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Archiv für März, 2011

postaweek2011 | 30 Mrz 2011

F.lux – schönere Bildschirmarbeit, besserer Schlaf

Sind die Einstellungen vorgenommen, agiert F.lux im Hintergrund.

 

Neue Bildschirme sind toll, doch leider sind sie tagsüber oft zu trüb und nachts zu grell eingestellt. Oft kommt es gar soweit, dass, wer nachts noch in den hellen Bildschirm starrt, später dann Probleme mit dem Einschlafen hat. Ergo: Das, was bei einer Lichttherapie positiv und erwünscht ist und durch das Betrachten einer hellen Lichtquelle provoziert wird, stört bei der Bildschirmarbeit.

F.lux ist ein kleines Hilfsmittel, das den Bildschirm dem Umgebungslicht anpasst. Bläulich-hell tagsüber, gelblich-gedimmt gegen Abend, wenn Kunstlicht zum Einsatz kommt. Nicht geeignet ist es jedoch für Arbeitsplätze, bei denen die Anzeigevorrichtung exakt kalibriert sein sollte, wie z.B. bei der Bildbearbeitung.

Für die restlichen Tätigkeiten gilt aber: Installieren, einstellen und vergessen, das Arbeiten wird merklich angenehmer mit F.lux.

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Allgemein &postaweek2011 | 25 Mrz 2011

iWait

Einen Monat noch warten - allemal besser als Schlangestehen.

Jetzt habe ich doch noch angebissen.
Verwundert, dass der Apple Store heute morgen tadellos funktionierte, habe ich mir ein iPad 2 bestellt. Jetzt heisst es allerdings einen Monat noch darauf warten.
Egal, besser als sich die Beine in den Bauch stehen, denn das ist vertane Zeit.

Ausserdem habe ich genau das Modell, das ich auch wollte und das rote Ledercover, das es nur im Apple Store gibt.

Vielleicht radle ich trotzdem heute nachmittag nach Jegenstorf, um zu sehen, ob der Inter Discount dort iPads führt und ob da ein Andrang herrscht.

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Allgemein &postaweek2011 | 22 Mrz 2011

Und wie war dein Tag? – Oh Life!

OhLife - kein Weblog, sondern ein intimes Tagebuch.

Das führen eines Tagebuchs kann eine äusserst lohnende, wenngleich auch oft mühsame, Aufgabe sein. OhLife will hier mit einem neuen Ansatz helfen. OhLife ist kein Weblog. Es ist ein intimes, sehr persönliches Tagebuch, das die Ideen und Erlebnisse aufnimmt, die nur für einen selbst bestimmt sind.

Jeden Tag schickt der Dienst eine E-Mail, in der nach dem Tagesverlauf gefragt wird. Die Antwort, die auf diese E-Mail zurückgeschickt wird, ergibt den Tagebucheintrag, inklusive angehängtem Foto.

Einfacher und persönlicher geht es wohl kaum. Auch die Benutzeroberfläche ist sehr schlicht gehalten, ohne jeden Heckmeck und unterstreicht den Charakter eines Tagebuchs. Ich benutze OhLife nun seit einer Woche und finde es stellt, neben meinen Weblogs, eine sinnvolle Bereicherung zum Sammeln meiner Gedanken und Erlebnisse dar.

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Allgemein &postaweek2011 | 14 Mrz 2011

Marco Tschirpke Flügelstürmer – Schweizpremiere – La Capella Bern – 2011-03-11

Das Konzert mit Marco Tschirpke zählte zum krönenden Abschluss des Geburtstags meiner Frau. Teil eins befindet sich auf meinem WP.com Weblog “Weissblaue Noten”.

Am frühen Freitagabend ging es nach Bern hinein zum La Capella, das sich etwas peripher befindet. Die Anreise verläuft problemlos mit Bus oder Bahn. Individualverkehr ist weniger empfehlenswert.

Die Kleinkunstbühne befindet sich – der Name deutet es bereits an – in einer renovierten und umgebauten Kapelle. Die Akustik ist demnach recht gut. Tschirpkes Flügel klang auch ohne Verstärkung brillant, die Mikrophonanlage für Sprache und Gesang war leider weniger hochwertig. Vielleicht waren aber daran auch die Bühnenmonitore schuld – wir hatten Plätze in der ersten Reihe.

Das Programm “Flügelstürmer” lässt sich auf unterschiedliche Weisen erschliessen:

Mir gefiel besonders das Klavierspiel. Mit längeren Stücken könnte allein ein Liederabend bestritten werden.

Meine Frau hingegen legte mehr Wert auf die Komik, Gedichte, Anekdoten und Pointen, bei denen sich öfters die Frage stellt, warum das jetzt überhaupt lustig war – ein äusserst feinsinniger Humor.

