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Archiv für Februar, 2011

Allgemein &postaweek2011 | 22 Feb 2011

Dinner 2.0 – Smartphone-Gefummel am Tisch. Wo bleiben die Manieren?

Genevieve Clark (LOC)

Telephon oder Essen, so war das früher.

Die Qualität des Technologie-Weblogs TechCrunch lässt leider bereits seit einiger Zeit immer mehr nach. Mit der Übernahme durch AOL ging es aber noch weiter den Bach hinunter. Die Autoren hinter den Beiträgen wirken selbstgefällig, selbstherrlich und scheinen nur noch auf eine fesselnde Schlagzeile aus zu sein, der Artikel dahinter ist nebensächlich. Motto: Je spektakulärer die Überschrift, desto belangloser der Inhalt. (Wohltuende Ausnahme stellen noch die Gastautoren dar.)

Den letzten Artikel von MG Siegler kann ich nur noch als rotzfrech bezeichnen. Dieses Manifest des “Dinner 2.0″ mit dem Titel “I Will Check My Phone At Dinner And You Will Deal With It” strotzt nur so vor Arroganz, Rücksichtslosigkeit und Allgemeinplätzen. “Get with the program, or get out of the way.” – so ein das Fazit des Artikels. Dabei macht sich Siegler sich nicht einmal die Mühe zwischen unterschiedlichen Nutzungsarten des Smartphones zu differenzieren.

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Haaaalloooo! Dinner 2.0 - seufz!

Aktualisierungen des Facebook-Status’ oder das Lesen von Mitteilungen ist ebenso o.k. wie das Konsultieren von Wikipedia in Streitfragen. Hier liegt aber der Unterschied, der nicht herausgearbeitet wird. Die gemeinsame Nutzung eines Gerätes als Gruppe nach dem Motto: “Zeig doch mal die Bilder!” beispielsweise, unterscheidet sich sehr wohl vom Abkapseln seines Gegenübers, bei dem das Gerät wichtiger als die reale Person wird. Bei letzterem hingegen frage ich mich, warum treffe ich mich dann überhaupt mit diesem Menschen? Das Smartphone als Gemeinsamer Gegenstand der Unterhaltung ist aus meiner Sicht in Ordnung, als Gegenstand der Zerstreuung vom wirklichen Geschehen jedoch nicht.  Der Anstand im Zeitalter des ständigen Vernetzt seins bleibt zu Gunsten Twitter, Facebook, E-Mail und Co. ohnehin schon viel zu oft auf der Strecke. Viel eher gilt es doch, seiner Gesellschaft gegenüber Respekt zu zeigen und wenn das nun mal ein langweiliges Geschäftsessen oder das allmonatliche Pflichttreffen mit den Eltern ist, dann gilt doch wohl eher hier  ”Get with the program, or get out of the way.” Auch die langweiligste Unterhaltung geht einmal zu Ende.

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Allgemein &postaweek2011 | 18 Feb 2011

Google nascht Lesezeichen

Der häppchenweise Abschied vom Lesezeichen-Dienst Delicious geht in die nächste Runde. Vor wenigen Stunden gab Google die Importfunktion für Delicious-Lesezeichen bekannt. Ich habe ja schon lange darauf gewartet. Die Migration erfolgt zügig und reibungslos: Entweder über OAuth den Import über das Yahoo! Benutzerkonto freigeben, oder einfach mit der Delicious-Kennung anmelden. Das war’s.

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Allgemein &postaweek2011 | 17 Feb 2011

Statt Handy – wir stecken einfach den PC ein!

Das waren die 90er und die Mobiltelefone klobig - die Anfänge der Smartphones deuteten sich dennoch an.

