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Web und SEO, Jazz und Grüntee

Artikel in der Kategorie 'Allgemein'

Allgemein dominik | 02 Feb 2010

Mac Cube

Mac Cube
Dieser Rechner bekommt einen Ehrenplatz! Soweit ich mich erinnern kann, besitze ich Teile dieses Geräts bereits seit 2002 – ich hatte einmal zwei. Unlängst leistete er sogar als Firewire-Festplatte wertvolle Dienste bei einer Datenrettung. Zusammen mit einem 15″ Studio-Display und den Speakers wird er zukünftig zum Abspielen von DVDs herhalten müssen – ich verfüge über keinen Fernseher mehr – kein besonders schlimmer Verlust.

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Allgemein dominik | 01 Feb 2010

Web-Suche als Einheit: Bewusstsein und Erfahrung

Die letzte Zeit bin ich recht häufig Zug gefahren. Nachdem Bahnsteig suchen, Umsteigen, ect. habe ich die Zeit unterwegs verbracht, den “Herr der Ringe” zu lesen und das Prinzip “Suche in Echtzeit” zu überdenken. Dabei stellte sich heraus, dass das Umfeld des Bahnfahrens ein sehr gutes Beispiel ergibt, um die traditionelle Archivbasierte-Suche und die Echtzeit-Suche zu veranschaulichen.
Es ist kein Geheimniss, dass bereits seit langen Zeiten Bestrebungen unternommen werden, Maschinen menschlicher zu gestalten. Hypermedia beispielsweise, die Grundlage des WWWs, ermöglicht es, innerhalb des Netztwerks an Maschinen, das das Internet darstellt, Hypermediale Dokumente abzurufen und bereitzustellen. Die Grundidee von Hypermedia ist es jedoch, die Verknüpfung der menschlichen Gedankenwelt abzubilden (Nelson 1974). Kein Wunder also, wenn sich bezüglich der Informationssuche im WWW ähnliche Vergleiche ziehen lassen. In diesem Beispiel vergleiche ich die Echtzeit-Suche mit dem Bewusstsein (consciousness) und die Archivbasierte-Suche mit der Erinnerung (memory). Beide lassen sich getrennt betrachten, machen aber erst im Zusammenspiel wirklich Sinn.
web-search-consciousness-memory
Suche als Kombination von Bewusstsein und Erfahrung.
Wenn ich nun mit dem Zug verreisen möchte, dann habe ich mir meistens bereits im Vorhinein meine Verbindungen herausgesucht und irgendwie festgehalten (Archiv), dass früher und später (meist) auch noch Züge fahren, habe ich ebenfalls registriert, aber die genauen Informationen habe ich mir nicht gemerkt, also vergessen (oblivion). Ebenso habe ich ggf. Erfahrungen meiner Bekannten (“Fahr bloss nicht um diese Uhrzeit, da ist es immer gerammelt voll!”) mit in meine Entscheidung einbezogen (soziales). Ist es soweit und ich befinde mich am Bahnhof, muss ich sowohl mein Wissen (Zugverbindungen, Empfehlungen), Erfahrung (Prinzip des Öffentlichen Personenverkehrs, Bedienung eines Fahrkartenautomaten, ect.) als auch auf mein Bewusstsein (Anzeigetafel der Zugverbindungen bei eventuellen Änderungen wie Gleiswechsel oder Verspätung, suchen des Bahnsteigs, ect.) in Anspruch nehmen (consciousness). Dabei filtert mir mein Bewusstsein unnötige Informationen bereits im Vorfeld heraus und einiges wird mir vermutlich nicht auf Dauer im Gedächtnis bleiben (Farbe der Schuhe der Leute, die mir entgegen kommen), anderes hingegen schon, so dass ich, wenn ich z.B. diese spezielle Zugverbindung tagtäglich benutze, nicht mehr lange suchen muss, sondern mich zielstrebig an den jeweiligen Bahnsteig begebe (memory). Auch wird im Laufe der Zeit einiges aus meiner Erinnerung verschwinden, sofern es nicht mehr benötigt wird (Fahrplanänderungen). Spontan reagiere ich auf das, was ich in Echtzeit erlebe. Sehe ich beispielsweise, dass die Buchhandlung in der Bahnhofspassage 50% Rabatt auf Krimis anbietet, und ich weiss, dass z.B. meine Tochter gerne Krimis liest (soziales), dann werde ich es mir überlegen, ob ich nicht noch schnell ein Mitbringsel in dieser Buchhandlung erwerben werde, sofern noch genügend Zeit bleibt.
An diesem einfachen, alltäglichen Beispiel, wird bereits ersichtlich, wie komplex tagtäglicheVorgänge des Suchens oder Findens ablaufen. Ständig muss zwischen relevanten und unnötigen Informationen unterschieden und auf bereits Erlerntes zurückgegriffen werden.
Nun das Beispiel einer Web-Suche, wie sie in Zukunft ablaufen könnte. “Könnte” deswegen, weil die Filter, die hierfür nötig sind noch nicht ausreichend entwickelt sind.
In naher Zukunft möchte ich mir einen neuen Computer zulegen. Einige Kriterien, die ich hierfür zu Rate ziehe sind:

