bequem und die Möglichkeit, ein Konzert zu verschiedenen Terminen wahrzunehmen, macht das Programm im Marians zu einer attraktiven Bereicherung Berns Jazzszene, das ich zukünftig etwas eingehender beobachten werde. Direkt eine Haltestelle vor der Inneren Enge befindet sich übrigens das <a href="http://www.bierhuebeli.ch/">Bierhübeli</a>, das auch hin und wieder einige interessante Gäste zu bieten hat (z.B. <a href="http://www.bierhuebeli.ch/events.aspx?navi=5&amp;ID=1255">Jamie Lidell am nächsten Samstag</a>). Lustigerweise war der Rest der Familie am selben Abend, an dem ich in Bern war, auf einem klassischen Chorkonzert in Basel und pflegte somit das Kontrastprogramm.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F11%2F01%2Fwitchcraft-feat-stafford-hunter-carolyn-breuer-marians-jazzroom-bern-innere-enge-2010-10-30%2F&amp;title=Witchcraft%20feat.%20Stafford%20Hunter%20%26%23038%3B%20Carolyn%20Breuer%20%26%238211%3B%20Marians%20Jazzroom%20Bern%20Innere%20Enge%202010-10-30" id="wpa2a_8"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Doubledrums &amp; Horns &#8211; BeJazz Saisoneröffnung 2010/11 &#8211; 2010-10-15</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 14:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[BeJazz]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist bloss die Zeit geblieben? Vor lauter Zipperlein, Unpässlichkeiten, Uneinigkeiten und Unlustigkeiten habe ich seit April kein Konzert mehr besucht &#8211; gut, ich habe drei Stunden als Co-Moderator bei Radio RaBe verbracht &#8211; aber das ist nicht ganz das Selbe. Letztens flatterte jedenfalls Post vom BeJazz Verein, bei dem ich seit Frühling dieses Jahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist bloss die Zeit geblieben? Vor lauter Zipperlein, Unpässlichkeiten, Uneinigkeiten und Unlustigkeiten habe ich seit April kein Konzert mehr besucht &#8211; gut, ich habe drei Stunden als <a href="http://www.geldo.de/wordpress/2010/05/11/70-80-90-doppelmambo/">Co-Moderator bei Radio RaBe</a> verbracht &#8211; aber das ist nicht ganz das Selbe. Letztens flatterte jedenfalls Post vom <a href="http://www.bejazz.ch/">BeJazz Verein</a>, <a href="http://www.geldo.de/wordpress/2010/04/24/rusconi-groove-jazz-%e2%80%93-cd-releasetour-%e2%80%9cits-a-sonic-life%e2%80%9d-%e2%80%93-bejazz-club-bern-2010-04-22/">bei dem ich seit Frühling dieses Jahres Mitglied bin</a>, ins Haus, mit der Bitte, die Mitgliedschaft für die kommende Saison (diesmal 60,- CHFr) zu bezahlen &#8211; Flyer des neuen Programms inklusive.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Vidmarhallen by Dominik W. Neuffer, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/4815193388/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4123/4815193388_f0484258d8.jpg" alt="Vidmarhallen" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Vidmarhallen im Frühling - gegen Ende der letzten BeJazz Saison (das Datum der Kamera ist falsch - es war am 22ten April).</p></div>
<p>Die Gebühr wurde bezahlt, das Programm an den Kühlschrank geheftet und vergessen, obwohl ich das Auftaktkonzert zu gerne besuchen wollte. Umso überraschender war es, dass ich es spontan doch noch einrichten konnte, knapp eine Stunde vor Konzertbeginn loszufahren, eine Viertelstunde vorher da zu sein und immer noch einen guten Platz zu bekommen. Zwei Punkte störten mich bei meinem ersten BeJazz Besuch im April: Der Klang klingt arg nach Jazzclub und somit etwas unakzentuiert, leicht verwaschen und dünn. Die tragende Betonsäule direkt vor der Bühne ist etwas unglücklich platziert, wenngleich aus Gründen der Statik unumgänglich, und trägt auch nicht zur Verbesserung der Akustik bei. Sehr erfreulich ist es jedoch, dass ebendiese Säule während der Sommerpause durch eine schlanke Stahlsäule ersetzt wurde. Was den Klang angeht, werde ich versuchen das nächste Mal einen Platz neben dem Mischpult oder auf der Empore zu bekommen.</p>
