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Archiv für September, 2010

Allgemein | 30 Sep 2010

Meine Sony Cyber-shot DSC-HX5V und iPhoto ’09

Meine alte, günstige und dennoch zuverlässige Praktika luxmedia 10-X3 hat nach knapp vier Jahren ihren Geist aufgegeben. Selbst das hat sie nur halbherzig vollbracht, denn die Speicherkarte rastet nicht mehr in der Halterung ein und mit nur 32 MB eingebautem Speicher im Gerät selbst, ist es nur noch begrenzt einsetzbar.

Bereits seit einiger Zeit faszinierten mich Kameras mit eingebautem GPS. Dadurch, dass die Geodaten an die Bilddatei angehängt werden, lässt sich genau feststellen, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Das ist sowohl positiv als auch negativ zu berwerten, wobei sich das GPS ausschalten lässt und die Geodaten auch nachträglich von den Bilddateien entfernt werden können. Für mich ist es ideal, da ich, wenn ich auf einer Radtour oder Wanderung bin, nur ein Foto zu machen brauche, um nachträglich feststellen zu können, wo genau ich gewesen bin. Um vorwegzugreifen – das funktioniert erstaunlich gut.

Ursprünglich fiel meine Wahl auf diese Kamera von Samsung. Allerdings wurde sie vermutlich aufgrund einiger Zipperlein mit dem GPS schleichend aus dem Verkehr gezogen – so scheint es zumindest.

Zweite Wahl ist nun die Sony Cyber-shot DSC-HX5V. Letztlich denke ich, dass sie die bessere Wahl war und nachdem sie zuzüglich 8 GB Speicherkarte auf 399,- CHFr herabgesetzt wurde, schlug ich mit meinem Ersparten zähneknirschend zu.

Nun besitze ich das Gerät seit ein paar Wochen und meine ersten Eindrücke sind:

  • Sehr gute bis mässige Verarbeitung – der Deckel zum Batteriefach ist trecht schmalbrüstig, der Rest ist ein solider Plastik/ Metall-Mix.
  • Das GPS funktioniert überaschend gut.
  • Sensor und Objektiv (super Weitwinkel und mächtiges Zoom) sind hervorragend.
  • Sehr gute Bildprogramme, kinderleichte Bedienung.
  • Die intelligente Panorama-Funktion, die es ermöglicht mit einem zügigen 180°-Schwenk beeindruckende Aufnahmen einzufangen, ist eine nette Spielerei als Zugabe, die ich öfters benutze, als ursprünglich angenommen.
  • Der Stromverbrauch ist dagegen eher stattlich, was vermutlich auch am GPS liegen mag.
  • Die mitgelieferte Windows-Software ist brauchbar.
Neuer Kindergarten und Tagesschule

Intelligente Panoramafunktion für spektakuläre 180°-Ansichten (inkl. Dixi-Toilette).

Ballonstart Schalunen

Die Bedienung ist so einfach, dass sogar unsere 7-jährige Tochter spontan tolle Fotos schiessen kann.

Software für den Meckertopf (Mac) gibt es an sich nicht (vom mobilen Uploader auf der integrierten Karte in der Kamera mal abgesehen.) Aber es gibt ja noch iPhoto!

Dieses Programm aus Apples iLife-Paket habe ich bis jetzt immer abgelehnt, da es mir zu wenig Kontrollmöglichkeiten über die Fotoverwaltung im Dateisystem auf der Festplatte bot. Dieses Manko ist leider immer noch geblieben, dafür unterstützt es prima die GPS-Funktion der Kamera.

Geodaten in iPhoto

GPS-Daten hintelassen eine Spur auf der Landkarte in iPhoto.

Die Bilderverwaltung in iPhoto selbst ist hervorragend und zusätzlich bietet es (neben MobileMe) eine Synchronisierungsfunktion mit Facebook und Flickr. MobileMe mache ich nicht, das Synchronisieren mit Facebook habe ich noch nicht ausprobiert, vom Flickr-Abgleich bin ich schlichtweg begeistert. Für mich bietet das eine perfekte Symbiose von lokaler Datenhaltung und Speicherung in der Coud.

Wünschenswert für das nexte iPhoto wären Schlagwörter, die sich auch mit Flickr synchronisieren lassen – Bildtitel und Ordner werden bereits jetzt abgeglichen, Schlagwörter kann ich in iPhoto nicht vergeben – und eine Einbindung von Panoramio. Um Panoramio zu verwenden muss ich nämlich erst die Bilder, die ich hochladen will, vorher umständlich aus iPhoto herauskopieren. Klasse ist jedenfalls die (speicherzehrende) Versionsverwaltung in iPhoto, die es ermöglicht jederzeit zur Originaldatei eines Bildes zurückzukehren, nachdem es im Programm geändert wurde.

Fazit: Meine Sony Cyber-shot DSC-HX5V und iPhoto ’09 – ein super Team – kein Dreamteam, aber dazu fehlt nicht viel!

An dieser Stelle bedanke ich mich noch für den Backlink von GPS-Kamera.eu und verweise im Gegenzug auf den ausgezeichneten Artikel über dieses Gerät, der auf der Website zu finden ist.