Hin und wieder stöbere ich in meinen alten Archiven und sortiere aus. Von etlichen Publikationen der PC-Shopping (ich war dort knapp drei Jahre als Redakteur tätig) habe ich mich mittlerweile getrennt. Diese habe ich noch behalten. In der Ausgabe 2/95 schrieb ein 16 Jahre jüngeres Ich eines seiner ersten Editorials. Ich befasste mich darin mit Smartphones. Natürlich gab es damals diesen Begriff noch nicht. Schlagworte dieser Zeit waren “Handy” und “PDA” (Personal Digital Assistant). Diese Geräte waren noch recht klobig und aus heutiger Sicht vergleichsweise dumm. Doch, wenn diese beiden miteinander kombiniert wurden, liessen sich bereits damals interessante Dinge bewerkstelligen – ich denke da an meinen Psion Series 3a. Die Entwicklung zum schlauen Universalgerät zeichnete sich ab und gilt letztlich mit dem Erscheinen des iPhones 2007 als besiegelt, das für mich – 14 Jahre später – als die erfolgreiche Neuauflage des Apple Newton gilt. Um den Durchbruch zum omnipräsenten Schlaumeierlein für die Westentasche zu schaffen, mussten diese Geräte jedoch erst erschwinglich und im warsten Sinne des Wortes tragbarer werden. Damalige Handys waren Briketts. Und ich bemühte den Vergleich mit einer Packung Zigaretten. Zigaretten waren noch vergleichsweise billig, akzeptiert und einfach in der Tasche zu verstauen, Handys etwas für nervige Wichtigtuer, exorbitant teuer und eine Last mit sich zu führen. Heute hat sich das umgekehrt: Viele Smartphones sind bereits mit Vertrag billiger als die mittlerweile geächteten “Cancer-Sticks“, zudem gesellschaftsfähig und gleiten fast unsichtbar in die Hosentasche.
In der PC-Shopping 2/95 findet sich übrigens eine weitere geschichtsträchtige Ankündigung: Acorn versucht mit seinem extrem erschwinglichen 32-Bit RISC PC im Verbrauchermarkt Fuss zu fassen – das hat nicht wirklich geklappt. der ARM-Prozessor (Acorn Risc Machine) selbst jedoch, erfreut sich heute grösster Beliebtheit. Kein Wunder, liefert er doch das Kernstück heutiger Smartphones. Und in der Disziplin “Mobile Computing” zeichnet sich zur Zeit die interessanteste Entwicklung hinsichtlich Prozessorleistung (und Stromverbrauch) ab. Dass das Smartphone letztlich einen mobilen PC darstellt, wurde dieses Jahr mit dem U.S. Gerichtsentschluss in Springfield, Luisiana, offiziell.
Ich erspare mir an dieser Stelle weitere Prognosen und bin schlichtweg gespannt auf die kommende Entwicklung.

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Allgemein &postaweek2011 | 15 Feb 2011

Durchschnittliche Schönheit


“Durchschnittsgesichter” – errechnet aus verschiedenen Bildern attraktiver Frauen.

Diese interessante Web-Anwendung lässt den Anwender aus einer Vielzahl Portraitfotos unterschiedlicher (durchschnittlicher) Frauen und Männern eine Auswahl treffen und errechnet dann daraus ein Durchschnittsgesicht.

Normierung der Charaktere per Mausklick.


Diese Normgesichter sind überraschend attraktiv und es stellt sich die Frage, warum diese schönen Durchschnittstypen im Alltag so selten anzutreffen sind. Erika und Max Mustermann sind im wahren Leben tatsächlich schwer zu finden, denn jemand, auf den alle (oder zumindest die meisten) Merkmale im Durchschnitt zutreffen, ist tatsächlich die Ausnahme und dient vornehmlich als statistischer Notbehelf, um es allen möglichst gerecht zu machen. Wer die Demos von Face Research selbst einmal ausprobieren möchte, benötigt u.U. etwas Geduld, denn je nach Tageszeit tummeln sich dort bereits einige Benutzer, die dies auch tun möchten.

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Allgemein &postaweek2011 | 14 Feb 2011

Bill Lama, Dalai Obama, Barack Gates?