<p>Zum Konzert nun selbst ist zu sagen, dass die Kombination aus doppeltem Schlagzeug (Dominic Egli, Simon Frankhauser), drei Holzbläsern (Tenorsaxophon &#8211; Araxi Karnusian, Clarinette &#8211; Domenic Landolf, Bassclarinette &#8211; Lukas Roos) und zwei Blechbläsern (Matthias Spillmann &#8211; Trompete und Flügelhorn, Silvio Cadotsch &#8211; Posaune) allein mein Interesse geweckt hatte &#8211; ein <a href="http://www.araxikarnusian.com/miniatur.htm">Miniaturorchester</a> eben, das treffenderweise  überwiegend Miniaturen vorträgt. Allein eine Bassclarinette ist sehens- und hörenswert, sieht sie doch aus wie ein in die Länge gezogenes Saxophon aus Lakritze, klingt auch so und selbst der Clarinettist sah beim Spielen so aus, als ob er aus Lakritze bestünde. Die ersten paar Miniaturen fand ich etwas schräg, danach hatten sich aber die Musiker und mein Gehör aufgewärmt und es wurde ein gelungener Saisonauftakt.</p>
<p>Zwei Schlagzeuger können mehr Druck aufbauen und differenzierter agieren als einer alleine, Sinn macht es, dieser fetten Rhythmusgruppe die geballte Kraft an Hörnern entgegenzusetzen und so funktioniert das Miniaturorchester auch ohne Piano und Bass überraschend gut. Um sich einen guten Eindruck von dieser Combo zu verschaffen, kann die <a href="http://www.myspace.com/miniaturorchester">Myspace-Seite des Miniaturorchesters</a> besucht werden, auf der einige Miniaturen zu hören sind. Das folgende Video ist dort auch zu finden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SOGP_ulaErE&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/SOGP_ulaErE&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Anschliessend an das Konzert folgte gegen 22:30 das Jazzparkett, bei dem DJ Welldone blaue Noten für Tanzbeine auflegte. Leider fand ich keine Zeit zum weiteren Verweilen, sondern bin gleich zur S-Bahn gesaust, war ca. eine knappe Stunde später wieder zuhause und musste auch nicht länger als nötig auf dem wenig malerischen S-Bahnhof in Liebefeld verweilen.</p>
<div id="attachment_1154" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><a href="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/DSC00517.jpg"><img class="size-large wp-image-1154" title="DSC00517" src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/DSC00517-1024x360.jpg" alt="" width="614" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">S-Bahnhof Bern Liebefeld</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F10%2F21%2Fdoubledrums-horns-bejazz-saisoneroffnung-201011-2010-10-15%2F&amp;title=Doubledrums%20%26%23038%3B%20Horns%20%26%238211%3B%20BeJazz%20Saisoner%C3%B6ffnung%202010%2F11%20%26%238211%3B%202010-10-15" id="wpa2a_10"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rusconi Groove Jazz – CD-Releasetour “It&#8217;s a Sonic Life” – BeJazz Club Bern 2010-04-22</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 10:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rusconi]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Genaugenommen habe ich gerade gar keine Zeit für dieses Post und ebensowenig hatte ich Zeit für dieses Konzert, aber wenn ich auch dieses Jahr wieder deutlich in den zweistelligen Bereich an Konzertbesuchen kommen möchte, bedeutet das mindestens ein Konzert pro Monat, zumal dieses quasi direkt vor der Haustüre in Bern/ Liebefeld in den Vidmarhallen (dem Gelände einer ehemaligen Tresorfabrik) stattfand &#8211; Anreisezeit ca. eine dreiviertel Stunde (zurück jedoch deutlich länger). Weiterhin ausschlaggebend war, dass mit Rusconi ein junges schweizer Pianotrio nach Bern kam, das schon über eine enthusiastische Fangemeinde verfügt und mit &#8220;It&#8217;s a Sonic Life&#8221; bereits die vierte CD veröffentlicht hat.<br />
