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	<title>Kommentare zu: Lifestyle &#8220;Twenty Ten&#8221;: Nein zum &#8220;Ja&#8221;</title>
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	<description>Web und SEO, Jazz und Grüntee</description>
	<lastBuildDate>Mon, 07 Mar 2011 23:57:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: dominik</title>
		<link>http://www.geldo.de/wordpress/2010/01/01/lifestyle-twenty-ten-nein-zum-ja/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>dominik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 23:58:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme mit Deinem Kommentar voll überein, und lass mich mal die Erfahrungen, die ich aus  meinem persönlichen Experiment gewonnen habe, anführen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Viele meiner alten Verhaltensmuster haben sich längst wieder eingeschlichen. Ich habe mich beobachtet und mein Handeln neu bewertet und auch für gut befunden - eine Art Bestandsaufnahme. Ich habe einiges weggelassen und werde auch dabei bleiben, denn ich hatte dadurch Zeit für lange (und frostige) Spaziergänge zum Nachdenken. Ich habe erfahren, dass es für mich aber auch eine Entspannung (und keine Belastung) ist, wenn ich zwischendurch mal ein paar Minuten den Twitter-Stream verfolge und nicht nur zweimal täglich. YouTube und DIgg haben als alleinige Informatonsquellen jedoch nur einen beschränkten Unterhaltungs- und Informationswert für mich. Jeder teilt sich seine Zeitscheiben anders ein und ich bin da vielleicht eher ein bedachter Mensch.

Oder anders ausgedrückt: Es gibt zur Zeit sehr viel Rauschen, das erst herausgefiltert werden muss, damit das Wesentliche erkannt werden kann.

Information selbst hat keine Form und zukünftig werden wir vermutlich sehr frei in unserer Wahl sein, wie wir diese Information konsumieren werden. Die Filter (oder die Semantik) sind derzeit in Entwicklung und wir werden vermutlich bald sehen, was diese leisten können. Ob diese Informationen dann auch wirkliche Antworten sind, muss vermutlich jeder selbst für sich entscheiden, jedenfalls gibt es mehr Möglichkeiten, sich eine zweite oder auch dritte Meinung einzuholen.

Auf Pitch gibt es übrigens &lt;a href=&quot;http://hspitch.blogspot.com/2009/06/thats-what-its-all-about.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ein klasse Video über die Art von Informationen&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme mit Deinem Kommentar voll überein, und lass mich mal die Erfahrungen, die ich aus  meinem persönlichen Experiment gewonnen habe, anführen.</p>
<p>Um es gleich vorweg zu nehmen: Viele meiner alten Verhaltensmuster haben sich längst wieder eingeschlichen. Ich habe mich beobachtet und mein Handeln neu bewertet und auch für gut befunden &#8211; eine Art Bestandsaufnahme. Ich habe einiges weggelassen und werde auch dabei bleiben, denn ich hatte dadurch Zeit für lange (und frostige) Spaziergänge zum Nachdenken. Ich habe erfahren, dass es für mich aber auch eine Entspannung (und keine Belastung) ist, wenn ich zwischendurch mal ein paar Minuten den Twitter-Stream verfolge und nicht nur zweimal täglich. YouTube und DIgg haben als alleinige Informatonsquellen jedoch nur einen beschränkten Unterhaltungs- und Informationswert für mich. Jeder teilt sich seine Zeitscheiben anders ein und ich bin da vielleicht eher ein bedachter Mensch.</p>
<p>Oder anders ausgedrückt: Es gibt zur Zeit sehr viel Rauschen, das erst herausgefiltert werden muss, damit das Wesentliche erkannt werden kann.</p>
<p>Information selbst hat keine Form und zukünftig werden wir vermutlich sehr frei in unserer Wahl sein, wie wir diese Information konsumieren werden. Die Filter (oder die Semantik) sind derzeit in Entwicklung und wir werden vermutlich bald sehen, was diese leisten können. Ob diese Informationen dann auch wirkliche Antworten sind, muss vermutlich jeder selbst für sich entscheiden, jedenfalls gibt es mehr Möglichkeiten, sich eine zweite oder auch dritte Meinung einzuholen.</p>
<p>Auf Pitch gibt es übrigens <a href="http://hspitch.blogspot.com/2009/06/thats-what-its-all-about.html" rel="nofollow">ein klasse Video über die Art von Informationen</a>.</p>
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	<item>
		<title>Von: ghost</title>
		<link>http://www.geldo.de/wordpress/2010/01/01/lifestyle-twenty-ten-nein-zum-ja/comment-page-1/#comment-157</link>
		<dc:creator>ghost</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 23:05:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.geldo.de/wordpress/?p=787#comment-157</guid>
		<description>Hm, schwierig sich zu hypothetischen Dingen konkret zu äußern.
Ich würde es mal so formulieren, die Festplatte der Menschen ist schon immer fragmentiert gewesen nur mit dem Unterschied, dass wir keinen Schreiblesekopf haben sonder multifunktionale Zugriffsmuster pflegen, allerdings werden die Informationen wohl auch mit 0en und 1en abgespeichert.