Was haben der Dalai Lama, Barack Obama und Bill Gates gemeinsam?


Ich klickte auf den Retweet einer Meldung des Dalai Lama. (Wenn ich mich recht entsinne war das Nova Spivack, dem ich dies zu verdanken hatte.) Postwendend bekam ich von Twitter die Empfehlung, mir u.a. Bill Gates und Barack Obama in den Stream einzuverleiben, da sie dem Dalai Lama ähnlich seien. Tatsächlich?
Kommt darauf an, was hier zum Vergleich herangezogen wird. Ich habe diese Empfehlung etwas unter die Lupe genommen, da mich die unterschiedlichen Persönlichkeiten (Dalai Lama, Obama, Gates) doch etwas stutzig gemacht haben. Von den Kurzmeldungen her, die sie von sich geben, haben diese drei wenig gemeinsam. Was sie jedoch gemeinsam haben, ist, dass ihre Meldungen über den Kurznachrichtendienst von ausserordentlich vielen Nutzern verfolgt werden. Das hingegen allein ist eine recht plumpe Empfehlung, sollte nur die aggregierte Masse und die Tatsache, dass alle Meinungsmacher darstellen, hierfür verantwortlich sein. Bei genauerer Betrachtung stellte ich fest, dass einige meiner Quellen ihrerseits die Meldungen des Dalai Lama, Obama oder Gates verfolgen. Und hier liegt das Problem des Algorithmus: Nehme ich äusserst beliebte Quellen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass sich die Quellen, die wiederum ich für interessant erachte (also meine Freunde), ohnehin für diese Meinungsmacher interessieren.
Soziale Relevanz

Ist diese Modell der Relevanz wirklich noch das Gelbe vom Ei?


Damit ist das obige Modell der Relevanz allein nicht mehr aussagekräftig genug. Zusätzlich müssen die Themen der Quellen, die ich für so interessant erachte, dass ich damit meinen Datenstrom fülle, zu Rate gezogen werden.
Ich habe letztlich keinen der drei meinem Datenstrom hinzugefügt. Ich verfolge derzeit 20 Quellen auf Twitter und das ist mir mehr als genug. Ich überfliege zumindest jede einzelne Meldung. Vermutlich ist es bei Twitter ähnlich wie bei einem Portfolio von Wertpapieren: Es genügt eine Handvoll, um alle Bereiche abgedeckt zu haben. In diesem Sinne werde ich meine Quellen weiter evaluieren und eher noch mehr ausdünnen, als zusätzliche hinzuzufügen.

Trauriger Nachtrag: Ich habe soeben erfahren, dass sich meine Quellen von selbst reduziert haben. Mayer Spivack, Vater des eingangs erwähnten Nova Spivack ist am 12ten Februar dieses Jahres nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren verstorben.

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Allgemein &postaweek2011 | 07 Feb 2011

IPv4 – langlebiges Experiment

Student in Computer Room, 1981

Ob diese Rechner vernetzt waren, vermag ich nicht zu sagen, jedoch 1981, als dieses Foto aufgenommen wurde, existierte das Internet Protokoll Version 4 - kurz IPv4 - bereits 4 Jahre.