  • Mobilität – ich möchte gerne unterwegs Artikel lesen und mir Notizen machen.
  • OS: Linux oder Mac OS.
  • Genügend Speicher, um meinen Desktop PC überflüssig zu machen – optional.

Damit mir nun eine Suche passende Ergebnisse liefern kann, die zu einer Kaufentscheidung führen, muss ein Profil (memory) meiner Wünsche vorhanden sein, das Filter zur Verfügung stellt, die mir vielleicht Folgendes vorschlagen:

  • iPad
  • MacBook
  • Netbook mit Intel Atom

Jeder einzelne obige Punkt stellt hierbei einen Kompromiss dar und ich denke, dass ein System schon sehr komplex ausgeprägt sein muss, damit es auf eine Suche wie z.B. “mobiler PC kaufen” diese Liste liefert. Bei dieser Auflistung hätte ich nun z.B. die Möglichkeit die Eigenschaften der unteschiedlichen Prozessoren und Betriebssysteme zu vergleichen (memory), dadurch, dass mir beispielsweise weiterführende Hyperlinks zu Wikipedia angeboten werden. Das iPad wird aus Aktualitätsgründen auch in dieser Liste aufgeführt, da es meinen Anforderungen an einen mobilen PC recht nahe kommt. Da es jedoch über kein Leopard-artiges OS verfügt, scheidet es leider u.a. auch wegen des Fehlens einer Kamera aus – ist jedoch für die fernere Zukunft weiterhin aktuell. Was die Ergebnisse bezüglich Netbook angeht, könnte ich jetzt z.B. eine weiterführende Liste mit Installationstipps für Linux auf Netbooks und kompatible Modelle aufgeführt bekommen, bei denen die Installation besonders unkompliziert verläuft – das könnte ein Ergebniss aus Echtzeit- und Archivbasierten-Resultaten sein. Wenn ich mir nun das Modell, das mir besonders geeignet erscheint, genauer ansehe, erhalte ich vielleicht einen Hinweis darüber, dass sich ein Linux-Freak aus meinem sozialen Netz gerade eben dieses Netbook zugelegt hat. Er hat eine kleine Review geschrieben, in der er das Fazit ziehen mag, dass die Leistung vollends für einen mobilen Gebrauch genügt, er jedoch trotzdem auf ein zusätzliches DVD-Laufwerk nicht verzichten kann. Des weiteren ist das Schreiben von längeren Texten auf dem Gerät nicht besonders ergonomisch.