In Kombination ergab es einen kurzweiligen Abend mit ca. zweistündigem Programm. Marco Tschirpke ist unserer Meinung nach uneingeschränkt all jenen zu empfehlen, die einmal eine andere und anspruchsvolle Unterhaltung suchen – es muss ja nicht immer nur Komödie oder Jazz sein.

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Allgemein &postaweek2011 | 10 Mrz 2011

Eingeschlossen in der Relevanz-Blase – Zeit für die Dusel-Maschine

Bubble World

Leben in einer abgekapselten Welt - schön, schön einfältig!

Kaum, dass wir persönliche Ergebnisse von Suchdiensten erhalten, werden schon die ersten Kritikerstimmen laut. Credo: Wenn wir nur die Informationen zugesteckt bekommen, die wir tatsächlich auch beachten, erweitern wir unseren Horizont nicht mehr. Prinzip Chinesische Mauer – wir leben in unserem eigenen Mini-Universum und schauen nicht mehr über den Tellerrand hinaus. Und das bei so einem innovativen Medium wie dem World Wide Web!

Nun, das Problem ist folgendes: Wir würden ja z.B. gerne “Krieg und Frieden” lesen, greifen aber dann doch zum “Lustigen Taschenbuch” oder der Fernbedienung. Das zeichnen die schlauen Algorithmen der diversen Web-Dienste natürlich geflissentlich auf und präsentieren uns als Folge dessen nur noch intellektuelles “Junk Food” und so entstehen ungewollt Scheuklappen, die das Blickfeld einengen. Doch irgendwie muss dem anschwellenden Informationsstrom Einhalt geboten werden, damit der Informationssuchende keine nassen Füsse bekommt.

Das Thema Relevanz habe ich hier in diesem Zusammenhang bereits des öfteren behandelt. Relativ neu und dementsprechend spannend ist der aufkommende Begriff Serendipidität, glücklicher Zufall – weniger akademisch ausgedrückt, oder einfach Dusel im süddeutschen Sprachraum, der derzeit im Zusammenhang mit Relevanz öfters genannt wird.

Serendipidität

Grafik nach "The Information Discovery" Matrix von Mahendra Palsule in "The Age Of Relevance"

Die Dusel-Maschine liefert mir demzufolge, indem sie den Relevanz-Filtern ein Rauschen hinzufügt, Ergebnisse, an die ich gar nicht gedacht hätte, die aber dennoch für mich interessant sind. In meinem Fall ist dies StumbleUpon und Twitter.

StumbleUpon überrascht mich immer noch mit Ergebnissen aus den weit gesteckten Interessensbereichen, die ich selbst so eingestellt habe. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die schlauen Filter den Streuungsfaktor weiter einengen werden, sofern ich selbst nicht eine überraschende Handlung vornehme.

Twitter benutze ich in der Rohform quasi, direkt aus dem Browser und lese meine 15 bunt gewürfelten Quellen, die zwar meist aus der Technologie kommen, aber auch einen Farmer aus Alabama und eine “Soccer mom” beinhalten, eben wegen dem Streuungsfaktor der Ergebnisse.

Einige Stimmen verlangen die Freigabe und Einsicht in die verwendeten Algorithmen der Dienste oder einen Streuungsregler, mit dem den Suchergebnissen ein gewisser Anteil Zufallsrauschen hinzugefügt werden könnte. Bis dahin müssen wir jedoch selbst auf die gesunde Mischung unserer Informationsdiät achten.

mashup

Fachartikel und ein LTB - die Mischung macht's!

Wenn wir also tatsächlich “Krieg und Frieden” lesen wollen, nimmt uns das niemand ab. Ein Hörbuch wäre da ein praktikabler Kompromiss. Was unseren Konsum angeht, sind wir aber genau so selbstverantwortlich, wie wir das für das Hinterlassen unserer Datenspur auch sind. Und so beisst sich die Schlange in den Schwanz, denn das eine bedingt auch hier das andere.

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Allgemein &postaweek2011 | 07 Mrz 2011

Rezepte häppchenweise – Publizieren mit Microdata

Fruit Tray

Mundgerechte Happen - für unsereins die Obstschale. Maschinen bevorzugen Microdata, Microformats oder RDFa.