Die knapp 4,3 Milliarden möglichen IP-Adressen (2^32), sollten für sein Experiment (Internet) ausreichen, dachte Vint Cerf in 1977. Ja, das IPv4-Protokoll, auf dem das bis heute erfolgreiche Experiment beruht, ist wirklich schon sehr alt. Und dennoch ist es der Antriebsmotor des Webs. Diese IP-Adressen ermöglichen die vielen Verknüpfungen, aus denen das Internet besteht und den angeschlossenen Computern den Austausch von Daten. Diesem Motor ging jedoch am 2011-02-03 der Sprit aus, denn die letzten Adressen wurden da vergeben.
IPv6, der Nachfolger hingegen ermöglicht 2^128 Adressen. Diese 2 zusätzlichen bits machen einiges aus. Nun ist es möglich (laut meinem ehemaligen Professor für Datenkommunikation) jedem Sandkorn in der Sahara eine IP-Adresse zu geben. Als ich ihn an der Essensausgabe der Mensa darauf ansprach, rechnete er noch grob aus, währenddem wir uns in der Schlange fortbewegten, dass mit IPv6 ca. 6,671 * 10^17 Adressen pro Quadratmillimeter Erdoberfläche möglich wären (ich habe heimlich nochmal mit Wolfram|Alpha nachgerechnet). Mehr als genug aus seiner Sicht!
Wirklich? Vint Cerf dachte damals auch dass sein Adressvorrat reicht, räumt aber zusätzlich ein, dass niemand wusste, wie viel Adressen tatsächlich benötigt würden.
Ich denke zweierlei: Erstens, dass der Umstieg auf das neue Protokoll relativ reibungslos erfolgen wird. Und zweitens, dass auch diese Adressen uns irgendeinmal zur Neige gehen werden – eher früher als später. Warum? Wir können – salopp gesagt – nun alles mit IP-Adressen zukleistern, also werden wir es auch tun!
Zuerst werden Alltagsgegenstände mit eindeutigen IPs versorgt – falls sie noch keine haben. Dumme Chips, sogenannte Jelly Beans werden zusätzlich in Wegwerfartikeln integriert sein und ich glaube nicht, dass sie mit dem Entsorgen ihre Adresse aushauchen werden – denn jetzt wird das Verfolgen der Müllroute doch erst interessant! Ich denke hier an die Kurzgeschichte What’s Up Tiger Lily von Paul Di Filippo. (Diese ausgezeichnete Geschichte kann übrigens durch Anklicken des Hyperlinks nachgelesen werden.) Dort erfindet ein Student am MIT eine Möglichkeit, normales Papier durch eine kostengünstige Beschichtung mit Transistoren, die sich nach Belieben arrangieren lassen, in wegwerfbare Supercomputer zu verwandeln. Das sogenannte Proteopape ist allgegenwärtig, sogar zusammengeknüllt als Unrat im Rinnstein.
Ob die Menschheit tatsächlich Proteopape erfinden wird ist dahingestellt, jedoch wird mit den neuen IP-Adressen sicherlich auf die ein oder andere Art ebenso verschwenderisch umgegangen, wie mit dem schlauen Papier in der Kurzgeschichte.
Zu den physischen Gegenständen gesellen sich zusätzlich die Objekte im Cyberspace. Mit dem IPv6-Adressraum könnte jedem Objekt eine eindeutige Identität gegeben werden – ungültige Hyperlinks adé! So rasant wie die Daten im Web anwachsen - laut Spiegel ca. 500 Exabytes allein in 2008 – ist die unvorstellbare Fülle an neuen Adressen endlich.
Das wird hoffentlich kein so grosses Problem darstellen, sollte es dereinst soweit sein, dass uns auch die IPv6-Adressen knapp werden.
Fragt sich nur, was wurde aus IPv5? Denn bei der Vergabe der Versionsnummern wurde scheinbar die 5 übersprungen – tatsächlich? Nun, bereits Ende der 70er wurde das experimentelle Internet Stream Protocol zur Übertragung von Sprache, Bewegtbild und verteilter Simulation ins Leben gerufen. Leider war diesem Entwurf nicht der Erfolg der Version 4 oder 6 beschieden, die Nummer 5 war jedoch bereits vergeben und so trägt das Protokoll (auch IP Next Generation oder IPng genannt), das in Zukunft den Datenstrom im Internet regeln wird, eben die Versionsnummer 6. Happy surfin’!

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Allgemein &postaweek2011 | 02 Feb 2011

Technologie wird diskret – vom Desktop zum Notebook zum Netbook?