Das MacBook letztlich ist mittlerweile in einer neuen Auflage erschienen, preislich und aus Gründen der Mobilität kommt für mich das Einsteigermodell (13″) in Frage. Der Prozessor ist jedoch nicht unbedingt sehr viel schneller als das Modell, das ich jetzt habe, dafür ermöglicht es bis zu 4GB RAM, das zudem wesentlich schneller angesprochen wird als das RAM in meinem Gerät, das nur über 1GB verfügt. Zusätzlich zum integrierten DVD-Laufwerk kann ich Festplatten bis zu 500GB einbauen lassen. Damit bräuchte ich meinen Desktop nicht mehr als Datenspeicher – derzeit verwende ich knapp 100GB. Meine Idealkonfiguration des Einsteiger MacBooks (2.26GHz Intel Core 2 Duo, 4GB DDR3 RAM, 320GB HD) ist jedoch nun nicht mehr ganz so günstig, wie ich es mir erhofft hatte. Ich erhalte einen Hinweis (z.B. über Twitter – Echtzeit), dass ein grosser Elektronik-Handel derzeit das MacBook vergünstigt anbietet, leider ist es jedoch das Vorgängermodell in der Standardkonfiguration. Ein weiterer Hinweis teilt mir mit, dass ich noch bis zu Mitte März eingeschriebener Student sein werde und demnach im Apple Store zu Studentenkonditionen einkaufen kann. Dadurch wird das Gerät doch noch einigermassen erschwinglich und voraussichtlich werde ich mir in den nächsten Tagen ein solches Gerät zulegen. Über mein weiteres Leben ohne Desktop, werde ich dann im Anschluss berichten.

Recherchen, die durch sukzessiven Ausschluss zu diesem Ergebniss (MacBook 13″, 2.26GHz Intel Core 2 Duo, 4GB DDR3 RAM, 320GB HD) führten habe ich alle unlängst (mühsam) selbst durchgeführt. Was ich mir nun für die Zukunft vorstelle, wäre ein Assistent, der mich innerhalb weniger Klicks (ähnlich Wolfram|Alpha) zu meinem Ergebnis bringt. Dieser Assistent benötigt jedoch zusätzlich zu einem “Bewusstsein” auch “Erfahrung”, um tatsächlich brauchbare Entscheidungshilfen zu liefern. Für mich ist demnach die Echtzeit-Suche nicht ein Trend, oder nur eine weitere Möglichkeit der Web-Suche. In Verbindung mit der traditionellen, Archivbasierten-Suche, wird eine komplett neue Web-Suche als Einheit (Assistent) entstehen.

Echtzeit-Suche wurde und wird übrigens auch oft mit Sozialer-Suche gleichgesetzt. Interessanterweise übt sich Google derzeit in den Disziplinen Echtzeit und Soziales getrennt. Es ist jedoch meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis beides wieder zusammen findet. Die Soziale-Suche ist ein Filter, der für Echtzeit-Suchergebnisse einerseits, als auch für die traditionelle Archivbasierte-Suche sinnvoll eingesetzt werden kann.

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Allgemein dominik | 22 Jan 2010

Tipps zur Stellensuche

Schon vor geraumer Zeit habe ich mir auf diese lesenswerte Compilation von Ratschlägen ein Lesezeichen gesetzt.

Nachfolgende Präsentation finde ich besonders nennenswert.

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Allgemein & Hypermedia dominik | 09 Jan 2010

Ausführliches Interview mit Vint Cerf


Vinton Gray “Vint” Cerf ist salopp gesagt (einer) der Erfinder des TCP/IP-Protokolls, dem das Internet zugrunde liegt.

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Allgemein dominik | 04 Jan 2010

Binäre Träume

Wer sich über die Schupfnudeln wundert – die waren sehr lecker, wenngeich auch sehr aufwändig (Kartoffeln kochen, schälen, quetschen, kneten, schupfen, kochen und letztlich braten). Und momentan benutze ich das Bild davon, um einige SEO-Tests (u.a. auch auf diesem Weblog) damit durchzuführen.

Was mich jedoch heute verwunderte war, dass ich – kurz vor dem Aufwachen – in meinen Träumen binär gerechnet habe – und das sogar richtig, soweit ich mich noch erinnern kann.

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Allgemein dominik | 01 Jan 2010

Lifestyle “Twenty Ten”: Nein zum “Ja”