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Allgemein &Literatur | 26 Sep 2010

Saturday Post: Social media and the two-way Internet… | ZDNet

Mixing up web and internet here
Imho – while an excellent post you’re mingling web with internet – not unlike in other articles. The world wide web, www or web is a system to retrieve hypertext or hypermedia via the internet. In brief hypermedia are linkable objects and the internet ist the underlying structure of that system. While the internet (and the web) was always designed for two-way communication – the packet switching, implemented in the TCP protocol, would never function without a two way communication between sender and recipient. Even the web was designed for editors and not programmers, but it wasn’t till the late 90s when the participation started to take off (backed up with a higher penetration and acceptance of the internet as a network).

Saturday Post: Social media and the two-way Internet… | ZDNet

Hier musste ich doch glatt eine etwas gröbere Verdrehung klarstellen. Auch altgediente Redakteure sind nicht vor Fehlern gefeit – zumal es eine weitverbreitete Unklarheit ist, wo das Internet aufhört und das Web beginnt. “Wir gehen ins Web und schauen im Internet nach.”

Sonst ist ZDNet eine recht gute Informationsquelle (mit exzellenten und weniger herausragenden Artikeln)

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Allgemein | 08 Sep 2010

Mush Details

Mush details

Tippfehler sorgen für Erheiterung.

Bekommt ein neues soziales Netzwerk einen Artikel von TechCrunch, ist das immerhin einen Blick wert – gerade jetzt, da Facebook anscheinend etwas zu dominant wird. Ich habe MeetYourFriends kurz angetestet und muss sagen, dieser Tippfehler sorgt zwar für Amüsement, zeugt jedoch nicht von Professionalität. Die vielen hübschen Russinnen (und Amerikanerinnen), die sich plötzlich für mich interessieren, finde ich befremdlich und erinnern mich eher an so etwas wie Adult Friend Finder light.

MeetYourFriends Bildschirmfoto

Das Preisgeben "mushiger" Details sorgt für regen Zulauf an Freundschaften.

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Allgemein | 02 Sep 2010

Mein Jeanshemd und ich – über Mode, Gleichgesinnte und aggregierte Meinungen

Ich hatte einmal eine Freundin, die besass gleich drei Jeanshemden. Irgendetwas musste also an diesen Dingern dran sein. Bevor ich mich jetzt beschwerte – denn ich mochte Jeanshemden nicht besonders, beschloss ich, mir erstmal selbst eins zuzulegen.
Jeanshemd

Mein Fazit: unbequem, steif und irgendwie schrecklich bieder. Dennoch stopfte ich es in den Rucksack als leichte Jacke und im Laufe der Waschvorgänge, die während der Jahre folgten wurde das zähe Ding weich, einigermassen bequem und zum willkommenen Begleiter in kühlen Sommernächten. Gerade jetzt im September ist es praktisch, eine leichte Jacke bei sich zu haben – aber die ursprüngliche Frage blieb: Trendy? – Wohl kaum. Poplig? - Schon eher! Und sollte Mann überhaupt Jeanshemden tragen? Eine Frage, die sich jetzt dank dem sozialen Web-Dienst fashism.com beantworten lässt. Bild geknipst, Photo hochgeladen und Frage gestellt (“Geht das?” oder “Was ist besser?”) – auch anonym. Innerhalb kurzer Zeit beantworten die engagierten Fashists sämtliche Stilfragen. EIn praktischer Dienst und ein schönes Beispiel, wie wir Informationsquellen im Allgemeinen bewerten.
Soziale Relevanz
Obige Graphik benutze ich in diesem Zusammenhang öfters.

Begebe ich mich auf fashism.com unterstelle ich jetzt einmal, dass ich mich unter Gleichgesinnten befinde und deren Meinung schon im vornherein sehr hoch einschätze – in diesem Fall eher noch höher, als die meiner Freunde, denn die könnten voreingenommen sein. Durch ein simples Rangsystem, das mir die Kompetenz der Person anzeigt, die eine Bewertung abgibt, sehe ich sofort, wer tonangebend ist (Einflussreiche Quellen/ Meinungsmacher) und wer sich erst noch seine Sporen verdienen muss. Zusätzlich kann jeder Benutzer eine Wertung abgeben (I like it/ I hate it), die in Prozent das Outfit bewertet (Aggregieren der breiten Masse).

Bilder können übrigens auch via E-Mail und neuerdings auch über eine iPhone Applikation eingestellt werden. Ich stelle mir das als praktische Entscheidungshilfe beim Einkaufsbummel vor, wenn selbst die beste Freundin/ der beste Freund nicht mehr weiter weiss. Schnell ein Photo geschossen und eingestellt, Kleidung kurz zurücklegen lassen, in einer Eisdiele Pause einlegen und die Ergebnisse abwarten. Anschliessend kann dann zugegriffen werden – vielleicht auch nicht, oder es werden anhand hilfreicher Bewertungen Anpassungen hinsichtlich Grösse, Farbe, etc. vorgenommen.
Was mich und mein Hemd angeht, ich habe es schlussendlich auf einen mikrigen Stand von 27% gebracht und bekam damit bestätigt, was ich mir schon immer dachte: Jeanshemden sind ok, aber eigentlich nicht wirklich.

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