Der BeJazz Club selbst fasst vermutlich gut 200 Zuschauer und ist selbst ein Verein, der auf seine Mitglieder (Migliedschaft pro Konzertsaison) angewiesen ist. So ist es nicht überraschend, dass mir gleich an der Kasse eine reduzierte Mitgliedschaft (30,- statt 60,- SFr.) für die verbleibende Saison (Ende Anfang Juni) verpasst wurde. Das Konzert selbst hätte 25,- SFr. Eintritt gekostet. Für mich als Mitglied war der erste Eintritt frei und bei Besuch des nächsten Konzerts im BeJazz Club (ich muss ja schliesslich meinen Schnitt halten), habe ich vergünstigten Einlass und den anfänglichen Mehraufwand wieder kompensiert.<br />
Das neue Album &#8220;It&#8217;s a Sonic Life&#8221; orientiert sich am Noiserock-Künstlerkollektiv Sonic Youth, jedoch ist es nicht vonnöten mit dem Material dieser Musiker vertraut zu sein, sondern ist sogar u.U. laut Stefan Rusconi eher vorteilhaft.<br />
Rusconi &#8211; Stefan Rusconi (p), Fabian Gisler (b), Claudio Strüby (dr) &#8211; lebt von der Gleichberechtigung der Band-Mitglieder und so spielten die Musiker meistens im Kollektiv als im Dialog oder Solo, jeder sein Instrument aber auf sehr individuelle Weise. Die Stücke selbst waren tatsächlich sehr groovig, wenngleich teilweise ebenso gewöhnungsbedürftig &#8211; gerne hätte ich mir eine CD mitgenommen, hatte jedoch leider nicht das nötige Kleingeld einstecken. Das Piano klang für meine Geschmack leider ewas dumpf, was aber nicht daran lag, dass Stefan Rusconi es auf unterschiedliche Weise (Wäscheklammern, Knetmasse, Stoff, Luftballon, Papier, CD-Hülle,&#8230;???) während seines Spiels präparierte. Beide Sets dauerten zusammen knapp zwei Stunden und zum Abschluss gab es One Up Down Left Right (Titelstück des Vorgängeralbums) als eine von zwei Zugaben.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V0ag1cHPL10&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/V0ag1cHPL10&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F04%2F24%2Frusconi-groove-jazz-%25e2%2580%2593-cd-releasetour-%25e2%2580%259cits-a-sonic-life%25e2%2580%259d-%25e2%2580%2593-bejazz-club-bern-2010-04-22%2F&amp;title=Rusconi%20Groove%20Jazz%20%E2%80%93%20CD-Releasetour%20%E2%80%9CIt%26%238217%3Bs%20a%20Sonic%20Life%E2%80%9D%20%E2%80%93%20BeJazz%20Club%20Bern%202010-04-22" id="wpa2a_12"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abdullah Ibrahim &#8220;Ekaya&#8221; &#8211; Kultur-Casino Bern 2010-03-14</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 22:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Abdullah Ibrahim]]></category>
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		<category><![CDATA[Ekaya]]></category>
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		<description><![CDATA[Foto der Bühne von schlechter Qualität, vom guten Sitzplatz aus aufgenommen Zugegebenermassen kannte ich die lebende Legende Abdullah Ibrahim (ehemals Dollar Brand) bis jetzt kaum. Auf KSDS gabe es einige Stücke zu hören, die mir recht gut gefallen haben. Und nachdem sich bereits Ende November reges Interesse an den Karten zeigte, beschloss ich am 2009-11-19 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Kultur-Casino Bern - Grosser Saal by Hank Mobley, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/4438727239/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4072/4438727239_ea30591d2a.jpg" alt="Kultur-Casino Bern - Grosser Saal" width="500" height="375" /></a><br />
<em>Foto der Bühne von schlechter Qualität, vom guten Sitzplatz aus aufgenommen</em></p>
<p>Zugegebenermassen kannte ich die lebende Legende <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Abdullah_Ibrahim">Abdullah Ibrahim</a> (ehemals Dollar Brand) bis jetzt kaum. Auf <a href="http://www.jazz88.org/index.php">KSDS</a> gabe es einige Stücke zu hören, die mir recht gut gefallen haben. Und nachdem sich bereits Ende November reges Interesse an den Karten zeigte, beschloss ich am 2009-11-19 die recht saftigen 75,- SFr für eine Karte der zweiten Kathegorie (jedoch meiner Meinung nach für einen Platz der besten Kategorie &#8211; zweite Reihe Mitte) auszugeben, zumal das Konzert quasi vor der Haustüre stattfand und dafür kein eingehendes Studium von Fahrplänen vonnöten war.<br />