Angeregt vom Artikel Slice and dice your recipe search results im offiziellen Google Blog habe ich mich entschlossen mich (endlich einmal) mit der semantischen Kennzeichnung von Texten im Web auseinanderzusetzen.
Natürlich sollen Texte im Web zuerst für Menschen und erst dann für Maschinen gestaltet werden. Mit ein wenig Aufwand jedoch, lassen sich z.B. Rezepte, Adressen oder auch Produkte auch für Maschinen besser aufbereiten. Möglich ist die bessere Lesbarkeit für Google und Co. durch den Einsatz von RDFa, Microformats und Microdata.
Ich habe mich hierbei für das Microdata-Format entschieden, das im Wired Weblog Webmonkey recht gut beschrieben wird. Grund dafür ist der, dass die Strukturierung mit Microdata vermutlich die simpelste Variante der dreien ist und sich (laut Webmonkey) wohl als Standard in HTML 5 durchsetzen wird.
Über Microdata wacht die WHATWG, die Web Hypertext Application Technology Working Group, die von Mitarbeitern Apples, der Mozilla Foundation und Opera Software 2004 mit dem Web-Autor als Zielgruppe ins Leben gerufen wurde.
Angeregt durch die leckere Obstschale oben und da ich mich erst einmal auf die Strukturierung mit Microdata konzentrieren muss, beschränkte ich mich auf ein einfaches Rezept: Ein Obstsalat.
Ja, ich schreibe nebenher als Co-Autor Rezepte für einen Küchen-Weblog auf WordPress.com.
Sicherheitshalber habe ich das Rezept diesmal im externen Editor Dashcode erstellt. Das war auch besser so, denn WP.com entfernt die mühsam eingepflegten Attribute einfach beim Abspeichern. Auf diesem Weblog hier (auch WordPress, aber selbst gehostet) bleiben die Formatierungen jedenfalls im Quelltext erhalten.
Leider sieht das span-Tag in Verbindung mit einer Liste trotzdem nicht gerade schön aus. Was folgt ist jedenfalls das Ergebnis meiner Strukturierungsarbeit:

Obstsalat mit Honigquark

Von

Obstsalat mit Honigquark

Vitamine im Winter


Auch im Winter gibt es bei und Obstsalat. Als Obst wird das genommen, was gerade gut zu bekommen ist – die Orangenzeit ist mittlerweile fast vorbei und die ersten Erdbeeren (und Spargel) lauern bereits in den Startlöchern. Natürlich gehört auf den Obstsalat normalerweise (Sprüh-)Schlagsahne oder Joghurt. Interessant und winterlicher ist die Variante mit Honigquark.
Zubereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamte Zeit:
Portionen: 3
Zutaten:


  • Äpfel:
    1 Apfel

  • Mango:
    1 Mango

  • Bananen:
    1 Banane

  • Kiwi:
    1 Kiwi

  • Ananas:
    1 Ananas

  • Zitronensaft:
    2-3 El

  • Honig:
    2-3 El

  • Halbfettquark:
    250 g

  • Milch:
    2-3 El

Zubereitung:

  1. Obst säubern und in eine grosse Schüssel schnippeln.
  2. Etwas Honig dazugeben und mit dem Zitronensaft beträufeln und mehrmals durchmengen.
  3. Den Quark in eine weitere Schüssel geben und mit der Milch und dem Honig verrühren.
  4. Vor dem Servieren den Obstsalat nochmals durchmengen. Nach Lust mit gehackten Nüssen, Mandeln oder Rosinen/ Sultaninen bestreuen.

Im Quelltext sieht das dann (in Google Chrome) so aus:

Der Quelltext, WP.com lässt die Attribute jedoch weg und das Gepfriemel ist für die Katz.


Fazit: Für eine standardisierte Erfassung strukturierter Texte, die von Google und Co. besser ausgelesen werden können, ist Microdata recht gut geeignet, sofern ein Grundverständnis an HTML und etwas Geduld für den zusätzlichen Arbeitsaufwand mitgebracht wird. Web-Autoren werden sich dennoch unnötigerweise schwer tun, solange Microdata noch nicht in das CMS der Wahl integriert ist.

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Allgemein &Hypermedia &postaweek2011 | 02 Mrz 2011

(Noch) ein Film über Facebook

Status des Facebook-Projekts


Nach dem Kinofilm ein weiterer Film über Facebook? Höchstwahrscheinlich.
Das Projekt “The Future of Facebook” ist derzeit noch beim Sammeln für das moderate Budget von mindestens 5.000 US$. Je mehr Geldmittel zustande kommen, desto opulenter soll das Projekt, das mit Sicherheit nicht kommerziell orientiert ist, werden. Die kurze Vorschau besteht, den moderaten Mitteln entsprechend, aus einem Zusammenschnitt verschiedener Webcam-Interviews. Der Inhalt ist entscheidend. Und so melden sich allerhand illustre Persönlichkeiten – u.a. Kevin Kelly und Nova Spivack – zum Thema Facebook zu Wort.
Das Ergebnis könnte interessant werden. Aber muss es denn immer nur Facebook sein?
Ich habe nicht gespendet, denn so wie es aussieht, werden die benötigten Mittel in Kürze beschafft und wen das Thema wirklich interessiert, der folgt ohnehin den Meinungsmachern in diesem Bereich.

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