Frage:
Welchen Nutzen sollte man aus einer Defragmentierung ziehen?
Fokussierung, Beständigkeit, Konzentration… ?

Mag schon sein, dass die Menschen heute denken, dass die Innovationszyklen immer kürzer werden, aber man muss sich fragen ob die Innovationen von heute als wirklich tragende Veränderungen gewertet werden können.
Sind die ganzen technischen Dinge nicht einfach nur Farben mit denen man seine Wände und Möbel anstreicht?

Oder anders:
Mehr als sich mitteilen kann man nicht und das hat man früher auch schon sehr intensiv gepflegt, in den unterschiedlichsten Kreisen, das ist somit keine Erfindung der Neuzeit. Wenn man nun die schnelle Verfügbarkeit von Informationen anführt, sollte man kritisch betrachtet zu dem Schluss kommen, dass die meisten ach so wichtigen Informationen, die uns als weltbewegend verkauft werden, recht nutzlos sind. 

Früher waren Informationen Dinge, die das direkte Überleben sicherten und somit sehr wertvoll waren.
Heute kann man sich recht wenig davon kaufen, was in Zeitungen steht und man konsumiert fragwürdige Inhalte.

Wenn man die Defragmentierung als Filter für Nützliches sieht, der Inhalte zusammenführt, dann ist die Beschränkung ein Fortschritt und Segen. 
Trotzdem sollte man, wie du angeführt hast, den Wert der Zerstreuung nicht unterschätzen. Es mag ja stellenweise sinnlos sein, aber welcher Sinn steckt darin dem Meer zu lauschen oder verträumt in einen Schäfchenwolkenhimmel zu schauen?

Wo steckt das Potenzial der Informationen der Zukunft?
Sind diese Informationen dann auch wirkliche Antworten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, schwierig sich zu hypothetischen Dingen konkret zu äußern.<br />
Ich würde es mal so formulieren, die Festplatte der Menschen ist schon immer fragmentiert gewesen nur mit dem Unterschied, dass wir keinen Schreiblesekopf haben sonder multifunktionale Zugriffsmuster pflegen, allerdings werden die Informationen wohl auch mit 0en und 1en abgespeichert.</p>
<p>Frage:<br />
Welchen Nutzen sollte man aus einer Defragmentierung ziehen?<br />
Fokussierung, Beständigkeit, Konzentration… ?</p>
<p>Mag schon sein, dass die Menschen heute denken, dass die Innovationszyklen immer kürzer werden, aber man muss sich fragen ob die Innovationen von heute als wirklich tragende Veränderungen gewertet werden können.<br />
Sind die ganzen technischen Dinge nicht einfach nur Farben mit denen man seine Wände und Möbel anstreicht?</p>
<p>Oder anders:<br />
Mehr als sich mitteilen kann man nicht und das hat man früher auch schon sehr intensiv gepflegt, in den unterschiedlichsten Kreisen, das ist somit keine Erfindung der Neuzeit. Wenn man nun die schnelle Verfügbarkeit von Informationen anführt, sollte man kritisch betrachtet zu dem Schluss kommen, dass die meisten ach so wichtigen Informationen, die uns als weltbewegend verkauft werden, recht nutzlos sind. </p>
<p>Früher waren Informationen Dinge, die das direkte Überleben sicherten und somit sehr wertvoll waren.<br />
Heute kann man sich recht wenig davon kaufen, was in Zeitungen steht und man konsumiert fragwürdige Inhalte.</p>
<p>Wenn man die Defragmentierung als Filter für Nützliches sieht, der Inhalte zusammenführt, dann ist die Beschränkung ein Fortschritt und Segen.<br />
Trotzdem sollte man, wie du angeführt hast, den Wert der Zerstreuung nicht unterschätzen. Es mag ja stellenweise sinnlos sein, aber welcher Sinn steckt darin dem Meer zu lauschen oder verträumt in einen Schäfchenwolkenhimmel zu schauen?</p>
<p>Wo steckt das Potenzial der Informationen der Zukunft?<br />
Sind diese Informationen dann auch wirkliche Antworten?</p>
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