Das Kultur-Casino befindet sich in Berns Zentrum, nahe der bekannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zytglogge">Zytglogge</a>, ist nicht zu verfehlen und vom Bahnhof aus in ca. 10 Minuten zu Fuss bequem erreichbar &#8211; eine Tram fährt auch dorthin.</p>
<p>Kurz nach 18 Uhr öffneten sich die Türen zum Grossen Saal und eine gute Stunde später begann das Konzert. Abdullah Ibrahim eröffnete den Abend mit einer Solo-Nummer am Klavier, leider schepperte bei einigen Anschlägen dabei die Snaredrum des Schlagzeugs mit &#8211; das einzige marginale Manko des Abends. Das zweite Lied des Abends erfolgte in klassischer Piano-Trio-Besetzung (Beldon Bullock b, George Gray dr), bis letztlich zum dritten Stück der Bläsersatz (Cleave Guyton as/ fl, Keith Loftis ts, Andrea Murchison trb und Jason Marshall bar) die Bühne betrat und die Formation &#8220;Ekaya&#8221; komplettierte. In dieser Besetztung spielten die Musiker diszipliniert und auf höchstem Niveau knapp weitere drei Stunden ohne Pause durch.<br />
Besonders der Bläsersatz vermochte zu beeindrucken, da jedem Musiker etliche Soli zuteil wurden. Abdullah Ibrahim agierte hierbei mehr als Arrangeur, liess das Piano an etlichen Stellen stumm, um den Bläsern ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Grosses Lob auch an den Bassisten Beldon Bullock und George Gray am Schlagzeug, die durch ihr präzises Spiel die Formation wie ein Uhrwerk zusammenhielten und meinem Empfinden nach kaum Zeit hatten zu pausieren. Zusätzlich verstärkt wurden übrigens nur Bass und Piano, alle restlichen Instrumente wurden von der ausgezeichneten Akkustik des Saales getragen.<br />
Zum Abschluss würdigte das Publikum diesen rundum gelungenen Abend mit stehenden Ovationen und nach vier Zugaben, kurz nach 23 Uhr, fragte ich mich wo bloss die Zeit geblieben ist.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F19%2Fabdullah-ibrahim-ekaya-kultur-casino-bern-2010-03-14%2F&amp;title=Abdullah%20Ibrahim%20%26%238220%3BEkaya%26%238221%3B%20%26%238211%3B%20Kultur-Casino%20Bern%202010-03-14" id="wpa2a_14"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bob James &#8211; begeistert gesampelter Fusion Jazz</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Bob James]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Samstag Morgen hatte ich einen denkwürdigen Augenblick. Ich hörte gerade &#8220;Steppin&#8217; Out&#8221; mit Christina Perez auf KSDS, als ich in einem Lied das einprägsame Thema von Adam Fs Circles vernahm. Es handelte sich dabei um ein Sample aus Westchester Lady von Bob James, ein Fusion Jazz Musiker, dessen Werke bereits seit Jahrzehnten kontinuierlich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HYajRoZ-LeE&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HYajRoZ-LeE&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
Letzten Samstag Morgen hatte ich einen denkwürdigen Augenblick. Ich hörte gerade &#8220;Steppin&#8217; Out&#8221; mit <a href="http://www.jazz88.org/staff/Christina_Perez/">Christina Perez auf KSDS</a>, als ich in einem Lied das einprägsame Thema von <a href="http://www.whosampled.com/sample/view/503/Adam%20F-Circles_Bob%20James-Westchester%20Lady/">Adam Fs Circles</a> vernahm. Es handelte sich dabei um ein Sample aus Westchester Lady von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bob_James_(musician)">Bob James</a>, ein Fusion Jazz Musiker, dessen Werke bereits seit Jahrzehnten kontinuierlich von z.B. Run-DMC, Grandmaster Flash, Beastie Boys, Kruder &#038; Dorfmeister, Röyksopp oder dem Wu-Tang Clan <a href="http://www.whosampled.com/artist/Bob%20James/">gesampelt und wiederverwertet werden</a>, um nur einige zu nennen. Etliche Alben, in denen diese Samples verwendet werden, befinden sich auch in meinem Besitz. Grund genug, die Werke dieses uncoolen Mannes mit Brille und Vollbart <img src='http://www.geldo.