Die 10er Jahre haben begonnen und es entspricht der Tradition die Vorgängerjahre (die 0er) Revue passieren zu lassen. Gehen wir eine weitere Dekade zurück zum Ende des letzten Jahrhunderts. Die 90er haben uns dem Anfang von dem gebracht, was wir damals noch “Cyberspace” nannten. Das WWW schlüpfte aus dem Ei. War es Anfangs eher eine Art CB-Funk für Geeks (gab es den Begriff Geek damals schon?), wurde es zu Beginn des neuen Jahrtausends das Objekt wilder Spekulationen, bis der Neue Markt und die Dotcom-Blase platzte. Ich weiss, mittlerweile will das niemand mehr hören (vor allem angesichts der neuen Hypes des späten Web 2.0 – ja Web 3.0 oder Web Squared gar). Was sich aber im Verlauf geändert hat war eher eine stille Revolution. Keine manuelle und teure Einwahl ins Internet, Webseiten sind kein Fall für Spezialisten mehr. Die Internet-Flatrate, die Eintrittskarte zum WWW, hat sich zum Telefonie-Komlettpaket dazugesellt, Weblogs und Wikis erfreuen sich großer Beliebtheit, Facebook und Twitter sind hip, jeder kann mitmachen. Anfangs der 90er waren Mobiltelefone noch etwas für Angeber, heutzutage ist die erweiterte Realität (AR) auf Smartphones schon fast ein alter Hut. Wir haben diese neuen Technologien, belächelt, bestaunt oder vielleicht sogar gefürchtet. Jetzt wenden wir sie an, als ob es nichts Selbstverständlicheres gäbe (Abb.).

Zeitachse Web 1.0 - 4.0

Abb.
:
 Zeitachse der Web-Evolution. Als “The fertile Verge” wird der Zeitabschnitt bezeichnet, der zwischen der Generation von Web 1.0- und Web 2.0-Anwendungen und Diensten verstrichen ist.

Bringen wir nun einen interessanten Vergleich mit ins Spiel, indem wir unser menschliches Gehirn mit einer Festplatte gleichsetzen. Im Laufe der Zeit hat sich unsere Aufmerksamkeit auf verschiedene Medien, Netzwerke und Technologien fragmentiert, zersplittert, verlaufen oder zerstreut – wie eine alte Festplatte quasi. Das Echtzeit-Web, eine wertvolle Informationsquelle ist zugleich eine schreckliche Zeitfalle und momentan können wir die Flut von Informationen nur schlecht bändigen. Nun sollten wir diese neue Ära nutzen, eine Art digitale Defragmentierung vorzunehmen, unsere Aufmerksamkeit neu bündeln und zu alter Produktivität zurückzukeheren. Eine praktikable Variante zum geistigen Defragmentieren schlägt hier beispielsweise John Mayer (Quelle: Techcrunch) vor – es muss ja nicht gleich Web 2.0-Selbstmord sein.

Mayer schlägt Folgendes vor, um den zerstreuten Geist wieder zu ordnen:

  • Das Defragmentieren startet um 9 Uhr vormittags 2010-01-01 und endet 2010-01-08 zur selben Zeit.
  • E-Mails werden nur von Desktop- oder Notebook-Computern geschrieben.
  • Mobiltelefone werden nur zum Telefonieren benutzt.
  • Soziale-Netzwerk-Websites sind komplett tabu.
  • Unterhaltungs-Websites (Snopes, Digg, YouTube, ect.) ebenso.

Ist das praktikabel? Aus meiner Sicht ein klares Jein. Dennoch werde ich die digitalen Ströme, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke, neu ordnen. Problematisch ist hier nur, dass der Computer und das Web bei mir zur Arbeit, zur Kommunikation und zur Zerstreuung verwendet wird, da ich mich von meinem Fernseher getrennt habe und nur äusserst ungern telefoniere. Ferngesehen wird auch auf dem Computer nicht, Radio gehört schon. Ab und an spiele ich auch. So werde ich Mayers Vorschläge jedenfalls für mich umsetzen:

  • Gestartet habe ich heute nach dem Aufstehen. Das neue Regime, in dem ich mich zwinge effektiver mit den digitalen Informationsströmen umzugehen und sie neu zu evaluieren, sollte bis Sonntag den 10ten Januar andauern. Dann werde ich mir evtl. mehr gönnen aber auch hoffentlich einiges beibehalten.
  • E-Mails werden nur noch morgens oder abends (vorzugsweise nur noch abends) geschrieben und beantwortet.
  • Mobiltelefone werden zum Telefonieren benutzt – das ist nicht weiterhin schwierig. SMS-Textnachrichten waren noch nie ein Fall von mir und telefonieren ist ohnehin nicht meine Stärke. Mein Mobiltelefon benutze ich hauptsächlich als Stoppuhr. Das bleibt so. Ein Smartphone besitze ich nicht.
  • Soziale Netzwerke – das ist schwierig. Ich beziehe viele Nachrichten über Twitter. Twitter als Morgen- und Abendlektüre, inklusive einiger gelegentlicher Nachrichten meinerseits zu diesen Zeiten, scheint mir hingegen angemessen. Bei Facebook werde ich mir ein abendliches Spielchen FarmVille jedoch nicht verwehren. Aus der Mafia bin ich heute bereits ausgetreten. Andere Social Games spiele ich nicht. Da meine Tochter jedoch auf meinem Benutzerkonto Happy Aquarium – so ganz und gar nicht mein Fall – und ebenso FarmVille spielen darf, werde ich sie dennoch weiterhin dabei beaufsichtigen
  • Was sonst noch bleibt:
    • YouTube und SlideShare Objekte werde ich nur noch dann ansehen oder als Lesezeichen speichern, wenn sie in einem Weblog-Eintrag von beruflichem Interesse erscheinen.
    • Delicious benutze ich als Lesezeichenverwaltung und das bleibt auch so.
    • Digg – darauf verzichte ich schlichtweg.
    • Flickr und andere soziale Online-Fotodienste: Schwierig. Ich werde vorerst nicht mehr meinen Kontakten folgen, jedoch weiterhin Flickr als persönliches Grafikarchiv nutzen. Dieser Punkt ist insofern heikel, da ich in den nächsten Tagen einige SEO-Tests bezüglich Image-Hosting unter verschiedenen Diensten durchführen möchte.
    • Alle anderen Dienste, die ich vielleicht vergessen habe, fallen in eine der oben genannten Kategorien (Einschränken, Verzichten oder berufliche Nutzung).

Was wird demzufolge mehr genutzt werden? Auch diesbezüglich habe ich so meine Vorstellungen:

  • Der Computer, bzw. das Notebook wird wieder als das genutzt, was es für mich sein sollte: Ein Instrument zum Sammeln und Bearbeiten von Ideen.
    • Ich werde mehr Weblog-Beiträge schreiben.
    • Auch werde ich öfters die (bösen) Google-Docs benutzen, da ich es leid bin meine festgehaltenen Ideen zwischen Notebook und Desktop abzugleichen.
  • Schon seit geraumer Zeit habe ich Ideen für einige SEO-Tests. Ich werde die Zeit nutzen, um einige davon durchzuführen – und darüber Weblog-Artikel schreiben, die ich mit Grafiken, die bei Flickr gehostet werden, illustrieren werde.
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Allgemein & Literatur dominik | 29 Dez 2009

Neujahrskaffee – 2010 bringt uns Google caffeine

Googles neuer Such-Algorithmus (Codename caffeine) soll (laut TechCrunch) im Neuen Jahr aktiviert werden – die offizielle Meldung von Google habe ich wohl über die Feiertage verschlafen. Was wird sich dadurch ändern? Nicht viel. Google caffeine reagiert spontaner (http://www.geldo.de/wordpress/2009/09/05/dritte-testrunde/) auf aktuelle Geschehnisse. Es ist eine Art Feinabstimmung “unter der Haube” der gigantischen Suchmaschine, die aktuellere Ergebnisse bevorzugt – Schlagwort: Suche in Echtzeit. Interessant dabei ist, dass den Namen der URLs wenig Beachtung geschenkt wird: Nur 5% enthalten eine exakte Übereinstimmung des Suchbegriffs und der URL wird insgesamt nur 6% Bedeutung beigemessen (TechCrunch).

Das leuchtet ein, denn aktuelle Nachrichten werden über viele Kanäle verbreitet – oft auch über gekürzte URLs, damit sie in die knappen Nachrichten/ Status-Updates von Microblogs wie z.B. Twitter passen (z.B. http://bit.ly/7feluT statt http://www.batz-leuchtsysteme.de/category/licht-und-beleuchtung/led-ringbeleuchtung/).
Das bringt uns zu einem weiteren aktuellen Thema: URL-Kürzer wie bit.ly, is.gd oder tiny.url erfreuen sich daher grosser Beliebtheit, sie sind teilweise bereits in die Clients der Microblogging-Dienste (z.B. TweetDeck) integriert und erlauben darüber hinaus Möglichkeiten zur Statistik-Erfassung und -Auswertung, da die URLs ja erst vom Anbieter des Dienstes verarbeitet werden, ehe auf die original URL weitergeleitet wird. Google mischt neuerdings mit seinem Dienst http://goo.gl/ auch hier munter mit.

