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Archiv für Juni, 2011

Allgemein &Literatur &postaweek2011 | 21 Jun 2011

Renaissance des Buches

Auch wenn die Zukunft des Buches in Amazon Kindle und anderen Anzeigevorrichtungen liegen mag, es gibt noch immer exklusive Verwendungsmöglichkeiten für diese altmodischen Speichermedien des gedruckten Wortes.

Eine wahre Wiedergeburt ist das, was Jeremy May mit Büchern anstellt.
Aus dem Innenleben schält er Schmuck heraus – Kunst zum Tragen entsteht.

Da der Rest des Buches intakt bleibt, ist es zusätzlich die Schatulle zum jeweiligen Schmuckstück. Bravo!

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Allgemein &postaweek2011 | 17 Jun 2011

Verflixt und zugenäht, wo ist der Leihfilm hin?

Ähnliches Erscheinungsbild, unterschiedliche Funktion: iDVD auf dem Mac (Leo) und Videos in iOS (v.l.n.r.).

Ich kam mir hinterher ehrlich gesagt wie ein lesebebrillter Opa vor, der vergebens versucht, mit Fernbedienung in der einen und Programmzeitschrift in der anderen Hand, seinen Videorecorder zu programmieren. Was war geschehen?

Ich hatte mir meinen zweiten Leihfilm über iTunes auf dem iPad geholt und wollte ihn nun auf demselben abspielen.



Also: iTunes > Downloads > Einkäufe…

So habe ich es doch das erste Mal auch gemacht, oder?
iTunes öffnet daraufhin das Programm iPod – warum auch immer. Dort finden sich die Audiodateien, Hörbücher, Fernsehsendungen und Filme. KEINE LEIHFILME, AAARRRGH!

Wo ist der Film? Auf iTunes am Mac ist er unter dem Gerät iPad angeführt.

Ich suche.
Ich recherchiere.
Und finde nichts.

Die Gebrauchsanleitung, die ich unter iBooks abgelegt habe, nach “Leihfilm” durchsucht, verweist auf das separate Abspielprogramm “Videos”. Warum das denn?

iTunes macht doch alles, oder? Ich kann damit Musik, Podcasts, Hörbücher, Webradio (zumindest auf dem MacBook), Fernsehsendungen und Filme abspielen. Gleichzeitig ist es auf dem Notebook die digitale Verteilerstelle (Hub).

Die Applikation Videos habe ich sehr wohl gesehen, hielt sie aber aufgrund der Ähnlichkeit mit iDVD für ein Programm zur Bearbeitung von Videos und nicht für eine Funktion, die unter die Domäne von iTunes fallen sollte.

Ärgerlich ist es immer, wenn etwas, das durch häufige Benutzung quasi ins Muskelgedächtnis gewandert ist, dann nicht mehr funktioniert – insbesondere bei Apple.
Wird z.B. ein Lichtschalter versetzt, greift der Mensch noch wochen-, wenn nicht monatelang, daneben, bis das Muskelgedächtnis neu “verdrahtet” wurde.

In meinem Fall war der Lichtschalter “iTunes”, der auf “Videos” verlegt wurde. Wieso benötige ich neben iTunes, iPod noch dieses Programm, das zudem vom Icon eher an Filmschnitt erinnert?

Hier wäre mehr Konsistenz wünschenswert.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 09 Jun 2011

Lernen mit Karteikarten? Zellstoff-Speicher sind im iZeitalter doch uncool!

Würde ich Evernote benutzen und müsste ich auf eine Prüfung lernen, wäre das kostenlose Evernote Peek für das iPad 2 in Verbindung mit dem Smart Cover eine willkommene Alternative zum altbackenen System mit Karteikarten. Das sind einige Konjunktive auf einem Haufen, doch sehen wir uns die Applikation einmal etwas an:

Das erste Segment der iPad Hülle aufgeklappt und eine Frage wird sichtbar. Wird das zweite Segment hochgehoben, folgt die Antwort darauf. Das funktioniert sowohl mit Fragen zur Allgemeinbildung, die das Programm voreingestellt parat hält, als auch mit eigenen Notizen, die vorher eingegeben wurden. Letztere können zum Lernen von spezifischen Prüfungsfragen genutzt werden.

Das mag vielleicht etwas vom Schiessen auf Spatzen mit Kanonen haben, wenn es jedoch der Motivation zuträglich ist, heiligt auch hier der Zweck die Mittel (falls vorhanden).

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