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  etwas genauer zu betrachten.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F09%2Fbob-james-begeistert-gesampelter-fusion-jazz%2F&amp;title=Bob%20James%20%26%238211%3B%20begeistert%20gesampelter%20Fusion%20Jazz" id="wpa2a_16"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vibra-, Bala-, Litophon</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Balafon]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Burton]]></category>
		<category><![CDATA[Litophon]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich steh&#8217; ja unheimlich auf diesen leicht angestaubten Vibraphon-Klang oder &#8220;the vibes&#8221;, wie dieses dennoch relativ junge Instrument (ca. 1920) im Jazz genannt wird. Gary Burton oder auch Steve Hobbs sind hier ganz grosse Virtuosen. Vorfahr&#8217; vom Vibraphon ist die Marimba; ein noch älteres und gestimmtes Schlaginstrument aus Holz, der Grossvater des Vibraphons quasi, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich steh&#8217; ja unheimlich auf diesen leicht angestaubten Vibraphon-Klang oder &#8220;the vibes&#8221;, wie dieses dennoch relativ junge Instrument (ca. 1920) im Jazz genannt wird. Gary Burton oder auch Steve Hobbs sind hier ganz grosse Virtuosen.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gZt7VySrAEE&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gZt7VySrAEE&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
Vorfahr&#8217; vom Vibraphon ist die Marimba; ein noch älteres und gestimmtes Schlaginstrument aus Holz, der Grossvater des Vibraphons quasi, ist das Balafon. Und dafür, dass es so alt ist, fetzt es noch recht ordentlich.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nftzHeiaP4U&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/nftzHeiaP4U&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
Das Prinzip der gestimmten Schlaginstrumente ist jedoch noch viel älter und reicht vermutlich bis in die Steinzeit, das Litophon.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MW2DmxR1-yI&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MW2DmxR1-yI&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F03%2F01%2Fvibra-bala-litophon%2F&amp;title=Vibra-%2C%20Bala-%2C%20Litophon" id="wpa2a_18"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Enrico Rava &#8211; Stefano Bollani Duo, Neumünster in Zürich 2010-01-22</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 17:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
		<category><![CDATA[Enrico Rava]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Neumünster]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano Bollani]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neumünster Kirche in Zürich &#8211; kalt war&#8217;s. Ein Duo mit Enrico Rava tr und Stefano Bollani p und dazu noch das einzige Konzert schweizweit. Was könnte einen passenderen Rahmen dazu liefern als es in einer Kirche abzuhalten, dachte ich mir, als ich bereits (auf den Tag genau) vier Monate im voraus meine Karte löste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Kirche-Neumünster-Zürich by Hank Mobley, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bluenote84149/4296812351/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4041/4296812351_c595e120ca.jpg" alt="Kirche-Neumünster-Zürich" width="500" height="343" /></a><br />
<em>Die Neumünster Kirche in Zürich &#8211; kalt war&#8217;s.</em></p>