Ist es nun obsolet seine URLs mit sprechenden (und demzufolge meist langen Namen) zu versehen? Mit nichten. SEO ist aus meiner Sicht die Belohnung für sorgfältiges Arbeiten. Wenn ich nun eine URL z.B. meinedomain.de/001/0234.html statt meinedomain.de/kategorie/name-des-artikels.html nenne, mache ich damit niemandem einen Gefallen. Eine sprechende URL erleichtert die Pflege und wieso sollte ich auf die zusätzliche Gewichtung im Ranking verzichten, zumal die vernünftige Benennung vom CMS sowieso automatisch vorgenommen wird?

URL-Kürzer können hier ein interessantes Vehikel sein, die Original-URL zu verbreiten. Twitter ist aus Erfahrung ein gutes Mittel, um URLs (auch bei Google) bekannt zu machen – ich spreche hier nicht von Spam. Die Inbetriebnahme eines eigenen URL-Kürzers von Google selbst, ist ein weiteres Indiz, dass der Suchmaschinen-Anbieter diesen Diensten besondere Beachtung zuteil werden lässt.

Eine sprechende URL in Verbindung mit einem Kürzer (vielleicht sogar der von Google selbst) ist für mich ein unschlagbares Paket. Der Kürzer ermöglicht eine rasche Verbreitung, Indizierung und Auswertung der URL und die sprechende Adresse im Original punktet durch zusätzliche Schlagwörter und Benutzerfreundlichkeit.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch – es bleibt spannend!

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Allgemein dominik | 15 Dez 2009

Abschliessende Dezembertests


google-tests-batz-2009-12-15 – Originally uploaded by Hank Mobley

Ich habe mich gefragt, wie die Platzierungen mittlerweile bei Google aussehen und habe einen weiteren Testdurchlauf gestartet. Diesmal habe ich nur die normale Google-Suche bemüht, Caffeine habe ich ausgelassen. Das Ergebnis spricht für sich selbst: Nur noch fünf Web 1.0-Seiten unter den ersten zehn, dafür ganze 28 der Web 2.0-Fraktion und dazu extrem gut positioniert. Interessanterweise hat sich ein Wechsel bei den Schlagwörtern vollzogen, einige, die zuvor gut platziert waren, tauchen mittlerweile nicht mehr auf und Suchanfragen, die zuvor kein oder nur ein schlechtes Ergebnis lieferten, liegen ganz weit oben. durch die Migration hat sich der Schwerpunkt geändert. Es werden jetzt vielmehr die Schlagworte gelistet, die auch tatsächlich auf der Website verwendet werden. Verknüpfungen erklärungsbedürftiger Begriffe mit Wikipedia bescherte den korrespondierenden Seiten noch bessere Platzierungen und eine lokale Suchanfrage resultierte in einem Ergebnis bei Google Maps – nach einer Anmeldung der Firma bei Google mit einem Benutzerkonto ist das auch nicht sehr verwunderlich.

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Allgemein & Hypermedia dominik | 08 Dez 2009

Future Talk – Nova Spivack (Twine) über Semantik, Web-Suche 3.0 und zukünftige Entwicklungen

Sehenswert. Nova bezieht sich hier auf viele kluge Köpfe (z.B. Ray Kurzweil).

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Allgemein & Fortschritt Diplomarbeit & Migration & SEO-Tests dominik | 25 Sep 2009

Sitzfleisch!

Schalunen, nahe Mühle

Originally uploaded by Hank Mobley

Vom improvisierten Arbeitsplatz in den MTB-Sattel und etwas mit dem schweizer Mobiltelefon (Natel) von Nokia gespielt. Kurz durchschnaufen und weiter arbeiten. In diesem letzten Monat bis zur Abgabe der Diplomarbeit darf ich nicht faul sein. Die derzeitigen SEO-Tests laufen noch bis heute Nachmittag, ich liege insgesamt gut in der Zeit

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