Passend zur plakativen Jahreswende 2009/10 vor einem Jahr, habe ich meine Web- und Technologie-Nutzung evaluiert und auch geändert. Nahezu gleichzeitig habe ich mich von meinem monströsen G5-Desktop verabschiedet und ein kleines MacBook angeschafft. Kurz darauf hauchte der G5 tatsächlich seinen Geist aus – als ob ich es geahnt hätte.

Desk G5

Bestandsaufnahme beim Eintreffen des neuen MacBooks.

Hatten die Bildschirme am Desktop-System durchaus ihre ergonomischen Vorteile, überwiegt trotzdem der Platzgewinn des schlanken MacBooks. Das Gerät selbst und eine externe Festplatte als gespiegeltes Archiv und Backup ist genug. Ich habe seitdem auch eine Veränderung in meinem Verhalten, wie ich den Computer selbst benutze, bemerkt. Zusammengeklappt sitzt das Gerät beinah unsichtbar auf meinem Schreibtisch und ich überlege mir fast jedesmal, bevor ich es benutze, was ich denn tatsächlich damit machen will. Der prominente Desktop-Rechner verführte allein durch seine starke Präsenz zur Benutzung aus reiner Verlegenheit.
Somit ist meine Zeit am Computer und auch fernab von einer höheren Qualität geprägt als früher. Dies allein dadurch, dass ich den Gebrauch des Rechners schlichtweg mehr differenziere. (Ausserdem habe ich vor etlichen Monaten sämtliche Spiele auf Facebook gestrichen.)

MacBook

Notebook und externe Backupfestplatte ersetzen Monster G5.

Der Schreibtisch hat wieder ein ansehnliches Aussehen und interessanterweise verhält es sich durch die unaufdringliche Technologie-Präsenz bei mir so, dass ich sie besser in mein Leben integrieren kann. Je mehr die Schlichtheit des Apparats ihn mit seiner Umgebung verschmilzen lässt, desto deutlicher wird seine Nutzung abgegrenzt. Zumindest verhält das sich bei MacBook contra G5 so. Ich besitze immer noch kein Smartphone, iPad o.ä. und das Telefonieren (mit dem Mobiltelefon) ist mir ein Gräuel, also kann ich hier keine weiteren Aussagen treffen.
Ein weiteres Unterfangen war die Installation von Windows, womit sich ein weiters Gerät einsparen ließ. Da ich letztes Jahr während des Wintersemesters noch Student war, konnte ich mir ganz legal eine brandneue Windows 7-Version laden.

WinBook

Windows 7 (32-Bit) funktioniert gut.


Aus Kompatibilitätsgründen entschied ich mich für die 32-Bit Variante. Mit BootCamp war schnell die Festplatte vorbereitet und die Installation verlief problemlos – bis auf den Neustart. Da blieb nämlich der Bildschirm schwarz. Vermutlich hätte ich während der ganzen Zeit dabeibleiben sollen, denn angeblich hätte ich explizit das Hochfahren der Windows-Partition mittels Tastenkombination während des Startvorgangs auswählen sollen (das zumindest habe ich in einem Forum gefunden). Vielleicht lag es aber auch daran, dass die AirPort-Karte mangels Treiber nicht funktionierte und Windows die obligatorische Software-Aktualisierung nicht beginnen konnte. Egal, nach einem erzwungenem Neustart, konnte Windows hochgefahren werden. Vorher hatte ich mir noch die neuesten Treiber für die AirPort besorgt. Anschliessend klappte alles wie am Schnürchen und ich konnte Gabriel Knight Sins of the Fathers – ein Sierra Adventure aus meiner Jugend – spielen ;) .
Nach einem Jahr nur mit dem MacBook muss ich feststellen, dass mir das grosse Monstrum G5 überhaupt nicht abgeht und ich spare jetzt schon auf das kleine MacBook Air, das ich mir voraussichtlich mit OS X Lion anschaffen werde. Das entspräche dann von den Dimensionen her einem Netbook und wäre demnach noch dezenter auf dem Schreibtisch.

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