<p>Ein Duo mit Enrico Rava tr und Stefano Bollani p und dazu noch das einzige Konzert schweizweit. Was könnte einen passenderen Rahmen dazu liefern als es <a title="Website der Kirchengemeinde Neumünster" href="http://www.neumuenster.ch/">in einer Kirche</a> abzuhalten, dachte ich mir, als ich bereits (auf den Tag genau) vier Monate im voraus meine Karte löste &#8211; Kirchenschiff vorne, 60,&#8211; SFr (nicht gerade ein Pappenstiel, aber empfehlenswert). Im nachhinein muss ich sagen, dass die Kirche für dieses Konzert und zu dieser Jahreszeit wohl die beste Wahl war. Das Konzert war gut besucht, ich konnte kein Mischpult, keine Mikrofone, keine Lautsprecher finden, die Musik drang wirklich sozusagen unplugged an die Ohren, ein besonderer Genuss von einem Sitzplatz in der ersten Reihe aus, gerade mal zwei Meter weit von Podium und Musikern entfernt. Um diesen zu bekommen hieß es jedoch (auch diesmal) zeitig da sein im Allgemeinen und sich kalte Füsse holen &#8211; im Speziellen. Obwohl &#8211; entgegen meinen Befürchtungen &#8211; das Gotteshaus einigermassen temperiert war, wurden meine Extremitäten während des Konzerts nicht mehr ganz so warm wie sie anfangs einmal waren. Zusammenfassend fügte der Veranstaltungsort der Intimität eines Duos einen ungewöhnlichen Aspekt der Förmlichkeit hinzu und ich kam mir mehr als Zuschauer, denn als Beteiligter (wie es in einem kleinen Club durchaus der Fall ist) vor.</p>
<p>Das Konzert selbst dauerte gut 90 Minuten und verlief ohne Pause. Dass sich beide Musiker auf höchst proffesionellem Niveau bewegen, wurde spätestens dann klar, als die &#8220;Warmspielphase&#8221; bereits im Verlauf des ersten Stücks vorbei war, wobei Rava selbst während des ganzen Konzertes sehr nachdenklich wirkte. Der gut 70-jährige Rava spielte souverän auf seiner Trompete, die bisweilen so weich wie ein Flügelhorn klang. Dass sein Vorbild Miles Davis ist, kam dabei deutlich zum Ausdruck, dennoch bediente er sich einer ganz eigenen Bandbreite an Emotionen, Anspielungen und Anekdoten und ich bin mir nicht sicher, was mir letztlich besser gefallen hat, die Musik oder das Schauspiel, das die beiden Musiker mit ihren Dialogen darboten. Denn Bollani (37) am Piano war &#8211; im Gegenteil zu Rava &#8211; an diesem Abend der Spassvogel, ohne dabei in die Trivialität abzurutschen. Bollani gautschte auf seinem Klavierhocker hin und her, stampfte mit den Füssen zu seinem Spiel auf das Podium oder benutzte einfach den Klangkörper des Pianos für eine Percussion-Einlage. Vielleicht hat er aber auch zu lange draussen gestanden und ihm war in seinen abgelaufenen Sneakers und seiner löchrigen Jeans schlichtweg auch kalt geworden.</p>
<p>Musik kann Türen im Kopf öffnen, hinter denen neue Entdeckungen oder längst vergessene Kostbarkeiten auf einen warten. Dieses Konzert hat keine Türen aufgestossen, jedoch ganz leise, fast unmerklich haben sich einige bei mir im Laufe der vergangenen Stunden seit gestern aufgetan und abschliessend lässt sich sagen, dass dieses gestrige Ereignis nachdenklich, ungestüm und doch subtil, geistreich, witzig und vor allem stilvoll war. Rava spielte gewohnt genial gut und Bollani ist ein an Jahren noch junger Pianist, der sicherlich noch einiges <a title="Stefano Bollani" href="http://www.youtube.com/watch?v=SI24in9aaqA">von sich hören lassen</a> wird und darauf bin ich besonders gespannt.</p>
<p>Als ich dann heute, tags darauf beim Aufwachen Hip Hop/ Reggae-Klänge aus dem Wohnzimmer vernahm (nichts gegen Reggae und Hip Hop), wusste ich, dass dieser Tag problematisch werden würde und bei meinem Nachmittagsausflug hatte ich dann Paul Bley p, Gary Peacock b und Paul Motian dr auf dem Kopfhörer &#8211; Musik, die zu dieser gestrigen Erfahrung meiner Meinung nach besser passt.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.geldo.de%2Fwordpress%2F2010%2F01%2F23%2Fenrico-rava-stefano-bollani-duo-zurich-2010-01-22%2F&amp;title=Enrico%20Rava%20%26%238211%3B%20Stefano%20Bollani%20Duo%2C%20Neum%C3%BCnster%20in%20Z%C3%BCrich%202010-01-22" id="wpa2a_20"><img src="http://www.geldo.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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